Die Schanzer
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Erneut der Torgarant für die FCI-Frauen: Stürmerin Ramona Maier hat in der laufenden Zweitliga-Saison bereits 20-mal für die Donaustädterinnen getroffen (Foto: Meyer/KBUMM).

Remis im MTV-Stadion: Schanzerinnen mit 2:2 gegen Henstedt-Ulzburg

Die Frauen des FC Ingolstadt 04 spielen trotz zweimaliger Führung gegen den SV Henstedt-Ulzburg nur 2:2. Im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga verpassten die Schanzerinnen damit den großen Befreiungsschlag, erreichten zumindest aber einen Teilerfolg.

Vor 125 Zuschauern im heimischen MTV-Stadion kamen die Schanzerinnen trotz zweimaliger Führung gegen den Vorletzten SV Henstedt-Ulzburg nur zu einem 2:2 (1:1)-Unentschieden und bleiben auf dem zehnten Tabellenplatz, sieben Zähler vor den direkten Abstiegsplätzen. Nach einer ersten FCI-Ecke in der 2. Minute hatten die Gäste im direkten Gegenzug durch Jette Schulz und Malena Watzlawik (4.) ihre ersten Chancen. In der 6. Minute waren wieder die Schanzerinnen dran: Eine Hereingabe von Maria Zeller brachte Lisa Ebert aufs Tor, doch die Gäste konnten zur Ecke klären. Die trat Ivana Slipcevic und erneut war es Ebert, die diesmal zum Kopfball ansetzte, der jedoch über das gegnerische Gehäuse ging. In der 14. Minute ging es beim FCI dann mal schnell: Slipcevic leitete einen Pass per Hacke auf Ramona Maier weiter, die davonzog, aber im letzten Moment an der gegnerischen Torhüterin scheiterte. Die Schanzerinnen erhöhten nun den Druck. Doch auch Steffi Reischmanns Schuss nach guter Vorarbeit von Slipcevic (20.) ging vorbei, Haims Abschluss aus spitzem Winkel landete bei der Torfrau (22.).

Kurz darauf war es dann aber soweit: Slipcevics Eckball wurde auf Reischmann geklärt, die auf Maier weiterleitete - und die FCI-Kapitänin schob zur 1:0-Führung in der 24. Minute ein. Die Gäste, die aus ihren vergangenen beiden Spielen immerhin vier Zähler mitgenommen hatten, lauerten weiterhin auf Kontermöglichkeiten. Wie in der 29. Minute, als der Distanzschuss von Jette Schulz an die Querlatte knallte. Vera Homp traf kurz darauf nur das Außennetz (31.) oder Sophie Alice Profés Abschluss bei FCI-Keeperin Daum landete (32). Danach hatten Maier (37.) und Reischmann (40.) noch einmal Möglichkeiten, die Führung auszubauen, doch beide Versuche misslangen. Die letzte Aktion im ersten Durchgang gehörte dann den Gästen, die eine Ecke zum 1:1-Ausgleich durch Homp nutzen. "Wir haben zehn Minuten gebraucht, um in die Partie zu finden. Sowohl die Leidenschaft als auch das Spielerische haben gestimmt, nur die Torchancen haben wir leider nicht adäquat genutzt", meinte FCI-Coach Thorsten Splieth zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer weiter ein ausgeglichenes Spiel. Die erste Chance nutzten die Schanzerinnen zum 2:1. Nach einer Balleroberung passte Anna-Lena Fritz zu Reischmann, die legte nach innen auf Maier, die mit einem Flachschuss ihren zweiten Treffer erzielte (51.). Im weiteren Verlauf taten sich beide Teams mit dem Spielaufbau schwer. FCI-Coach Splieth reagierte und brachte mit Ricarda Kießling und Katharina Krist neue Kräfte, die zwar mehr Druck erzeugten, aber keine zwingenden Torchancen kreierten. Die beste Möglichkeit hatte Haim nach einem schönen Solo von Zeller, doch die Gäste-Keeperin war auf dem Posten (76.). Maiers Versuch zwei Minuten später wurde zur Ecke geklärt. Dann wurde es für die FCI-Frauen gefährlich: Keeperin Daum unterlief die Ecke von Liv Rike Fuß (80.), doch mit vereinten Kräften wurde die Situation entschärft. Im zweiten Anlauf machten es die Gäste noch in der gleichen Minute besser: Eine Hereingabe von Homp verwertete Dana Celine Marquardt zum erneuten Ausgleich - 2:2. In der 87. Minute hatten die Gäste durch Indra Hahn sogar den Siegtreffer auf dem Fuß, doch Daum war zur Stelle. Drei Minuten später gab es nochmal Freistoß für die FCI-Frauen, doch Slipcevics guten Schuss konnte die Gäste-Keeperin zur Ecke klären. Im Gegenzug musste Daum dann noch einmal Kopf und Kragen riskieren, um Homp am Siegtreffer zu hindern. So blieb es beim 2:2.

"Wir haben bis zum Strafraum gut performt, aber unsere Chancen nicht genutzt. Hätten wir das 3:1 erzielt, wäre der Deckel drauf gewesen. Die Mädels haben eine gute Leistung gezeigt, waren in der Box aber zu unentschlossen. Der Gegner hat die Platzverhältnisse mit seinen schnellen Stürmerinnen dagegen gut genutzt und hinten mit allem gekämpft - deshalb müssen wir mit diesem Punkt zufrieden sein", lautete Splieths Fazit.

Von Sabine Kaczynski (Donaukurier)
Zu dem Artikel auf der Homepage des Donaukurier geht es hier.

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