Die Stimmen nach dem Montagsspiel

FCI-Chefcoach Stefan Leitl sah eine gute Teamleistung, die leider nicht zum Sieg reichte. (Foto: Bösl/KBUMM)

Die Stimmen nach dem Montagsspiel

Bittere Heimniederlage unserer Schanzer: Trotz fast durchgängiger Überlegenheit muss sich unser FCI den gnadenlos effektiven Gästen aus Braunschweig, die ihre einzigen zwei Möglichkeiten der zweiten Halbzeit zum 0:2-Endstand nutzten, geschlagen geben. Somit reißt die Serie von zuletzt acht ungeschlagenen Pflichtspielen in Folge. Auf der anschließenden Pressekonferenz fassten Chefcoach Stefan Leitl und Gästetrainer Torsten Lieberknecht die Partie aus ihrer Sicht zusammen. Außerdem kamen Christian Träsch und Stefan Kutschke zu Wort.

Stefan Leitl: Ich denke, dass wir gerade in der ersten Halbzeit deutlich besser waren und die besseren Chancen haben, die wir aber auch nutzen müssen. Grundsätzlich bin ich mit unserer Leistung sehr zufrieden, aber wenn du keine Tore schießt, dann gewinnst du nun mal auch nicht. Wir werden das Ergebnis jetzt abschütteln und reisen dann nach Kaiserslautern, um wieder drei Punkte zu holen.

Torsten Lieberknecht: Wir haben hier sehr glücklich gewonnen und wichtige Punkte geholt. Ich hoffe, dass das jetzt weiter so bleibt, damit wir uns aus der unteren Tabellensituation herausbewegen können. Nach ausgeglichenem Auftakt hatte der FCI die besseren Chancen und es war wichtig, dass wir es mit 0:0 in die Pause schaffen. Danach haben wir etwas verändert und wollten stabiler sein und haben uns vorgenommen, Standards zu nutzen, wenn wir das können. Das haben wir getan, gehen in Führung und legen durch eine klasse Einzelaktion das 2:0 nach. Danach haben wir nicht mehr viel zugelassen und sind froh um die Punkte hier.

Christian Träsch: Ich denke weder die Zuschauer, noch Braunschweig, noch wir wissen, wie dieses Ergebnis heute zustande gekommen ist. Wir hatten alles im Griff und alle Chancen, leider nutzen nicht wir sie, sondern Braunschweig, das sich heute sehr effektiv präsentiert hat. Uns ärgert diese verpasste Chance, aber jetzt werden wir uns aufrichten und dann weiter an unsere Leistungen anknüpfen.

Almog Cohen: Wir waren heute klar das bessere Team, aber im Fußball reichen manchmal kleinste Fehler und wenn man selbst die Tore nicht macht, dann passieren solche Niederlagen. Jetzt müssen wir den Kopf hochnehmen und das nächste Spiel gegen Lautern gewinnen.

Marcel Gaus: Wir sind am Ende selbst Schuld. Wenn man in allen Belangen haushoch überlegen ist und trotzdem verliert, hat man etwas falsch gemacht. In unserem Fall müssen wir einfach die Tore machen und die Partie entscheiden, ehe der Gegner durch zwei Tore aus dem Nichts plötzlich führt. Wir müssen und werden unsere Lehren daraus ziehen: Wir sind selbstkritisch, wissen welchen Weg wir gehen wollen und müssen beim nächsten Mal effektiver sein.