Die Schanzer
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Filip Bilbija (21) ist nur einer von zahlreichen, jungen Spielern aus dem eigenen NLZ. Diese Talentförderung belohnt der DFB (Foto: Bösl / KBUMM).

Jugendkurs zahlt sich aus: Zweithöchste Summe aus dem Fördertopf landet beim FCI

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Berechnungen zum Nachwuchsfördertopf 3. Liga für die Saison 2020/2021 abgeschlossen. Insgesamt werden über diese Maßnahme pro Saison 2,95 Millionen Euro brutto zur Belohnung und Stärkung der Nachwuchsförderung an die Drittligisten ausgezahlt. Die höchsten Summen fließen in diesem Jahr an einen Absteiger und einen Aufsteiger. An unsere Schanzer, denen der Aufstieg gelungen ist, gehen 405.000 Euro. Eine noch höhere Ausschüttung bekommt nur die SpVgg Unterhaching, die vor wenigen Wochen den Gang in die Regionalliga antreten musste. An sie fließen 465.000 Euro.

Dahinter folgen auf Platz 3 unser Mitaufsteiger und anstehende Kontrahent SG Dynamo Dresden (306.000 Euro) sowie der TSV 1860 München (246.000 Euro). Der MSV Duisburg darf sich über 232.000 Euro freuen. Darüber hinaus werden weitere sechs Klubs im sechsstelligen Bereich belohnt. Dabei handelt es sich um den FC Viktoria Köln (knapp 185.000 Euro), SV Wehen Wiesbaden (183.000 Euro), 1. FC Magdeburg (157.000 Euro), 1. FC Kaiserslautern (148.000 Euro), 1. FC Saarbrücken (140.000 Euro) und Hansa Rostock (rund 121.000 Euro).

19 Drittligisten erhalten Zuwendungen

Insgesamt partizipieren aus der abgelaufenen Spielzeit 19 Drittligisten vom Nachwuchsfördertopf. Nur der FC Bayern München erhält keine Zuwendung aus den Mitteln, da zweite Mannschaften von Lizenzvereinen von den Einnahmen aus dem Nachwuchsfördertopf 3. Liga - wie auch der zentralen TV-Vermarktung und dem Financial Fairplay-Topf – ausgeschlossen sind. Die Spanne der Fördersummen bewegt sich für die Saison 2020/2021 zwischen 6000 und 465.000 Euro und ist damit deutlich größer als in der Vorsaison.

Alle Klubs haben die Ergebnisse erhalten und im Rahmen der offiziellen Frist keine Widersprüche gegen die Abschlussberechnungen eingelegt. Die Fördergelder werden nach Vorlage der notwendigen Unterlagen durch die Vereine bis spätestens 30. September vom DFB ausgezahlt. Die Zuschüsse dürfen aus rechtlichen Gründen ausschließlich in den gemeinnützigen Bereich der Vereine fließen, die Mittelverwendung ist zweckgebunden an die Nachwuchsförderung. Dies ist von den Klubs entsprechend nachzuweisen.

Bei der Berechnung der Ausschüttungen werden im Nachwuchsfördertopf 3. Liga zwei Kriterien berücksichtigt: das Vorhandensein eines Leistungszentrums oder eines Leistungszentrums im Aufbau sowie die Einsatzzeiten von Spielern in der 3. Liga mit deutscher Staatsangehörigkeit im U 21-Alter.

Leistungszentrum als erstes Kriterium

Erstes Kriterium ist das Leistungszentrum. Zusätzlich zur bestehenden Förderung der anerkannten Leistungszentren unterhalb der 2. Bundesliga durch den DFB erhält jeder Klub der 3. Liga mit einem Leistungszentrum 100.000 Euro aus dem Nachwuchsfördertopf. Klubs, die sich im Aufbau eines Leistungszentrums befinden, werden jeweils mit 50.000 Euro gefördert. Sie müssen die Vorstufe zum Leistungszentrum erreicht haben. In der abgelaufenen Saison verfügten elf von 19 Drittligisten (ohne Bayern München II) über ein Leistungszentrum und fünf über ein Leistungszentrum im Aufbau.

Nach Abzug dieser Zuschüsse wird der verbliebene Restbetrag der insgesamt 2,95 Millionen Euro im Nachwuchsfördertopf für Einsatzzeiten junger Spieler ausbezahlt. Für die Saison 2020/2021 verteilten sich hierauf 1,6 Millionen Euro.

Der Nachwuchsfördertopf 3. Liga war im Herbst 2018 vom DFB-Präsidium beschlossen worden und kam zum ersten Mal für die Spielzeit 2018/2019 zur Anwendung. Die Fördermaßnahme läuft gemäß Beschluss des DFB-Präsidiums in ihrer aktuellen Form zunächst bis zum Ende der Saison 2021/2022.

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