„Können uns nur bei den Fans entschuldigen!“: Schanzer Stimmen aus Darmstadt

Bedankten sich nach der Partie bei den mitgereisten Ingolstädter Fans: Unsere Schanzer (Foto: Bösl / KBUMM).

„Können uns nur bei den Fans entschuldigen!“: Schanzer Stimmen aus Darmstadt

Am dritten Spieltag muss sich der FC Ingolstadt 04 dem SV Darmstadt 98 deutlich mit 1:6 geschlagen geben. Durch vier Treffer binnen weniger Minuten (29., Tietz – 39., Pfeiffer – 45. + 2, Schnellhardt – 45. + 4, Tietz) führten die Hausherren bereits vor dem Pausentee deutlich. Zwar gelang den Ingolstädtern kurz nach Wiederanpfiff und einem hier vorgenommenen Vierfachwechsel durch Stefan Kutschke der Ehrentreffer (50. Minute), dieser führte aber leider nicht den ersehnten Turnaround herbei. Stattdessen trafen Pfeiffer (66.) und Manu (90. + 4) für die Lilien zum 6:1-Endstand. Nach der Begegnung äußerten sich die beiden Trainer, Manager Profifußball Malte Metzelder sowie FCI-Keeper Fabijan Buntic zur Partie am Böllenfalltor.

Roberto Pätzold: „Wir hätten unseren Fans nach der langen Durststrecke ohne Spiele im Stadion unheimlich gerne mehr gegeben. Deshalb tut uns dieser Ausgang noch mehr weh. In Sachen Spieltempo und Stabilität waren wir klar unterlegen. Es geht für uns Woche für Woche darum, konstanter zu werden. Wir wissen, dass wir das auf den Platz bringen können – davon sind und bleiben wir überzeugt. Heute war einer von 34 Fights. Diesen haben wir klar verloren und jetzt geht es darum, den nächsten Kampf anzunehmen und gegen Nürnberg wieder ein anderes Gesicht zu zeigen.“

Torsten Lieberknecht: „Wir hatten die Stärken der Ingolstädter von Anfang an gut im Griff sowie unsere Momente beim ersten und zweiten Ball. Wir konnten dann viel Wucht erzeugen. Für uns war ‚Stolz‘ ein wichtiges Wort vor der Partie. Und heute haben wir eine stolze Darmstädter Mannschaft gesehen.“

Malte Metzelder: „Das Spiel war leider bereits zur Halbzeit entschieden. Darmstadt war in allen Belangen überlegen, insbesondere bezüglich Robustheit und im 1-gegen-1. Uns hat im Kollektiv oft die Konsequenz gefehlt. Das war eine eindeutige Klatsche und die gilt es nun abzuschütteln. Wir werden die Jungs schnell aufrichten und müssen zukünftig besser sowie stabiler werden. Wenn ich aber sehe, wie hier alle tagtäglich arbeiten, dann bleibe ich zuversichtlich.“

Fabijan Buntic: „Wir können uns nur bei den mitgereisten Fans und allen Schanzern entschuldigen. Für diejenigen vor Ort tut es mir natürlich doppelt leid. Es gibt nach so einem Spiel keine Ausreden, das ist jedem klar. Es zählt jetzt nur Eines: Abhaken. So uns das nach heute auch allen fallen mag!“

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