„Nochmal so aufstehen, sich wehren – da bin ich stolz!“: Stimmen zum Remis in Bremen

Rüdiger Rehm peitschte sein Team unentwegt nach vorne. (Foto: Bösl/KBUMM)

„Nochmal so aufstehen, sich wehren – da bin ich stolz!“: Stimmen zum Remis in Bremen

Der FC Ingolstadt 04 trotzt dem SV Werder Bremen einen Punkt ab und bleibt im dritten Spiel in Folge ungeschlagen. Zugleich beenden die Schanzer die Siegesserie des SV Werder Bremen, weil die Rehm-Elf trotz eines Rückstands nicht aufsteckt, weiterkämpft und durch Filip Bilbija kurz vor Schluss zum Ausgleich kommt. Auf der anschließenden Pressekonferenz äußerten sich beide Cheftrainer zur Partie. Darüber hinaus holte fci.de die Stimmen von Torschütze Filip Bilbija, Dejan Stojanovic und Florian Pick ein.

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Filip Bilbija: „Nach dem späten Ausgleich herrscht bei uns Erleichterung. Wie in den Spielen zuvor haben wir alles reingeworfen und verdient einen Punkt geholt. Ich denke, die Zuschauer sehen auch, dass wir endlich angekommen sind. Wir hauen in jedem Spiel alles raus, erarbeiten uns Chancen und können Spiele gewinnen. Für das ganze Team ist es wichtig, dass wir die vergangenen drei Partien nicht verloren und immer gepunktet haben. Wenn wir unser Spiel durchziehen, können wir jede Mannschaft schlagen. Daher sind wir zuversichtlich, dass wir auch nächste Woche gegen St. Pauli gut performen werden.“

Dejan Stojanovic: „Wir haben gut mitgehalten und in der ersten Halbzeit sehr gute Chancen gehabt. Bremen hat Druck gemacht, wir sind oft tief gestanden und gehen mit einem 0:0 in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang bekommen wir nach einer langen Druckphase das Gegentor, wobei uns wenig später der Ausgleich gelingt. Mit dem Punkt können wir zufrieden sein, weil wir auch um die Qualitäten der Bremer gewusst haben. Natürlich war der Plan, auch in Bremen wieder zu Null zu spielen, wir können aber mit dem 1:1 zufrieden sein. Gegen St. Pauli erwarte ich einen ähnlichen Gegner, der seine Qualitäten in dieser Saison schon mehrfach gezeigt hat .“

Florian Pick: „Wir sind gut ins Spiel gekommen, hatten den Plan kompakt zu stehen und anschließend zu kontern. Ich glaube, dass wir in der ersten Halbzeit in Führung gehen können. Im ersten Durchgang war es ein guter Schlagabtausch mit den klareren Chancen auf unserer Seite. In der zweiten Halbzeit hatten wir nicht mehr so viel Zug zum Tor und gehen in Rückstand. Als Tabellenletzter gegen ein Team, das die vergangenen sieben Spiele ungeschlagen ist, zurückzukommen, ist sehr wichtig. Den Punkt müssen wir mitnehmen und gegen St. Pauli nachlegen. Das haben wir uns auch ein Stück weit verdient.“