Die Schanzer
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Sonny Kittel will mit seinem Team in Paderborn wieder punkten. (Foto: Bösl/KBUMM)

Kittel: "Mut und Selbstbewusstsein sind ungebrochen"

Gelingt den Schanzern die Trendwende in Paderborn? Nach drei Niederlagen in Folge reisen unsere Schanzer zu den Ostwestfalen, die zuletzt vier Mal in Folge gegen den FCI zu Hause gewinnen konnten. Dazu kommen drei gesperrte Stammkräfte beim FCI - dennoch kein Grund für Sonny Kittel sich nicht auch dort Zählbares auszurechnen. Wir sprachen mit dem Schanzer Kreativspieler über die aktuelle Form, den Abstiegskampf und was den FCI am kommenden Wochenende erwartet.

fci.de: Servus Sonny! In den letzten Wochen konntest du ab und zu nicht mit der Mannschaft trainieren. Muss man sich Sorgen machen?

Sonny Kittel: Nein, absolut nicht. Das sind manchmal Vorsichtsmaßnahmen wegen meinem Knie, aber nur weil ich nicht auf dem Trainingsplatz stehe bedeutet das nicht, dass ich nichts tue. Ich absolviere in solchen Fällen dann ein individuelles Programm, deshalb gibt es keinen Grund zur Sorge.

fci.de: In den letzten drei Spielen konntet ihr trotz guter Leistungen keinen einzigen Punkt mitnehmen. Woran liegt das?

Kittel: Uns allen ist bewusst, dass uns die Punkte fehlen. Mit Schönspielerei alleine kommen wir da leider nicht weiter. Wir müssen wie in Aue unseren Gegner wieder mehr in Bedrängnis bringen und unsere Chancen ausnutzen. Wenn wir in Führung gehen, wird es schwer uns zu schlagen - das muss uns wieder gelingen.

fci.de: Ohne drei gesperrte Stammkräfte geht es am Sonntag zum SC Paderborn 07, gegen den der FCI zuletzt immer wieder leer ausging. Was macht euch Mut, diesmal endlich als Sieger die Benteler-Arena verlassen zu können?

Kittel: Zwei Faktoren spielen dabei eine Rolle: Zum einen ist es das gute Gefühl im Hinblick auf unsere spielerische Leistung, das wir uns in den vergangenen Partien wiedergeholt haben. Zum anderen lassen wir den Kopf auch nach einer Niederlage nicht mehr hängen. Wir haben gezeigt, dass wir auch gegen Topteams mindestens auf Augenhöhe waren, auch wenn es uns aufgrund unserer vergebenen Chancen oder den Schiedsrichterentscheidungen nicht möglich war, etwas mitzunehmen. Das darf aber alles keine Ausrede sein, genauso wenig wie die Sperren, die wir verkraften müssen. Wir werden genau so wie in den letzten Begegnungen auftreten und uns hoffentlich endlich für unseren Aufwand belohnen.

fci.de: Temporär ist der FCI wieder Tabellenschlusslicht, allerdings ist das rettende Ufer nur drei Punkte entfernt. Warum wird sich der FCI am Ende in diesem Vierkampf durchsetzen?

Kittel: Weil wir uns nicht wie ein Absteiger präsentieren. Unser Mut und unser Selbstbewusstsein sind ungebrochen und wir werden auch wieder erfolgreich sein. Uns ist es egal, ob der Gegner Vorletzter oder Tabellenführer ist – wir haben immer die Chance, etwas zu holen und waren oft überlegen. Wenn das Glück wieder auf unserer Seite ist und wir weiterhin so hart an uns arbeiten, dann werden wir uns durchsetzen.

fci.de: Vielen Dank für das Gespräch!

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