Die Schanzer
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Zuversichtlich: FCI-Trainer Alexander Ziegler. | Foto: Imago Images

"Das sind zum Teil die schwierigsten Spiele"

Drei Spieltage vor dem Saisonende haben die Zweitliga-Fußballerinnen des FC Ingolstadt noch ein kurioses Restprogramm zu absolvieren. Dieser Artikel erschien im Donaukurier. 

Sie müssen nämlich noch zweimal gegen Schlusslicht 1. FFC Niederkirchen und einmal gegen den Spitzenreiter der Südgruppe der 2. Bundesliga und bereits feststehenden Aufsteiger, 1. FC Köln antreten.

Zunächst empfangen die Schanzerinnen am Mittwoch (Anpfiff 15 Uhr, Rasenplatz Audi Sportpark, keine Zuschauer) im Nachholspiel des 9. Spieltags den 1. FFC Niederkirchen. Das ursprünglich angesetzte Match wurde aufgrund eines Corona-Verdachts bei den Pfälzern kurzfristig abgesagt. Die Niederkirchenerinnen belegen seit dem Ligastart durchgängig den neunten und damit letzten Rang und kämpfen somit von Beginn an gegen den direkten Wiederabstieg. Gerade einmal zwei Zähler konnte der Aufsteiger aus der Regionalliga Südwest bislang einfahren. Mit nur drei erzielten Toren verfügt das Schlusslicht zudem über den schwächsten Sturm der Liga und hat gleichzeitig mit 37 Gegentreffern die anfälligste Defensive. Auf dem Papier also leichte drei Punkte für die Schanzerinnen, die mit dem souveränen 2:0-Sieg gegen Frankfurt den vierten Platz festigen konnten und mit breiter Brust in die Partie gehen, während Niederkirchen gegen Bayern eine 0:5-Klatsche einstecken musste und dabei die laut Trainer Niko Koutroubis "mit Abstand schlechteste Saisonleistung" ablieferte.

Dennoch warnt FCI-Trainer Alexander Ziegler davor, den Tabellenletzten zu unterschätzen: "Das sind zum Teil die schwierigsten Spiele, aber die Mädels werden sich genauso stark wie gegen Frankfurt präsentieren", verspricht Ziegler ein Anknüpfen an die geschlossene Mannschaftsleistung. Erneut blieben den Ingolstädtern aber nur zwei Tage Regenerationszeit, zudem ist der Einsatz unter der Woche bei einigen berufstätigen Spielerinnen noch unsicher, doch auch die Gäste müssen nach eigener Auskunft auf acht Akteure verzichten. "Vermutlich wird uns der Gegner den Spielaufbau weitestgehend überlassen, aber egal ob sie tief stehen oder eher offensiv auftreten - wir müssen mit beidem klarkommen", sagt Ziegler zur erwarteten Taktik der Gäste, die ordentlich Respekt vor den Schanzerinnen haben: "Der Kader des FC ist eine ziemlich gute Mischung aus jungen Talenten und sehr erfahrenen Spielerinnen. Das Aushängeschild ist sicherlich die Kapitänin, Ramona Maier", wird FFC-Trainer Niko Koutroubis auf der Webseite des Vereins zitiert. "Ingolstadt ist sehr spielstark und hat letztes Jahr in der eingleisigen 2. Bundesliga eine sehr gute Figur abgegeben", sagt er weiter und fordert von seinem Team: "Wir müssen versuchen, mehr Präsenz auf den Platz zu bringen - und das dann auch über die komplette Spielzeit abrufen. Es ist wichtig, dass wir stärker in den Zweikämpfen werden und Maier gut im Griff haben, um mit mannschaftlicher Geschlossenheit etwas Zählbares mitnehmen zu können. " Gegen München habe sein Team sich nicht gewehrt. "Am Mittwoch wird entscheidend sein, dass wir giftiger in die Zweikämpfe gehen, aggressiver und körperbetonter spielen. " Das wird das Ziegler-Team sicher unterbinden wollen, denn mit einem Sieg könnten die Schanzerinnen den Marathon aus vier Spielen in elf Tagen erfolgreich mit acht eingefahrenen Punkten abschließen, die Distanz auf den Relegationsplatz und die Abstiegsränge wahren und dem Ziel Klassenerhalt einen Schritt näher kommen.

 

Von Sabine Kaczynski (Donaukurier)
Zu dem Artikel auf der Homepage des Donaukurier geht es hier.

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