Die Schanzer
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Tor und Assist gegen Bayern II, doch viel lieber wären Caniggia Elva die drei Punkte gewesen. (Foto: Böls/KBUMM)

Doppel-Scorer Elva: „In dieser Phase müssen wir wie Brüder sein!”

Über die "Chance auf etwas Besonderes" und den Schanzer Teamgeist: Wir haben uns mit Flügelflitzer Caniggia Elva über das Remis gegen Bayern II, seine neue Bestmarke, den SV Meppen und den anstehenden Endspurt in der 3. Liga unterhalten. 

fci.de: Servus, Cani! Erstmal Glückwunsch zu einer neuen persönlichen Bestmarke, erstmals sind dir in einer Saison fünf Treffer geglückt – und noch dazu gelang dir am vergangenen Spieltag ein echtes Traumtor. Wie hast du die Szene erlebt?

Caniggia Elva: „Manchmal ist der Fußball so: Du bekämpfst dich 75 Minuten lang ohne ganz große Chancen, doch auf einmal kommt der Moment, in dem du die Chance bekommst und du Besonderes machen musst, um etwas zu bewegen. Es war mein einziger, echter Abschluss in dem Spiel und ich bin froh, dass er mir so gelungen ist. Dass es jetzt das fünfte Tor der Saison war, freut mich, denn man sollte jede positive Entwicklung mitnehmen. Gleichzeitig geht es aber vor allem darum, Spiele zu gewinnen und da hat jeder viel mehr Aufgaben, als nur Tore zu erzielen. Ich kann noch einiges lernen und will als Spieler immer besser werden.“

fci.de: Wie hast du die Partie insgesamt gesehen? Dein Treffer war ja der Auslöser für eine spektakuläre Schlussphase...

Elva: „Es war ein wirklich hartes Spiel. Die Bayern sind mit dem Ball immer eine richtig gute Mannschaft, da musst du als Team viel dagegenarbeiten. Ich konnte nach dem Tor nicht mal einen Salto oder ähnliches machen, sondern nur meine Arme hochreißen, weil die Beine schon richtig schwer waren (lacht). Die Schlussphase war dann sehr wild. Man freut sich über ein eigenes Tor nur so richtig, wenn man am Ende auch als Sieger vom Platz geht. Das haben wir leider nicht geschafft, doch das gehört zu diesem Sport. Wir haben uns Samstag und Sonntag noch richtig geärgert, doch der Fokus liegt jetzt schon wieder auf dem nächsten Heimspiel und so muss es sein.“

fci.de: Du sprichst es an: Am Sonntag gibt es die nächste knifflige Aufgabe im Audi Sportpark gegen den SV Meppen. Was erwartet uns da?

Elva: „Meppen ist richtig schwer zu bespielen, das wissen wir nur zu gut. Wir hatten im Hinspiel unheimlich viel Ballbesitz und sind immer wieder angelaufen, aber einfach nicht durchgekommen. Wichtig wird deshalb sein, dass wir auf keinen Fall früh oder am besten garnicht in Rückstand geraten. Dann machen sie es nämlich clever und verteidigen mit allem, was sie haben. Das ist eine große Qualität von ihnen, sie stehen tief und du kannst fast nicht durchbrechen.“

fci.de: Letzte Frage: Wir befinden uns im Endspurt der Saison und die Spannung steigt. Worauf kommt es an? Macht ihr als Team etwas anders in diesen entscheidenden Wochen?

Elva: „Es geht nicht darum, sich über mehrere Spiele etwas vorzunehmen, sondern in jedem Spiel an einem Strang zu ziehen. Unser Teamspirit ist richtig gut, wir sagen uns aber auch ganz offen und ehrlich die Meinung, wenn es mal irgendwo hakt. Dabei ist es wichtig, trotzdem immer positiv zu bleiben und sich gegenseitig zu stärken. Das gilt für uns als Team, aber wir brauchen das auch weiterhin vom ganzen Verein und den Fans. In dieser Phase müssen wir wie Brüder sein!“

fci.de: Danke, Cani!

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