Die Schanzer
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Steuerte in seinem ersten Auftritt im Schanzer Dress einen Assist und ein Tor bei: FCI-Neuzugang Dennis Eckert Ayensa. (Foto: Lüger/KBUMM)

Niederlage trotz Schlussoffensive: Schanzer müssen sich Halle geschlagen geben

Die Schanzer haben am Sonntagnachmittag ihre zweite Saisonniederlage kassiert. Gegen den Halleschen FC unterlag der FCI trotz 1:0-Führung am Ende mit 2:3 (0:0). In einer extrem ergeinisreichen zweiten Hälfte traf zunächst Maximilian Beister, die Gäste schlugen jedoch gleich dreimal zurück und auch der Anschlusstreffer durch den auffälligen Neuzugang Dennis Eckert Ayensa war am Ende zu wenig gegen Halle.

Im Duell des Tabellendritten gegen die zweitplatzierten Gäste aus Sachsen-Anhalt musste Trainer Jeff Saibene gezwungenermaßen auf zwei Positionen umstellen. Für den gesperrten Thomas Keller rückte Jonatan Kotzke in die Startelf und für den verletzten Agyemang Diawusie startete Patrick Sussek. Außerdem brachte der Coach die beiden Neuzugänge Dennis Eckert Ayensa und Nico Antonitsch für Caniggia Elva und Maximilian Thalhammer. Die erste Szene der Schanzer lief allerdings über alte Bekannte: Peter Kurzweg brachte eine Flanke von der linken Seite und nachdem Kapitän Stefan Kutschke in der Mitte verpasst hatte, blockte die Defensive der Hallenser einen Schuss von Maximilian Beister aus kürzester Distanz (6. Minute). Nach einem weiteren aber harmlosen Schuss von Beister kamen die Gäste durch Pascal Sohm zu zwei Möglichkeiten. Zunächst parierte Fabijan Buntic einen Schuss von der linken Strafraumgrenze im Nachfassen (13.), dann wurde es brenzlig. Sohm brach durch die Schnittstelle der Ingolstädter Viererkette und tauchte frei vor Buntic auf. Der Keeper verkürzte den Winkel, die Kugel ging per Lupfer dennoch an ihm, letztlich aber auch am linken Torpfosten vorbei (16.).

Die Chance des HFC wirkte auf die Schanzer wie ein kleiner Warnschuss, der Wirkung zeigte. In der Folge agierte der FCI zielstrebiger und kam in der 25. und in der 30. Minute zu Schusschancen durch Eckert Ayensa und Beister, die letztlich aber keine Gefahr darstellten. Der größte Aufreger des ersten Durchgangs ereignete sich allerdings eine Minute vor Beisters Schuss. Gäste-Stürmer Terrence Boyd fasste Patrick Sussek abseits des Geschehens eindeutig ins Gesicht, Schiedsrichter Florian Lechner beließ es allerdings bei einer gelben Karte (29.). Drei Minuten später konterte der FCI und die Kugel kam über mehrere Stationen zu Eckert Ayensa, dessen Schuss aber erneut geblockt wurde. Da anschließend Beister in der 44. Minute mit einem Drehschuss das Ziel verfehlte, ging es ohne Treffer in die Kabinen.

Unverändert zurück auf dem Feld hatten die Schanzer kaum angestoßen, da überschlugen sich die Ereignisse. Der FCI kam auf der rechten Seite zu einem Einwurf, den Antonitsch in Richtung Kutschke brachte. Der Ball flog jedoch über den 30-Jährigen hinweg und ging zu Eckert Ayensa. Dieser leitete direkt zu Beister weiter und der rechte Mittelfeldspieler traf mit einem Volley-Aufsetzer über zwei Spieler hinweg zum 1:0 (50.). Was den Donaustädtern eigentlich Sicherheit verleihen hätte sollen, bewirkte anscheinend genau das Gegenteil. Im direkten Gegenzug kam der HFC über links nach vorne, Sohm flankte und in der Mitte verwertete Boyd zum 1:1 (52.). Doch damit nicht genug: Wiederum nur vier Minuten später drehte Halle das Spiel. Der FCI lief in einen Konter, Sohm brach auf der rechten Seite durch und legte quer zu Felix Drinkuth, der keine Probleme hatte und den Ball zum 1:2 in die Maschen schob (56.).
 


Brachte den FCI zwischenzeitlich mit 1:0 in Führung: Maximilian Beister beim Zug zum Tor (Foto: Bösl/KBUMM)

Zwar waren die Schanzer im Anschluss um den Ausgleich bemüht, die besseren Chancen hatten aber weiterhin die Gäste. Björn Jopek prüfte Buntic aus 30 Metern (61.) und auch in der 64. Minute behielt Buntic gegen Sohm aus spitzem Winkel die Oberhand. Im nächsten Moment war der Schlussmann dann aber doch zum dritten Mal bezwungen. Jopek mit einem weiten Ball in Richtung Boyd, der nahm die Kugel mit der Brust an und erzielte mit einem platzierten Schuss das 1:3 (64.). In einer mittlerweile extrem umkämpften Partie steckte der FCI aber auch nach drei Rückschlägen nicht auf. Nach einer Kopfballverlängerung von Björn Paulsen blockte Kutschke Eckert Ayensa regelkonform den Weg frei und der Deutsch-Spanier verkürzte mit einem wuchtigen Schuss ins linke Eck auf 2:3 (68.). Nach zehn verhältnismäßig ruhigen Minuten, starteten die Hausherren ihre Schlussoffensive. In der 78. Minute warf Halle dem FCI alles entgegen und blockte so Schüsse von Beister und Krauße. Drei Minuten später setzte sich Eckert Ayensa stark auf der rechten Seite durch, verpasste mit seiner Flanke allerdings sowohl Kutschke als auch den eingewechselten Elva. Am Ende waren jedoch alle Mühen der Schanzer vergeblich. In der fünfminütigen Nachspielzeit kam der FCI zu keiner weiteren großen Chance mehr und unterlag somit dem HFC mit 2:3.

FCI: Buntic - Antonitsch, Paulsen, Kotzke, Kurzweg - Krauße, Gaus (62. Thalhammer) – Beister (85. Kaya), Sussek (60. Elva) - Eckert Ayensa, Kutschke



Die Stimmen der Trainer zum Spiel

Jeff Saibene: "In der ersten Halbzeit wollten wir gut stehen, das ist uns gelungen. Dann gehen wir mit 1:0 in Führung und das müssen wir natürlich besser verwalten. Im Anschluss verteidigen wir sehr naiv. Es ist zu einfach, gegen uns Tore zu schießen und da müssen wir uns definitiv an die eigene Nase fassen. Wenn man zuhause drei Tore bekommt, wird es schwer zu gewinnen."

Torsten Ziegner: "Es waren zwei total unterschiedlich Hälften. Vor allem in der zweiten war es extrem temporeich mit vielen Chancen. Am Ende haben wir verdient gewonnen. In der zweiten Hälfte wollten wir offensiv zielstrebiger sein. Das ist uns gelungen, dafür haben wir aber auch die Defensive vernachlässigt. Das 0:1 war der Weckruf für uns, dann haben wir gezeigt, wozu wir in der Lage sind."

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