Die Schanzer
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Erzielte das zwischenzeitliche 2:0: Michael Senger. (Foto: Bösl/KBUMM)

Schanzer U 21 muss sich mit Remis gegen Aschaffenburg zufriedengeben

Kein Sieger im direkten Tabellenduell: Mit 3:3 trennt sich unsere Schanzer U 21 vom SV Viktoria Aschaffenburg. Der FCI ging früh durch einen verwandelten Foulelfmeter von Marvin Matip (10. Minute) in Führung und konnte diese noch in der ersten Halbzeit durch das 2:0 von Michael Senger (32.) ausbauen, ehe kurz vor dem Kabinengang Luca Dähn mit dem Anschluss die Gäste wieder ins Spiel brachte (45+1.). Der FCI ließ sich nicht beirren und erhöhte erneut durch den eingewechselten Marcel Kosuch (55.), ließ sich dann aber das Spiel aus der Hand nehmen und so sorgten Michel Harrer (65.) und Pasqual Verkamp (71.) für die Punkteteilung.

Nach verhaltenem Beginn beider Mannschaften fiel die Schanzer Führung in der zehnten Minute. Philipp Beinenz foulte Nico Rinderknecht im Aschaffenburger Strafraum und ließ Schiedsrichter Elias Wörz keine andere Wahl, als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Von diesem aus verwandelte Marvin Matip mit einem stark platzierten Schuss ins rechte Eck zum 1:0. Die Partie war im Folgenden von vielen kleinen Fouls und Unterbrechungen geprägt, weshalb vorerst kein Spielfluss zustande kam. Erst in der 16. verbuchten die Gäste eine Möglichkeit, als es Björn Schnitzer mit einem Drehschuss von der Strafraumgrenze aus versuchte, der aber links am Gehäuse vorbeirauschte. Auf der anderen Seite platzierte Nico Rinderknecht einen Freistoß in den Strafraum, der von Thomas Keller verlängert wurde, jedoch verpasste Lukas Gerlspeck am rechten Pfosten haarscharf den Abschluss und das sichere 2:0 (30.). Das sollte dennoch nur Momente später fallen: Michael Senger nutze ein Missverständnis in der Aschaffenburger Hintermannschaft eiskalt aus und marschierte alleine auf das Gehäuse. Keeper Kevin Birk rückte noch aus, wurde aber überlupft und so erhöhte Senger in der 32. Minute. Obwohl spielerisch nicht viel zusammenging gelang den Gästen doch noch der Anschluss. Nach Eckball von Clay Verkaj bekamen die Schanzer den Ball nicht aus der Gefahrenzone geklärt und so drückte Luca Dähn den Ball aus kürzester Distanz zum Anschlusstreffer über die Linie (45+1.), ehe es in die Kabine ging.

Coach Tobias Strobl wechselte und schickte mit Marcel Kosuch für Nico Rinderknecht einen frischen Mann in die zweite Halbzeit. Auch wenn die Gäste druckvoll aus der Kabine kamen, waren es die Schanzer, die einmal mehr cleverer agierten. Patrick Sussek fand den eingewechselten Kosuch mit einem langen Ball, der sich auch von zwei Verteidigern nicht zu Fall bringen ließ und nach einem bestechenden Sprint mit links ins rechte Eck zum 3:1 traf (55.). Doch auch Aschaffenburg ließ nicht locker und kämpfte sich wieder ran: In der 65. spielte Jonas Fritsch Michel Harrer auf links frei, der es mit einem Fallrückzieher versuchte, die zur Bogenlampe avancierte und im rechten Eck zum 2:3-Anschluss einschlug. Kurz darauf zog Coach Strobl den zweiten Wechsel und brachte Amar Suljic für Serhat Imsak (67.). Die Schanzer agierten jetzt zu nachlässig und kassierten prompt die Quittung: Michel Harrer war auf links komplett frei und legte in der 71. für Pasqual Verkamp auf, der aus fünf Metern nur noch zum Ausgleich einschieben musste. In der 80. zeigte der Unparteiische erneut auf den Punkt, als Gabriel Weiß von Daniel Cheron im eigenen Strafraum gefoult wurde. Erneut trat Marvin Matip an, der dieses Mal jedoch mit seinem Schuss aufs rechte Eck an Keeper Kevin Birk scheiterte, der mit dem Fuß parierte. Choach Tobias Strobl schickte anschließend Thomas Kurz für Gabriel Weiß in die Schlussphase (82.). In den letzten Minuten gelang jedoch keinem der beiden Teams der Lucky Punch, womit es bei der aus Schanzer Sicht nicht zufriedenstellenden Punkteteilung blieb.

Chefcoach Tobias Strobl zog nach der Partie sein Fazit: „Sieben Gegentore in den letzten zwei Partien sind definitiv zu viel. Wir haben alles im Griff und bringen uns dann selbst um den Erfolg, das ist im Moment leider unser Problem. Die Jungs investieren viel und ich spreche ihnen sicher nicht den Einsatz ab, aber am Ende müssen wir uns auch belohnen, zur Not mit einem dreckigen Sieg, den wir mit dem verwandelten Elfmeter gehabt hätten. Nun bereiten wir uns auf die kommenden Aufgaben vor und versuchen, den Moment wieder auf unsere Seite zu ziehen.

FC Ingolstadt 04: Rauh – Weiß, Gerlspeck, Matip, Grauschopf, Senger – Pöllner, Rinderknecht (46. Kosuch) – Sussek – Weiß (82. Kurz), Imsak (67. Suljic)

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