Die Schanzer
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Erstmals für den FCI erfolgreich: Nico Antonitsch (Foto: Bösl / KBUMM).

Abgeklärt und souverän: Schanzer jubeln in Braunschweig

Die Schanzer setzen ihren Trend in Braunschweig fort und blieben auch im fünften Spiel in Folge ungeschlagen. Nicht nur das, durch die Treffer von Marcel Gaus (21.), Nico Antonitsch (23.) und Max Thalhammer (28.) gewinnt die Mannschaft um Kapitän Stefan Kutschke spektaktulär und auch in der Höhe völlig verdient vor 17.400 Zuschauern mit 3:0. Damit setzt sich unser FCI vor dem kommenden Heimspiel gegen Zwickau im Top-Feld der 3. Liga fest.

Trainer Jeff Saibene änderte eine Position gegenüber der Vorwoche. Peter Kurzweg begann für den verletzten Gordon  Büch. Der Anpfiff erfolgte aufgrund der Live-Übertragung im öffentlich-rechtlichen TV drei Minuten nach 14 Uhr, und zunächst wurden die Schanzer gefährlich. Dennis Eckert Ayensa drang in den Strafraum ein, seine Flanke fand aber keinen Abnehmer in der Mitte, sodass Steffen Nkansah klären konnte (1. Minute). Die Saibene-Elf kontrollierte das Spiel in der Folgezeit, Braunschweig konzentrierte sich auf das Kontern. Viele Fouls führten in den Anfangsminuten zu einigen Spielunterbrechungen. So gab es in dieser Phase auch keine echten Torchancen, doch das sollte sich schlagartig ändern.

Die plötzliche Führung in der 21. Minute gelang der Gästemannschaft einmal mehr durch einen Vorstoß über Kapitän Stefan Kutschke. Der behauptete das Spielgerät, das dann von Eckert Ayensa geschickt auf Marcel Gaus abgelegt wurde. Beim Tor-Abschluss hatte der 30-Jährige ein wenig Glück, da der Ball abgefälscht war. So senkte sich das Leder unhaltbar für Jasmin Fejzic in den Kasten. Die verdiente Führung für konzentriert auftretende Schanzer! Und mit breiter Brust legten die in schwarz gekleideten Oberbayern nach. Eckball von Robin Krauße, der findet den Kopf von Nico Antonitsch. Und dem 28-Jährigen gelang das 2:0 per Kopf, auch wenn ein Braunschweiger Fuß noch drangekommen war (23.). Jetzt liefen die Schanzer heiß: Ein mustergültig herausgespielter Angriff über links, der kluge Pass von Peter Kurzweg in den Rückraum, dort war Max Thalhammer zur Stelle. Der 22-Jährige schob überlegt in die rechte Torecke ein, wieder griff Fejzic hinter sich (27.).

Die rund 150 mitgereisten Schanzer-Fans hatten reichlich Grund zum Jubeln, ungeachtet der harten Rückschläge feuerte aber auch die Kurve der Eintracht ihr Team weiter an. Fejzic verhinderte gegen Kutschke sogar den 0:4-Rückstand (31.), als unser Spielführer ein wenig überraschend freistehend vor dem Routinier an den Ball gelangt war. So hielt sich der Schaden für bis dahin schwer bediente Gastgeber zumindest einigermaßen in Grenzen und es ging mit einer 3:0-Führung für starke Schanzer in die Kabinen.


Dennis Eckert-Ayensa behauptet den Ball (Foto: Bösl / KBUMM).

Die Schanzer starteten den zweiten Abschnitt unverändert und absolut entschlossen, die drei Zähler aus Niedersachsen mit auf die Heimreise zu nehmen. Der erste Abschluss gehörte den Gästen, doch Thalhammer verzog deutlich (47.). Angepeitscht von den Zuschauern versuchten die Blau-Gelben nun mit einem schnellen Treffer zurück ins Spiel zu finden. Doch zunächst verstrichen wertvolle Minuten, da Eckert Ayensa, Kutschke und Co. das Spielgerät geschickt behaupteten und so weit vom Tor weg hielten. Braunschweig bot nun auch Räume für schnelle Konter, den ersten Aufschrei gab es aber aus nicht-sportlichen Gründen: Steffen Nkansah kam gegen Kurzweg viel zu spät und traf den 25-Jährigen mit gestreckten Beinen. Für Nkansah gab es folgerichtig die Rote Karte (54.). Kurzweg konnte danach immerhin selbst vom Platz humpeln, hatte aber starke Schmerzen und musste schließlich ausgewechselt werden. 

Dadurch schob Gaus nach hinten, während der eingewechselte Elva nun auf der offensiven Außenposition auf Kontersituationen lauerte, um sein Tempo auszuspielen. Zunächst jedoch verpassten die Donaustädter den finalen Schlag in der einen oder anderen Situation. Gleichzeitig erlebte Fabijan Buntic im Gehäuse weiterhin einen ruhigen Nachmittag, die Schanzer agierten kompakt und konsequent im Defensivspiel. Nach rund einer Stunde stand noch immer kein Schuss auf das vom Deutsch-Kroaten gehütete Tor zu Buche. Dafür musste Fejzic wieder nach unten, er hielt gegen Eckert-Ayensa jedoch sicher (65.). Als die Partie ein wenig dahinzuplätschern begann, reagierte Saibene. Er brachte Filip Bilbija für die verbleibenden 20 Minuten in die Partie. Für Eckert Ayensa, der das 1:0-Führungstor vorbereitet hatte und damit auf sieben Scorerpunkte in sieben Partien kommt, endete ein erfolgreicher Arbeitstag vorzeitig.

Offensichtlich hatte auf der anderen Seite die Rote Karte den Schützlingen von Trainer Christian Flüthmann den letzten Glauben genommen, noch etwas Zählbares an diesem Nachmittag erzielen zu können. Ungeachtet dessen feuerten die Anhänger in gelb und blau ihre Mannschaft weiter an. Saibene wechselte ein letztes Mal, Maximilian Beister betrat den Rasen. Der hatte auch gleich die riesen Gelegenheit, quasi mit seiner ersten Aktion zu treffen, als er gut gestartet war und vor Fejzic zum Abschluss kam. Der 29-Jährige setzte den Ball, nach dem überragenden Zuspiel von Elva, aber neben das Tor (81.). Im Gegenzug wurde es für Buntic noch einmal gefährlich, doch gemeinsam mit seinen Vorderleuten verhinderte er den Anschluss (82.). Jetzt kam die Flüthmann-Elf nochmal mit Schwung und traf - wenn auch aus dem Abseits - sogar den Pfosten (84.). Doch auch der FCI ließ in den letzten Minuten noch zwei "Hunderprozenter" durch Beister und Bilbija liegen (89.). Dann war pünktlich Schluss, hochverdient entführen die Schanzer drei Zähler aus Niedersachsen.

Nächste Woche kommt der FSV Zwickau in den Audi Sportpark, der am Freitagabend eine Heimniederlage hinnehmen musste (0:1 gegen Großaspach). Anstoß am Samstag, den 9. November ist um 14 Uhr. Wir freuen uns auf euch und ein spannendes Spiel in unserer Schanzer Heimat!

FCI: Buntic - Heinloth, Antonitsch, Schröck, Kurzweg (54. Elva) - Thalhammer, Krauße - Gaus, Kaya (79. Beister) - Kutschke (C), Eckert-Ayensa (71. Bilbija)
 


Die Trainerstimmen

Saibene: „Wir waren richtig stark in der ersten Halbzeit, haben in der zweiten Halbzeit dann einen Tick zu sehr verwaltet. Aber mit einem 3:0 in Braunschweig kann man nur zufrieden sein.“

Flüthmann: „Das errate Gegentor kriegen wir zu einfach, beim 0:2 lassen wir uns einfach blocken. Plötzlich bekommen wir auch noch nach einem fatalen Fehler das 0:3 und das Spiel war gelaufen.“

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