Die Schanzer
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Bittere Auswärtsniederlage für die Schanzer. (Foto: Bongarts)

Schmerzhafte Niederlage: Schanzer unterliegen Rostock

Keine Punkte und drei Gegentore: Der FC Ingolstadt 04 und Hansa Rostock trennen sich mit 3:0. Dem FCI gelang an diesem Nachmittag im Ostseestadion nur sehr wenig, während die Gastgeber kaltschnäuzig agierten und diszipliniert verteidigten.

Im Vergleich zum Spiel gegen Uerdingen baute FCI-Coach Jeff Saibene seine Elf auf zwei Positionen um. Für den verletzten Maximilian Thalhammer (Adduktoren) rückte Maximilian Wolfram auf die Doppelsechs neben Robin Krauße und Dennis Eckert Ayensa nahm nach seiner abgelaufenen Gelb-Rot-Sperre wieder die gewohnte Position im Sturm an der Seite von Stefan Kutschke ein. Caniggia Elva nahm (zunächst) auf der Bank Platz. Verzichten mussten die Donaustädter außerdem verletzungsbedingt auf Thomas Keller, Agyemang Diawusie, Gordon Büch und Tobias Schröck.

Noch vor dem Anpfiff setzten beide Teams ein Zeichen der Solidarität. Nach dem Rassismus-Vorfall gegen Würzburgs Leroy Kwadwo vom vergangenen Wochenende trugen die Spieler beim Einlaufen T-Shirts mit der Aufschrift „Rote Karte dem Rassismus“, auf der Kapitänsbinde von Stefan Kutschke war der Schriftzug „Schanzer gegen Rassismus“ zu lesen. Zudem gedachten Spieler und Fans mit einer Schweigeminute sowie einem Trauerflor den Opfern des Anschlags von Hanau

„Mutig aber nicht naiv“ zu agieren, war die Marschroute, die Jeff Saibene seiner Elf mit auf den Weg ins Ostseestadion gegeben hatte. Die Oberbayern beherzigten dies bei stark böigem Wind zu Beginn. Rückkehrer Eckert Ayensa versuchte es in der 7. Minute mit einem Fernschuss, verfehlte aber das Hansa-Tor. Auch Hansa bemühte sich um Offensivaktionen, beiden Teams fehlte aber in der Anfangsphase die Präzision beim finalen Pass in die Spitze. Den nächsten schönen Angriff der Gäste eröffnete Kutschke mit einem Pass auf rechts zu Sturmpartner Ayensa, dessen Flanke setzte der Mittelstürmer per Kopf allerdings neben den Kasten (14.). Aus dem Nichts dann der Führungstreffer für den FC Hansa. Nach einer flachen Hereingabe von links kam Mittelfeldspieler Butzen neun Meter vor dem Tor zum Schuss und traf mit der ersten Chance für die Hausherrn rechts unten ins Eck (21.). Zehn Zeigerumdrehungen später beinahe der Ausgleich. Nach Ecke von Krauße leitet Paulsen den Ball artistisch mit der Hacke Richtung Tor, scheitert aber haarscharf am kurzen Pfosten. Tolle Aktion der Schanzer, doch es folgte dann die nächste bittere Pille für den FCI: Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte verlängerste Antonitsch unglücklich, die Hanseaten spielten mit zwei direkten Pässen Verhoek frei, der das 2:0 markierte. Die Saibene-Elf kam in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach einem Eckball nochmals zu guten Kopfballchancen durch Paulsen und im Anschluss Kutschke, zum Anschlusstreffer reichte es jedoch nicht mehr.


Kein Durchkommen: Die Rostocker verteidigten geschlossen und konterten eiskalt. (Foto: Bongarts)

FCI-Coach Saibene reagierte in der Halbzeit und brachte mit Caniggia Elva und Fatih Kaya zwei Offensivkräfte für die Außenbahnspieler Gaus und Sussek. Die erste Möglichkeit verzeichneten allerdings die Hausherren. Nach flacher Hereingabe des sehr agilen Opoku konnte Kurzweg den Neidhart-Schuss gerade noch zur Ecke klären. Dann hatte Ayensa das 1:2 auf dem Fuß. Nach schönem Zuspiel von Elva passte dieser in die Gasse, doch der 23-jährige scheiterte am hervorragend reagierenden Hansa-Keeper Kolke (56.). Die Donaustädter blieben am Drücker. Ein schöner Rechtsschuss von Kutschke aus 20 Metern strich ganz knapp am Gehäuse vorbei (59.) und ein Freistoß in aussichtsreicher Position durch Ayensa ging übers Tor (66.). Nach Kopfballvorlage Kutschkes in die Box scheiterte Kaya erneut am guten Kolke (68.). Saibene legte noch einmal Offensivpower nach und brachte Bilbija für Wolfram (73.). Die Schanzer blieben in diesem zweiten Durchgang spielbestimmend, die Ostseestädter verlegten sich zunehmend aufs Kontern und hatten dabei Erfolg. Neidhart nutzte eine dieser Gelegenheiten zum schnellen Gegenzug, scheiterte aber noch knapp. Die endgültige Entscheidung dann jedoch in der 85. Minute. Nach Ballverlust im Mittelfeld passte Neidhart geschickt in die Gasse auf den eingewechselten Breier, der Buntic mit seinem Flachschuss aus kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit ließ - der bittere Schlusspunkt.

Die Oberbayern haben nun eine gute Woche Zeit, um die Niederlage zu verdauen und sich auf das richtungsweisende Heimspiel am kommenden Sonntag gegen Viktoria Köln (Anpfiff um 13 Uhr im Audi Sportpark) vorzubereiten.

FCI: Buntic – Ananou, Paulsen, Antonitsch, Kurzweg – Sussek (46. Elva), Krauße, Wolfram (73. Bilbija), Gaus (46. Kaya) – Eckert Ayensa, Kutschke
 

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