Die Schanzer
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Die Schanzer um Tobias Schröck (r.) zeigten vor allem in der Halbzeit eine ansprechende Leistung. (Foto: Schultz)

Schanzer ringen Lugano ein Remis ab

Durch einen Treffer von Filip Bilbija in der 60. Minute haben die Schanzer letzten Endes ein mehr als verdientes Unentschieden gegen den Schweizer Spitzenclub FC Lugano erzielen können. Der Drittplatzierte der Vorsaison (Super League) war schon in Minute Sechs in Führung gegangen und hatte sich speziell in der ersten Halbzeit sehr stark präsentiert.

Sechs Minuten dauerte es leider nur, da zappelte der Ball erstmals im Tor der Schanzer. Ein Querschläger gelangte zu Luganos Außenflitzer Numa Lavanchy, der fand Francisco Rodriguez im Strafraum - der Rest war Formsache. So lagen die komplett in Rot gekleideten FCI-Akteure schnell in Rückstand in Bozens windgeflutetem Fußballstadion. Doch die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten, Teststürmer Goran Karanovic brach über die linke Flanke durch und setzte Sturmkollegen Stefan Kutschke mustergültig ein. Der Abschluss des 30-Jährigen mit seinem linken Fuß landete aber im Außennetz.

Die Schweizer hatten furios begonnen, nach und nach konnten die Schanzer den Tabellendritten der Vorsaison in den Griff bekommen und sich zudem immer wieder ins letzte Drittel des Kontrahenten spielen. Allerdings blieb man dabei zu harmlos, um den Schlussmann des Euroleague-Teilnehmers in Gefahr zu bringen. So erlebten rund 100 Zuschauerinnen und Zuschauern eine höhepunktlose Schlussphase des ersten Abschnitts, in dem lediglich Lugano noch einmal nennenswerte gefährlich wurde. Peter Kurzweg entschärfte jedoch am langen Pfosten rechtzeitig und so ging es mit dem 0:1 bei hochsommerlichen Temperaturen in die Pause.

Zum Wiederanpfiff ließ Schanzer Cheftrainer Jeff Saibene komplett durchrotieren - wie angekündigt blieb lediglich Buntic im Tor. Der hatte auch gleich zu tun, rettete in der 54. Spielminute im Eins-gegen-Eins zur Ecke. Im Gegenzug verfehlte Patrick Sussek eine Flanke haarscharf, es war die zweite, richtig gute Torgelegenheit für die Donaustädter. Was sich angedeutet hatte, geschah anschließend in Minute 60: Agyemang Diawusie scheiterte noch am Schlussmann, doch Youngster FIlip Bilbija war zur Stelle und vollstreckte aus kurzer Distanz zum 1:1-Ausgleich. Lugano wechselte nun kräftig durch, doch der FCI drehte richtig auf, erneut war es Bilbija, der fast die Führung besorgt (62.) hätte. Patrick Sussek verfehlte kurz darauf mit einem Rechtsschuss nur knapp das Gehäuse (63.) Luganos. Erst die anschließende Trinkpause unterbrach den Schanzer Sturmlauf für wenige Augenblicke. Doch weiter ging es nach vorne: Fatih Kaya verpasste um wenige Zentimeter die längst verdiente Führung für die Saibene-Mannschaft (68.) und auch Bilbija und Sussek versuchten immer wieder für Gefahr zu sorgen. Im Schlussspurt blieben die Schanzer die gefährlichere Mannschaft, konnten aber den Siegtreffer nicht mehr erzielen und so trennten sich beide Mannschaften mit einem gerechten, aber aus Luganos Sicht etwas glücklichem 1:1-Unentschieden.

Trainer Jeff Saibene nach der Partie: "In der ersten Halbzeit war das viel zu wenig von uns. Damit kann ich nicht zufrieden sein, da gibt es Gesprächsbedarf. Es war im zweiten Abschnitt einfach viel mehr Lust auf dem Platz zu spüren."

FCI 1. HZ: Buntic - Weiß, Paulsen, Gimber, Kurzweg - Schröck, Kerschbaumer - Wolfram, Firat - Kutschke, Karanovic
FCI 2. HZ: Buntic - Heinloth, Kotzke, Keller, Gaus - Pintidis, Krauße - Diawusie, Sussek - Kaya, Bilbija

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