Matchfacts zum Heimspiel gegen Frankfurt

Bejubeln den Treffer zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung der Schanzer gegen die SGE 2011: Metzelder, Leitl, Görlitz, Hartmann, Bambara und Matip. (Foto: Bösl)

Matchfacts zum Heimspiel gegen Frankfurt

Der FC Ingolstadt 04 trifft zum dritten Mal in seiner noch jungen Historie in einem Pfllichtspiel auf Eintracht Frankfurt. Mit elf Punkten aus den bisherigen sieben Saisonspielen haben die Schanzer einen tollen Start in das Kapitel Bundesliga hingelegt. Aber: Ausruhen ist nicht! Daher wollen Stefan Lex, Moritz Hartmann und Co. gegen die Hessen nachlegen, am besten natürlich mit dem ersten Heimdreier. Wir haben für euch wie gewohnt alle Zahlen, Fakten und Hintergründe zu der Partie gesammelt. Viel Spaß beim Lesen!
Der FC Ingolstadt 04 und Eintracht Frankfurt treffen zum dritten Mal in einem Pflichtspiel aufeinander.

In der Saison 2011/12 gab es in zwei Duellen im Unterhaus jeweils ein 1:1. In beiden Spielen stand übrigens Armin Veh an der Seitenlinie der Hessen.

Ingolstadt kassierte in Köln das erste Bundesliga-Gegentor vor der Pause und erzielte gleichzeitig auch den ersten Treffer im Oberhaus vor dem Seitenwechsel.

Mit elf Punkten aus sieben Spielen ist Ingolstadt der drittbeste Bundesliga-Debütant in diesem Jahrtausend. Nur Mainz (2004/05: zwölf) und Hoffenheim (2008/09: 13) hatten mehr Zähler zu diesem Zeitpunkt. Die SGE hat mit 81.8% (neun von elf) die beste Großchancenverwertung der Liga.

Zwar ist Ingolstadt mit zehn Punkten aus vier Gastspielen das beste Auswärtsteam der Liga, wartet dafür aber noch auf den ersten Heimsieg in der Bundesliga (ein Remis, zwei Niederlagen).

An Torchancen mangelt es bei den Schanzern nicht, bisher stellt man mit vier erzielten Treffern dennoch die schwächste Offensive der Liga.

Ingolstadt ist nach Fürth (2012/13) erst der zweite Bundesliga-Debütant, der in den ersten drei Bundesliga-Heimspielen der Vereinsgeschichte ohne eigenen Treffer bleibt. Die Fürther trafen damals erst im fünften Heimspiel zum ersten Mal.

Die Eintracht konnte nur eins der vergangenen 15 Auswärtsspiele gewinnen (vier Remis, zehn Niederlagen) – am dritten Spieltag dieser Saison mit 4:1 in Stuttgart.

Frankfurt könnte in Ingolstadt zum 400. Mal im Oberhaus remis spielen und wäre somit das siebte Team, das diese Marke erreicht (führend ist hier der HSV mit 473 Unentschieden).

Das Stürmer-Trio der Eintracht Haris Seferovic, Luc Castaignos und Alexander Meier war an elf der 13 Frankfurter Bundesligatreffer direkt beteiligt.

Meier traf saisonübergreifend sogar neunmal in seinen letzten neun Bundesligaspielen.

Sohn trifft Vater: FCI-Innenverteidiger Benjamin Hübner, der in dieser Saison immer  in der Startelf stand, trifft auf seinen Vater Bruno Hübner. Der jetzige Sportdirektor der Eintracht bestritt zwischen 1981 und 1985 76 BL-Spiele für Lautern (19 Tore).