Die Schanzer
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Filip Bilbija und seine Schanzer kämpften um jeden Ball. (Foto: Bösl/KBUMM)

Trotz Aufholjagd: Die Schanzer unterliegen Fortuna Düsseldorf

Im so wichtigen Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf verpasst der FCI einen Punkt. In einer turbulenten zweiten Hälfte kassieren die Schanzer zunächst zwei unnötige Gegentore und können sich dann für ein kollektives Aufbäumen nicht mehr belohnen. Fatih Kaya hatte mit seinem Elfmeter in der Nachspielzeit nochmal Hoffnung aufkommen lassen, dabei sollte es aber bleiben.

Vor dem Spiel musste Coach Roberto Pätzold auf den kurzfristigen Ausfall von Michael Heinloth reagieren. Maximilian Neuberger rückte für ihn in die Startelf. Auch Dominik Franke durfte - nachdem er vergangenes Wochenende auf der Bank saß – wieder von Beginn an ran.

Schneller Start 
Mit munteren Schanzer Fans im Rücken starteten die Ingolstädter dynamisch und hatten bereits in der ersten Minute eine gute Freistoßgelegenheit durch Dennis Eckert Ayensa, der den Ball allerdings aus circa 23 Metern übers Tor schoss. In den folgenden Minuten tasteten sich die Mannschaften gegenseitig ab. Die Defensivreihen beider Mannschaften standen kompakt und ließen kaum etwas zu. Den Schanzern war anzusehen, dass sie um jeden Millimeter Gras kämpften. Ersatz-Kapitän Tobias Schröck war zweimal wichtig zur Stelle, als sich die Düsseldorfer bis in den Ingolstädter Strafraum kombinierten. Der Kampfgeist der Ingolstädter äußerte sich neben rassigen Zweikämpfen und Grätschen auch in einem zu harten Einsteigen Merlin Röhls, der in der 33. Minute die Gelbe Karte sah. 

Erste Schanzer Gelegenheiten
Gegen Ende der ersten Halbzeit wagten die Schwarz-Roten mehr. Klare Torchancen gab es jedoch weiter wenig. Dennoch konnten vereinzelt Schanzer Akteure für Gefahr im Strafraum der Fortunen sorgen. Christian Gebauer ließ gleich zwei Gegenspieler aussteigen (36.) und nutzte seine Geschwindigkeit aus, die daraus resultierende Flanke fand aber keinen Abnehmer. Nur wenig später (37.) wurde es dann noch gefährlicher: Düsseldorf-Keeper Kastenmeier faustet eine Hereingabe von links unzureichend nach vorne. Über Umwege landete die Kugel rechts bei Eckert Ayensa, der aber ein Luftloch schlug. Düsseldorf konnte den Ball in der Folge klären. Kurz vor Abpfiff der ersten Halbzeit dann die Riesenchance für Patrick Schmidt: Eckert Ayensa legte einen langen Diagonalpass im Sechzehner mit dem Kopf für den Sturmkollegen ab, der direkt abzog. Kastenmeier parierte zur Ecke, die der Fortuna-Schlussmann ebenfalls abfangen konnte. So ging es mit einem Spielstand von 0:0 in die Pause.

Wille und Rückstand
Beide Teams kamen nach dem Seitenwechsel unverändert aus der Kabine, weiter war auch der Wille, um jeden Ball zu kämpfen, präsent im Ingolstädter Spiel. Linksverteidiger Dominik Franke sah so nach einem Foulspiel am eigenen Sechzehner den gelben Karton (50.). Der folgende Freistoß der Fortuna brachte nichts ein. Die Donaustädter waren motiviert, auch in Halbzeit zwei mutig nach vorne zu spielen, sodass nach feinem Zuspiel von Bilbija Stürmer Schmidt eine FCI-Chance nur knapp vergab (55.). Unsere Nummer 32 setzte sich gut durch, zog volles Risiko ab, verfehlte das Tor dann aber. Im direkten Gegenzug fiel quasi wie aus dem Nichts das 0:1 für die Fortuna: Narey trat einen Freistoß, in der Mitte kam Hoffmann frei zum Kopfball und nickte gegen die Laufrichtung von Buntic ein. Besonders bitter für den FCI, der eigentlich gut aus der Pause gekommen war.

Intensive Zweikämpfe und Gegentor
Um kein Risiko einzugehen, nahm Roberto Pätzold die gelb-vorbelasteten Franke und Röhl aus der Partie (67.). Nassim Boujellab und Peter Kurzweg sollten frischen Wind in das Ingolstädter Spiel bringen. Zuvor sah Linsmayer die Gelbe Karte. Nach überhartem Einsteigen von Klaus gerieten die Mannschaften aneinander und Linsmayer kassierte für einen Schubser gegen Hoffmann die Verwarnung.

Auch wenn sich Ingolstadt engagiert zeigte, sollte es wieder mal nicht sein. Effektive Düsseldorfer nutzten ihre nächste Chance und erhöhten auf 2:0 (74.). Narey zog nach einem Seitenwechsel in die Mitte und spielte nochmal zu Zimmermann, der rechts im Strafraum direkt abzog und ins lange Eck traf. Ein Nackenschlag für die Schwarz-Roten. FCI-Coach Pätzold ließ daraufhin nichts unversucht und tauschte die Sturmreihe aus. Justin Butler und Fatih Kaya kamen für Schmidt und Eckert Ayensa ins Spiel (75.). Eine kuriose Szene folgte in der 84. Minute: Der Schlussmann der Fortuna rauschte nach einem weiten Pass vor dem Sechzehner mit Mitspieler Hartherz zusammen und klatscht den Ball mit der Hand weg. Rot für Kastenmeier und wieder neue Hoffnung für die Donaustädter. Kurz vor Abpfiff einer turbulenten zweiten Halbzeit dann Elfmeter für die Ingolstädter: Im Strafraum der Fortuna kam Narey gegen Bilbija zu spät und grätschte den Offensivspieler um. Fatih Kaya verwandelte souverän zum Anschlusstreffer. Ingolstadt mobilisierte noch einmal alles, konnte allerdings nicht mehr ausgleichen, sodass die Partie mit 1:2 verloren ging. 

Weiter geht‘s:
Auf die Donaustädter wartet am Sonntag, den 3. Oktober um 13.30 Uhr ein richtiger Kracher, die Schwarz-Roten müssen auswärts auf Schalke ran. Die Fortuna empfängt am Samstag, 3. Oktober um 13.30 Uhr den SC Paderborn 07. 

Aufstellung FCI: Buntic – Neuberger, Schröck, Röseler, Franke (67., Kurzweg) – Linsmayer, Röhl (67., Boujellab) – Gebauer, Bilbija – Schmidt (75., Butler), Eckert Ayensa (75., Kaya)

Tore: 0:1 (57., Hoffmann), 0:2 (74., Zimmermann), 1:2 (93., Kaya)

Zuschauer: 4572

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