Die Schanzer
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Verbissener Kampf und am Ende leider nur ein Punkt für die Schanzer. (Foto: Bösl/KBUMM)

Last-Minute-Ausgleich: Schanzer verpassen Sieg in Halle knapp

Trotz guter Einstellung sowie kämpferisch starker Leistung holt der FC Ingolstadt 04 durch ein 1:1 nur einen Punkt in Halle. Für die Schanzer traf Caniggia Elva zur Führung. Das aus FCI-Sicht schmerzhafte Tor für den HFC erzielte Hinßler in der zweiten Minute der Nachspielzeit.

FCI-Coach Jeff Saibene ließ im Vergleich zur Partie gegen Viktoria Köln auf einer Position rotieren: Anstelle von Frederic Ananou sprach er auf der linken Abwehrseite Peter Kurzweg das Vertrauen aus. Ferner verzichten mussten die Schwarz-Roten auf die Langzeitverletzten Tobias Schröck und Gordon Büch.

Bei winterlichen Temperaturen gehörte die Anfangsphase dem FCI, bevor später die Heimmannschaft das Zepter übernahm. Nico Antonitsch und Björn Paulsen verhinderten zwei nennenswerte Chancen des HFC. Der FC Ingolstadt 04 antwortete: Nach einem Zuspiel von Robin Krauße auf Maximilian Beister blieb das runde Leder in den Reihen der Gastgeber hängen (11. Minute). Caniggia Elva nutzte den Abpraller, steckte durch auf Peter Kurzweg, dessen Flanke Dennis Eckert Ayensa jedoch nicht verwerten konnte. Bereits sechs Minuten später die nächste Großchance der Oberbayern: Nach Zusammenspiel von Beister, Kurzweg und Maximilian Thalhammer, konnte Beister die Flanke seines Mittelfeld-Kollegen nicht im Tor unterbringen (14.). Der Hallesche FC wirkte in dieser Phase etwas verunsichert und hatte es Keeper Eisele zu verdanken, noch kein Tor kassiert zu haben.

Das Blatt sollte sich kurze Zeit später aber wenden: In der 27. Spielminute konnte Michael Heinloth im Fünfer des FCI in letzter Sekunde Schlimmeres verhindern, indem er sich zwischen Ball und heraneilenden Gegner warf. Die erste gelbe Karte der Partie sah Krauße (29.) wegen Meckerns. Knappe vier Minuten später sanktionierte Schiedsrichter Braun erneut einen Schwarz-Roten. Dieses Mal traf es Elva – 25 Meter vor dem Kasten von FCI-Torhüter Fabijan Buntic. Letzterer war in den darauffolgenden Minuten des Öfteren gefordert und parierte die ein oder anderen Flanken und Schüsse des HFC bravourös. Alles in allem waren die ersten 45 Minuten ausgeglichen. Nach einem etwas stärkeren Start des FC Ingolstadt 04 wurde die Heimelf stärker und ließ – ähnlich wie das Team von Jeff Saibene – zwei Großchancen liegen.


Sahen eine spannende Partie: Gut 100 Schanzer-Fans unterstützten den FCI in Halle (Foto: Bösl / KBUMM).

Beide Cheftrainer nahmen keine Veränderungen in der Halbzeitpause vor und es ging gleich zur Sache: Schon in der 47. Minute musste auf Seiten der Ingolstädter die Luft angehalten werden, denn der Hallesche FC traf die Latte durch einen abgefälschten Fetsch-Schuss. Die Reaktion der Schanzer ließ nicht lange auf sich warten und saß. Bei einem Angriff über rechts passte Eckert Ayensa in die Mitte zu Elva, der die rund 100 mitgereisten Fans zum Jubeln brachte. Eisele konnte den flachen Schuss nicht parieren und musste hinter sich greifen (48.). Vier Spielminuten später war es erneut an Elva die Schanzer-Führung auszubauen, seine Distanzschuss verfehlte allerdings das Ziel. Der FCI setzte im weiteren Verlauf zwar alles daran ein weiteres Tor zu erzielen, die Bemühungen wurden aber nicht belohnt. Doch auch der HFC warf alles nach Vorne, wollte die drohende Niederlage nicht hinnehmen und forderte die FCI-Defensive. Die Schanzer hatten dadurch einige Räume, in die vor allem der nach seiner Einwechslung sehr auffällige Diawusie immer wieder zu stoßen wusste, doch der FCI verpasste es, den Sack zuzumachen. Es entwickelte sich eine extrem hitzige Schlussphase. In der zweiten Minute der Nachspielzeit dann Ernüchterung bei den Donaustädtern: Der Hallesche FC traf zum 1:1. Torschütze war der eingewechselte Marcel Hilßner. In den verleibenden 120 Sekunden waren die Sachsen am Drücker - schlussendlich blieb es bei der Punkteteilung.

Nach dem Unentschieden verweilen die Oberbayern auf Tabellenplatz fünf. Jeff Saibene war nichtsdestotrotz stolz auf seine Mannschaft: "Wir haben viel Kampf und Leidenschaft gezeigt. Dass der Ausgleich dann so spät fällt, das tut weh. Wir hätten den Sack eher zumachen müssen." Alles in allem eine bittere Pille für Stefan Kutschke und seine Teamkollegen. Es war eindeutig mehr drin! Beim nächsten Heimspiel (Samstag, 14.03.2020, 13 Uhr) gegen Bayern München II soll der Knoten nun endgültig platzen.

FCI: Buntic – Kurzweg, Poulsen, Antonitsch, Heinloth – Elva (79. Gaus), Thalhammer, Krauße, Beister (63. Keller), Eckert Ayensa (72. Diawusie) – Kutschke
 

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