Die Schanzer
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Ihr Treffer reichte am Ende nicht aus: Lisa Ebert erzielte in Wolfsburg das zwischenzeitliche 1:1 für die Schanzerinnen (Foto: Meyer/KBUMM)

Schanzerinnen unterliegen Wölfinnen

Im Duell beim direkten Konkurrenten VfL Wolfsburg II, der seine Chancen eiskalt nutzte, mussten sich die Faruen des FC Ingolstadt 04 nach 90 Minuten mit 1:4 (1:3) geschlagen geben. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang beträgt nur noch zwei Zähler.

Bereits in der 4. Minute hatte der VfL nach einem Spielzug über die rechte Seite die erste Möglichkeit, doch FCI-Keeperin Anna-Lena Daum klärte zur Ecke. Im Anschluss war es dann passiert: Amelie König erzielte per Kopf die frühe 1:0-Führung für die Gastgeberinnen (5.). Die Schanzerinnen reagierten und erarbeiteten sich ihrerseits Möglichkeiten, wie zum Beispiel durch Lisa Ebert (14.), die jedoch verzog. In der 20. Minute hatten die Ingolstädterinnen mehr Erfolg: Nach einem schnellen Vorstoß legte Vanessa Haim von der rechten Seite nach innen, wo Ramona Maier knapp verpasste, Ebert aber mit einem sehenswerten Treffer den 1:1-Ausgleich erzielte.

Die offiziell 86 Zuschauer sahen ein intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen, bei dem schnell klar wurde, dass es für beide Teams noch um den Klassenerhalt geht. Die Wolfsburgerinnen hatten jedoch meist die Nase vorn. Nicht so in der 27. Minute, als Haim die Kugel eroberte und im Anschluss von den Beinen geholt wurde: Jana Scharly trat zum Freistoß aus guter Position an, doch die Kugel ging über das Gehäuse. Wenig später erzielte der VfL mit einem Doppelschlag dann bereits die Vorentscheidung: Nach einem Freistoß (37.) vergaben die Wölfinnen zunächst noch, vier Minuten später bugsierte FCI-Spielerin Katharina Krist nach einer Ecke den Ball jedoch unglücklich ins eigene Netz. Kurz darauf prüfte Cordes die Schanzer Keeperin aus kurzer Distanz, ehe nur drei Minuten Joelle Smits nach schöner Vorarbeit der starken Finya Seidel per Direktabnahme zum 3:1-Pausenstand (45.) vollendete."Wir haben gut angefangen, bekommen dann das 0:1, kommen aber gut zurück. Dann haben wir uns von Wolfsburg den Schneid abkaufen lassen und aufgehört, Fußball zu spielen. Wolfsburg war viel griffiger, zweikampfstärker und uns immer einen Schritt voraus. Wir haben einige Situationen ganz schlecht verteidigt und nie den Körper zwischen Ball und Gegner bekommen", lautete das Fazit des Interimstrainers Thorsten Splieth zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel gehörte die erste Möglichkeit erneut dem VfL: Nach einem Freistoß durch Natasha Kowalski verfehlte die Kugel jedoch ihr Ziel (47.). Im Gegenzug hatten die Schanzerinnen eine Möglichkeit durch Steffi Reischmann, der Schuss landete aber auf dem Tornetz. Die Gäste versuchten es weiter, allerdings ohne Erfolg. So ging ein Nachschuss von Alina Mailbeck im Anschluss an eine Ecke deutlich über das Gehäuse (51.) und Eberts Abschluss nach Pass von Maier landete bei der Torfrau (57.). Ohne Zweifel waren die Schanzerinnen nun präsenter, konnten sich aber nicht wirklich gegen den VfL durchsetzen, der seinerseits gefährlich blieb. Zum Beispiel in der 60. Minute, als Daum nach einem Konter fast zu spät gekommen wäre. In der 69. Minute waren noch einmal die Gäste dran, doch Maier wurde durch die VfL-Abwehr im letzten Moment am Abschluss gehindert. Auch Mailbecks Versuch fand nicht ins Tor (70.).

Besser machten es die Wolfsburgerinnen: Ein Freistoß von Kowalski wurde auf die frei stehende Smits verlängert, die den Ball volley zum 4:1 (83.) in die Maschen jagte und damit endgültig die deutliche Niederlage der FCI-Frauen besiegelte. "Wolfsburg hat verdient gewonnen und war uns heute in allen Belangen überlegen. Es ist schade, dass wir den ersten Matchball vergeben haben - aber wir haben noch zwei weitere, die wir jetzt nutzen müssen", forderte der Schanzer Interimscoach nach dem Spiel. Schon am kommenden Sonntag (22.5., 14.00 Uhr) steht für die Ingolstädterinnen mit dem Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim das nächste Kellerduell an. Gegen die um einen Punkt und einen Tabellenplatz besseren Gäste wollen die FCI-Frauen dann wieder wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren.

Von Sabine Kaczynski (Donaukurier)
Zu dem Artikel auf der Homepage des Donaukurier geht es hier.

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