Dauerbrenner und Newcomer: Audi FC Ingolstadt Soccer Camps begeisterten auch im Sommer 2019

Mittlerweile ist der FCI in Peking fest verankert. Die Kinder freuen sich Jahr für Jahr auf den Besuch von Audi FC Ingolstadt Soccer Camps.

Dauerbrenner und Newcomer: Audi FC Ingolstadt Soccer Camps begeisterten auch im Sommer 2019

14. September, 2019 14.00 Uhr

Bereits im vierten Jahr sind die Schanzer rund um den Globus unterwegs. Auch nach dem Abstieg in die 3. Liga bleiben die Internationalisierungsbestrebungen wichtiger Bestandteil der Vereinstätigkeiten: So ging es auch im Sommer 2019 wieder nach Mexiko und China. Wir haben die Highlights für euch zusammengefasst.

So begann das Abenteuer für die zehnköpfige FCI-Delegation Anfang Juli in Mexiko. Rund 130 Kinder besuchten das Camp in Puebla, gemeinsam veranstaltet mit Audi Mexiko und dem ortsansässigen Erstligisten, der mit Stürmerstar Lucas Cavallini (26) einen äußerst prominenten Akteur unter seinen Fittichen hat. Der Puebla FC belegte in der abgelaufenen Spielzeit immerhin den 12. Tabellenplatz in Mexikos Elite-Liga.

Wichtiger Austausch zwischen den Trainerteams
Ein Teil der Kinder des „Audi FC Ingolstadt Soccer Camps“ entstammte einer Verlosung des Vereins selbst, zudem kam der Nachwuchs aus Mitarbeiterfamilien von Audi Mexiko sowie der Region San Jose Chiapa. Unser Trainerteam wurde unterstützt von vier nordamerikanischen Coaches aus dem NLZ von Puebla FC – Kommunikationsprobleme waren also ausgeschlossen. Gleichzeitig ist es immer interessant für Fußballlehrer, neue Eindrücke von der Arbeit in anderen Ländern bzw. auf anderen Kontinenten zu bekommen.

Ein Highlight für die Gruppe war die Teilnahme am Audi Cup-Finale vor rund 1000 Zuschauern, im Übrigen zum zweiten Mal ein Baustein des Camps wie schon im Sommer des Vorjahres. Das Siegerteam weilt seit Donnerstag in Ingolstadt und nimmt am Wochenende am hiesigen Audi Cup am Audi Sportpark teil. Man darf also gespannt sein, wie sich die mexikanische Auswahlmannschaft nach den diesjährigen Trainingscamps schlägt. Die Heimreise ist für Sonntag geplant.


Auch in Mexiko äußerst beliebt: Unser Maskottchen Schanzi am Ball.

Weiter ging es nach China, wo die Schanzer mit drei Camps vertreten waren. Mittlerweile fest etabliert hat sich dabei der Standort Peking, wo auch in diesem Jahr aus rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern das „Audi-FCI-Toptalent“ auserwählt wurde. Neben dem Talentcamp zogen die Organisatoren einmal mehr auch das Mitarbeitercamp mit rund 125 Kindern auf. „Einige Kinder waren schon zum vierten Mal dabei und die Eltern planen ihren Sommerurlaub so, dass es mit dem Campbesuch der Kinder passt“, blickt Manuel Schäfer (Projektleiter Internationalisierung) auf die Ereignisse zurück. Neben den Dauerbrennern waren natürlich auch viele neue Kickerinnen und Kicker mit von der Partie, die mit Begeisterung gegen den Ball traten.

Erstmals eine reine Mädchengruppe in Foshan
In Foshan, dem dritten China-Camp des vergangenen Sommers, nahm dieses Mal erstmals eine reine Mädchengruppe teil und kickte mit gleichem Enthusiasmus wie die männlichen Pendants. Die insgesamt 90 Teilnehmer sowie acht chinesische Trainer profitierten darüber hinaus vom Know-How der Trainer der Audi Schanzer Fußballschule, die der FCI vor Ort einsetzte

Beim dreiwöchigen Besuch in Ingolstadt kam die 25-köpfige chinesische Delegation nicht nur in den Genuss kulinarischer, bayerischer Köstlichkeiten, sondern darüber hinaus durfte sich die Nachwuchsauswahl aus Foshan auch gegen Teams aus der Region 10 sowie unseren NLZ-Mannschaften bewähren. Ehrgeizig, aber mit einer gehörigen Portion Spaß und Unterhaltung ging es dann beim Training im Trainingssimulator Skills.Lab am Audi Sportpark beim Techniktraining zur Sache. Der Empfang beim OB im alten Rathaus bildete ein weiteres Highlight des Deutschland-Besuchs. Klar, dass die Kinder auch zwei (erfolgreiche) Profi-Spiele besuchen konnten.


Direktor Sport Michael Henke sprach in Ingolstadt höchstpersönlich zu den Fußballern aus Foshan.

„Es waren erlebnisreiche und spannende Wochen für alle Beteiligten“, resümiert Schäfer. Das Wichtigste: „Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind gesund und verletzungsfrei wieder nach Hause gekommen.“ Einer Neuauflage steht also nichts im Wege!