Die Schanzer
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Freut sich auf seine neue Aufgabe und bekannte Gesichter: Keeper Philipp Tschauner. (Foto: Bösl/KBUMM)

Tschauner: "Wir brauchen eine hervorragende Physis!"

Philipp Tschauner wechselte kurz vor dem Jahreswechsel auf Leihbasis von Hannover 96 auf die Schanz. Der 33-jährige Keeper hat unter anderem bereits knapp 200 Partien in der 2. Bundesliga absolviert und bringt somit jede Menge Erfahrung mit ins Team von Chefcoach Jens Keller. Wir haben mit dem gebürtigen Mittelfranken an Tag 3 des Trainingslagers über die Integration beim FCI, die Zeit in Alicante und alte Bekannte gesprochen.

fci.de: Hallo Philipp und nochmals herzlich willkommen! Wie erging es dir in den ersten Tage bei den Schanzern, wie wurdest du im Team aufgenommen?

Tschauner: Die Eingewöhnung ging sehr schnell! Ich kenne noch einige aus der Mannschaft von meinen früheren Stationen, das macht es deutlich leichter. In Ingolstadt wird sich das dann alles noch besser einspielen, aber ich wurde super aufgenommen. Man merkt, dass alle willig sind und unbedingt in der Restsaison ein anderes Gesicht zeigen wollen. Dazu will ich meinen Teil beitragen.

fci.de: Du sprichst es an, welche Qualitäten kannst du ins Team einbringen und wo siehst du deine Stärken?

Tschauner: Ich glaube schon, dass ich aufgrund meines Alters und meiner Erfahrung eine gewisse Ruhe und Souveränität ausstrahle. Vielleicht fehlt dem Team ein wenig die Sicherheit. Ich bin einer, der nicht schnell in Hektik verfällt und ich will zeigen, dass man sich immer auf mich verlassen kann. Das wird dann vor allem den Jüngeren im Team sicherlich helfen und ein Stück Unbekümmertheit zurückkommen.

fci.de: Du bist gemeinsam mit Charlison Benschop, mit dem du gemeinsam in Hannover gespielt hast, auf dem Zimmer. Hast du noch weitere Kontaktpunkte von deinen vergangenen Stationen zum aktuellen Kader?

Tschauner: Mit Charlie habe ich schon drei Jahre zusammen in Hannover zusammengespielt und unsere Familien hatten auch nach seinem Wechsel weiterhin Kontakt. Zum Start hilft es natürlich, wenn man bekannte Gesichter trifft. Mit Christian Träsch war ich vor vielen Jahren bereits in der U 21 bei 1860 München aktiv. Aber auch Marcel Gaus, Stefan Kutschke und andere Jungs kenne ich von vielen Duellen aus den letzten Jahren. Am Ende merkt man in der Kabine aber auch schnell, dass alle im Team vom gleichen Schlag sind und das Zusammenspiel gut passt.

fci.de: Ihr habt bereits vier Einheiten absolviert, sechs weitere Trainingstage in Alicante stehen bevor. Wo liegen die Schwerpunkte eurer Arbeit und was habt ihr euch für die verbleibende Zeit hier in Spanien vorgenommen?

Tschauner: Nach der Winterpause braucht man immer ein paar Einheiten, um richtig reinzukommen, gerade in meinem Alter. Es geht jetzt darum gut mit der hohen Belastung umzugehen, denn wir haben viel Arbeit vor uns. Wir brauchen eine hervorragende Physis, um für den Kampf um den Klassenerhalt in der restlichen Saison perfekt vorbereitet und in den entscheidenden Momenten da zu sein. Daran arbeiten wir hier jeden Tag! In den kommenden Tagen werden wir dann aber sicherlich auch weiter im taktischen Bereich arbeiten.

fci.de: Du bist gebürtiger Schwabacher, warst nun aber viele Jahre vor allem im Norden Deutschlands zuhause. Wie ist es für dich, nach so vielen Jahren wieder nach Bayern zurückzukehren?

Tschauner: Das ist sehr schön, es ist ein Riesengefühl wieder in Bayern zu sein. Es ist wirklich etwas Besonderes für mich, vor allem die Mentalität der Leute. Das habe ich in meinen letzten Stationen im Norden schon ein wenig vermisst. Ich bin sehr froh und glücklich darüber wieder hier zu sein!


 

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