Die Schanzer
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Matchwinnerin gegen Gütersloh: Schanzer Mittelfeldregisseurin Alina Mailbeck traf per Elfmeter zum 2:1-Endstand aus FCI-Sicht. (Foto: Tobias Mühlsteff/MYTOBAY Sportsphotography)

Vierter Sieg im fünften Heimspiel: Schanzer Frauen klettern auf Rang vier

Die Frauen des FC Ingolstadt 04 sind zurück in der Erfolgsspur: Nach einer 2:3-Niederlage gegen Wolfsburg und einem 1:1-Unentschieden in Hoffenheim konnte das Team von Cheftrainer Alexander Ziegler sein Heimspiel gegen den FSV Gütersloh am Sonntagnachmittag mit 2:1 (2:1) für sich entscheiden. Annalena Rieke hatte die Gäste zunächst in Führung gebracht, Vanessa Haim und Alina Mailbeck drehten im Anschluss die Partie zu Gunsten der Ingolstädterinnen.

Trotz einer aktuell dünnen Personaldecke kamen die Gastgeberinnen besser in die Partie und wurden immer wieder gefährlich – allen voran in der siebten Spielminute. Nach einem Foul an Ramona Maier zeigte Schiedsrichterin Wiebke Schneider erstmals auf den Punkt und pfiff Elfmeter. Den anschließenden Strafstoß von Alina Mailbeck konnte FSV-Torhüterin Sarah Rolle jedoch klären, der folgende Nachschuss von Maier fand seinen Meister in der Querlatte.

Es war ein fulminanter Start der Schanzerinnen, den das Team aus Gütersloh jedoch kurze Zeit später wieder zu Nichte machte. Völlig überraschend erzielte Annalena Rieke in der neunten Spielminute die 1:0-Führung für den FSV, der 120 Sekunden später nahezu nachgelegt hätte – jedoch bewahrte der Außenpfosten die FCI-Frauen vor einem größeren Rückstand. Und die Ziegler-Elf hatte das nötige Quäntchen weiterhin auf seiner Seite. Die beim Elfmeter noch glänzend parierende Gästekeeperin schoss bei einem Klärungsversuch Vanessa Haim an, von der das Spielgerät unhaltbar im FSV-Tor landete. Der 1:1-Ausgleichstreffer für die Gastgeberinnen, die in der Folge wieder stärker aufspielten und schließlich in der 26. Spielminute einen weiteren Strafstoß zugesprochen bekamen.


Traf zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich gegen Gütersloh: Vanessa Haim (r.). (Foto: Tobias Mühlsteff/MYTOBAY Sportsphotography)

Nach einem Foulspiel an Alea Röger schnappte sich wieder Alina Mailbeck den Ball – doch diesmal ließ die Mittelfeldregisseurin des FCI Sarah Rolle im Gästetor keine Chance und verwandelte sicher zur 2:1-Führung.

Im Anschluss daran beruhigte sich das Spielgeschehen etwas und erst kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde es noch einmal spannend: Zwei sehr gute Möglichkeiten konnten die Gütersloher Frauen aber nicht im Tor unterbringen.

Nach dem Seitenwechsel war anschließend von den Schanzerinnen nur noch wenig zu sehen, der FSV bestimmte nun das Duell im MTV-Stadion. Immer wieder versuchte Gütersloh gefährlich vor das gegnerische Gehäuse zu kommen und sich Möglichkeiten zu erspielen. Die vielleicht beste vergaben sie jedoch in der 63. Spielminute: Nach einem starken Konter konnte FCI-Torhüterin Franziska Maier den Abschluss von Annalena Riekes gerade noch zur Ecke klären und hielt ihre Mannschaft so im Spiel. Gütersloh drückte in den Schlussminuten auf den Ausgleich, fand jedoch immer wieder seine Meisterin in der Schanzer Torfrau, die es gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen durch einen kämpferisch starken Auftritt schaffte, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Ein Ergebnis, das auch Cheftrainer Alexander Ziegler mehr als zufrieden stimmte: "Das war heute ein dreckig erarbeiteter Sieg ohne spielerisch zu glänzen. Angesichts unserer personellen Situation ziehe ich den Hut vor den Mädels, die Kampf und Gegner annehmen und mit unbändigem Siegeswillen aufgetreten sind. Aufgrund der Moral und der Leidenschaft, die wir auf dem Platz gezeigt haben, war der Sieg verdient“, so der 47-Jährige nach der Partie.

Durch den 2:1-Erfolg gegen den FSV gewannen die Schanzerinnen ihr insgesamt viertes von fünf Heimspielen in der laufenden Saison und klettern in der 2. Frauen-Bundesliga auf den vierten Tabellenplatz. Ihr nächstes Pflichtspiel bestreiten die FCI-Frauen am kommenden Sonntag. Dann gastieren die Ingolstädterinnen beim 1. FC Saarbrücken. Anstoß im Stadion Kieselhumes ist um 11 Uhr, Tickets gibt es an den Tageskassen vor Ort.

 

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