Die Schanzer
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Drei Wochen waren 20 Talente aus dem chinesischen Foshan zu Gast am Audi Sportpark. (Foto: FCI)

Deutsch-Chinesische Fußballfreundschaft

Drei Wochen lang hatte der FCI Besuch aus Fernost: 20 Jungen aus dem chinesischen Foshan waren zu Gast am Audi Sportpark und absolvierten ein Trainingslager unter der Leitung von Trainern aus der Audi Schanzer Fußballschule.

"Die Jungs haben sich wirklich gut geschlagen", erklärte Sebastian Graßl, der beim FCI im Bereich der Internationalisierung tätig ist. Dabei meinte Graßl nicht nur die Trainingsleistungen der 20 Talente der Jahrgänge 2005 und 2006: Während ihres Aufenthalts trafen sie in Testspielen auf die U 13 des FCI, die U 14 der DJK Ingolstadt, den VfR Garching und die SpVgg Landshut. Nachdem sie die jüngere Nachwuchsmannschaft der Schanzer mit 4:1 besiegen konnten, schlugen sie sich auch gegen die DJK beachtlich und unterlagen am Ende knapp mit 0:1. Besonders deutlich machten es die Nachwuchskicker gegen die SpVgg Landshut: 5:0 hieß es am Ende gegen die Niederbayern.

Die Teilnehmer des Trainingslagers waren zuvor von Alex Günther, Campleiter der Audi Schanzer Fußballschule in China, aus über 1.000 Kindern ausgewählt worden. Die fußballerische Qualität der Chinesen bestätigte aber auch Günthers Kollege und Campleiter Andreas Buchner, der es als Ex-Profi wissen muss und die Jungs am Ende ihres Trainings lobte: "Ihr habt alle viel Talent - arbeitet fleißig weiter, denn es liegt an euch selbst, noch besser zu werden."


Sportdirektor Michael Henke überreichte den Kindern zum Abschluss Medaillen. (Foto: FCI)

Die Kinder aus Foshan absolvierten zu den Trainingseinheiten auch ein ausführliches Kulturprogramm. Neben Ausflügen nach München und Nürnberg besuchten sie den Ingolstädter Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel und machten eine Stadtführung in der Donaustadt. "Nicht nur auf dem Platz, auch in der Freizeit sind die chinesischen Jugendlichen sehr diszipliniert, fleißig und ehrgeizig", lobte Graßl.

Zum Abschlusstraining der Gruppe kamen am vergangenen Freitag auch Sportdirektor Michael Henke und Florian Günzler, kaufmännischer Leiter beim FCI. Außerdem besuchte Profispieler Benedikt Gimber die Kinder, die sich zum ersten Mal in ihrem Leben außerhalb Asiens aufgehalten hatten. Henke lobte abschließend die Entwicklung des chinesischen Fußballs: "Ein Land wie China hat sicher enorm viele Fußballtalente. Mein Wunsch wäre, dass irgendwann ein chinesischer Fußballer bei den Profis in Ingolstadt spielt - und vielleicht kommt er ja aus Foshan."
 

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