Die Schanzer
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Kämpfernatur: Michael Heinloth im Zweikampf gegen Braunschweig. (Foto: Bösl/KBUMM)

Heinloth: "Zuerst der einfache Pass und der gewonnene Zweikampf!"

Michael Heinloth über das besondere Teamgefüge, echte Typen und worauf es beim kommenden Heimspiel gegen Zwickau (Samstag, 14 Uhr im Audi Sportpark) ankommen wird. Außerdem verrät er, warum er nach seiner Unterschrift beim FCI schnell wieder in die Heimat musste - und sein Grund macht den gebürtigen Franken nur noch sympathsicher.

fci.de: Servus, Michael! Am vergangenen Wochenende habt ihr durch das 3:0 in Braunschweig für Aufsehen gesorgt. Was war ausschlaggebend für diese so konsequente Leistung?

Michael Heinloth: „Ich finde, das ist ein Prozess über die letzten Wochen. Wir haben uns spätestens nach dem Spiel gegen Bayern II gut entwickelt und nochmal als gesamtes Team einen Schritt gemacht. Wichtig war sicher auch, dass wir das Spiel gegen Preußen Münster noch so drehen. Die Truppe hat Charakter, das merkt man in den Trainingseinheiten. Da ist viel Aggressivität und gleichzeitig Freude am Fußball im Spiel. Wir haben aus den vergangenen Wochen immer das Positive mitgenommen und uns so gesteigert. Teamgefüge, Kampf und Leidenschaft sind nicht nur Worthülsen. Das ist die Basis und die stimmt bei uns.“

fci.de: Das richtige Teamgefüge braucht natürlich auch die Typen dafür.

Heinloth: „Absolut! Wir haben einen super Mix im Team und gute Charaktere. Es gibt Spieler, die vorangehen und talentierte Jungs, die sich daran orientieren. Das Entscheidende ist, dass sich alle für die Sache begeistern lassen und mitziehen – keiner ist außen vor. Wir verbringen auch abseits des Platzes viel Zeit miteinander und sind eine echte Einheit. Egal ob jüngere oder ältere Spieler, jeder ist voll dabei. Es hört sich immer so banal an, aber es ist so. Das spiegelt sich auch auf dem Platz wider: Wenn du füreinander grätschst, mal einen Fehler des Anderen ausbügelst und dir immer wieder gegenseitig hilfst - genau das brauchst du.“

fci.de: Einer dieser Charaktere bist sicherlich auch du selbst. Es gibt eine interessante Anekdote von deiner Vertragsunterschrift, denn du musstest damals aus gutem Grund schnell wieder weg. Was steckt dahinter?

Heinloth: „Ja, da ist was dran. Ich musste daheim wirklich dringend Rasenmähen, weil ich es versprochen hatte. Aktuell wohne ich mit meiner Frau in einer Wohnung über meiner Großmutter, der das Haus gehört. Das Grundstück ist recht groß, die Oma ist mittlerweile alleine und nicht mehr die Allerjüngste. Da ist es selbstverständlich, dass ich da so gut es geht helfe. Ob Rasenmähen, Hecke schneiden oder gemeinsam Einkaufen fahren. Wir unterstützen sie gerne, das gehört einfach dazu. Auch Fußballer sind völlig normale Leute, ob ihr es glaubt oder nicht (lacht).“

fci.de: Noch kurz vorausgeblickt: Gegen Zwickau wollen wir vor unseren Fans erneut ungeschlagen bleiben. Wie wollt ihr die aktuell gute Form aufrechterhalten?

Heinloth: „Am wichtigsten ist, nicht abzuheben, an den positiven Dingen festzuhalten und sich trotzdem steigern zu wollen. Zuerst kommen der einfache Pass und der gewonnene Zweikampf, dann kannst du irgendwann zaubern. Wir werden sicher wieder mal ein Spiel verlieren, doch wenn Zwickau bei uns zu Gast ist, müssen wir ihnen von der ersten Sekunde an zeigen, dass es hier nichts zu holen gibt. Wenn wir das schaffen, können wir weiter erfolgreich sein. Und wenn es Rückschläge gibt, müssen wir wieder Charakter zeigen.“

fci.de: Danke für das kurzweilige Interview, Heini!
 

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