Die Schanzer
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Endlich wurde wieder gemeinsam gekämpft und am Ende gefeiert: Die FCI-Fans sorgten für ordentlich Stimmung beim "Saisonauftakt dahoam". (Foto: Bösl / KBUMM)

Fanbeauftragter Wagner: "Wirklich vorbildlich verhalten"

Die Fans sind zurück in den Stadien, doch wie lief eigentlich das erste Saisonspiel mit Zuschauern und woran muss für das kommende Duell gegen Haching gefeilt werden? Darüber und über das Thema „Fantum trotz Corona“ haben wir mit unserem Fanbeauftragten Sebastian Wagner gesprochen.

fci.de: Servus, Basti! Vor rund zwei Wochen gab es das Signal aus der Politik, dass wir wieder vor Zuschauern spielen dürfen. Das setzte so einiges in Bewegung, denn innerhalb kürzester Zeit musste vieles organisiert werden. Wie hast du das erlebt?

Sebastian Wagner: „Es war, trotz aller Konzepte vorab, schon viel, was  kurzfristig umgesetzt werden musste und umso positiver sollte man bewerten, was alle Beteiligten in diesen wenigen Tagen Vorlaufzeit geleistet haben. Gleichzeitig muss man auch in der Nachbetrachtung festhalten, dass es auch seitens der Fans richtig gut gelaufen ist. Da kann man nur sagen: Hut ab an alle, die ihren Anteil an diesem gelungenen Heimspiel hatten. Die Leute haben sich wirklich vorbildlich verhalten. Es gab nur sehr vereinzelte Probleme und es war großes Verständnis, aber auch Dankbarkeit da, dass nach der langen Pause endlich wieder der Besuch im Stadion möglich war. All die Dinge, die negativ aufgefallen sind, haben wir gesammelt und versuchen diese nun zum kommenden Spiel so gut es geht zu verbessern. Es ist für uns alle etwas Neues, doch wir lernen da gemeinsam dazu und ich bin mir sicher, dass sich alles zunehmend besser einschleift.“


Sehr zufrieden mit dem Ablauf des Heimspiels und dem Verhalten der Fans: Sebastian Wagner. (Foto: Bösl / KBUMM) 

fci.de: Wie problematisch war es, die Emotionen, die so ein Heimspiel mit sich bringt, in geordneten Bahnen zu halten?

Wagner: „Fußball ist Emotion, mit seinen Freunden zusammensitzen- oder stehen. Ein Tor feiern und die Mannschaft antreiben. Sich bei einem Sieg in den Armen liegen. Klar, das alles ist in Zeiten von Corona schwierig. Wir haben über 90 Minuten ganz genau hingeschaut und bis auf wenige, einsichtige Einzelfälle haben sich alle von sich aus daran gehalten. Es war wirklich schön zu sehen: Die Freude über das Stadionerlebnis ist so groß, dass man dafür Einschränkungen in Kauf nimmt. Auf dem Weg zurück zu einer gewissen Normalität hilft das sehr. Man reißt sich zusammen, weil einem etwas an der Sache liegt.“

fci.de: Gibt es denn konkrete Veränderungen für das kommende Heimspiel?

Wagner: „Im Prinzip drehen wir in erster Linie an Stellschrauben. Vieles hat funktioniert und an einigen Stellen haben wir dazugelernt. Die Umstellung des Bezahlsystems und das neue Essens-Angebot seitens Stiftl wurde sehr gut aufgenommen. Angepasst haben wir noch den Ticket-Vorverkauf, damit auch ein freier Verkauf möglich ist, falls die vorhandenen Plätze nicht von Dauerkartenbesitzern und Mitgliedern belegt werden. Eine Veränderung mit der man theoretisch immer rechnen muss, bleibt, dass mögliche Geisterspiele nicht aus der Welt sind und wir immer auf die aktuellen Zahlen schauen müssen.“

fci.de: Nun endet das „Fan sein“ ja nicht mit Abpfiff eines Fußballspiels, sondern für viele ist der FCI auch ein wichtiger Bestandteil im Alltag. Wie geht ihr dieses Thema in der aktuellen Lage an?

Wagner: „So ist es. ‚Fan sein‘ endet nicht nach 90 Minuten, sondern geht bei vielen deutlich weiter. Corona macht das Miteinander aber natürlich schwer. Deshalb haben wir Projekte wie die Südtribünen-Verschönerung durch unseren Freund aus Caen oder den Ausbau des Fan-Containers umsetzen können. Ich persönlich konnte mein zeitintensives Studium zum Fan- und Zuschauermanager abschließen und werde künftig das Gelernte in die Arbeit hier vor Ort einfließen lassen. Wir hatten insgesamt etwas Zeit, um einiges aufzuarbeiten und längerfristig zu planen. Das Thema politische Bildung ist uns dabei sehr wichtig, weshalb zusammen mit einem ehrenamtlichen Mitarbeiter dahingehend Aktionen geplant und durchgeführt werden. Das obligatorische Fantreffen musste organisiert werden und fand diesmal virtuell statt, auch wenn es Neuland für uns war und nicht alles ganz reibungslos lief. Aber das gilt für so vieles in diesen Zeiten und doch bekommen wir zusammen alles hin. Das wird einem in dieser Phase ganz besonders bewusst!

 

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