Schanzer unterliegen Löwen knapp im Test (incl. Video)

Kaum ein Durchkommen: Sonny Kittel und Co. drehten im zweiten Durchgang auf, konnten den Ausgleich aber nicht mehr erzielen.

Schanzer unterliegen Löwen knapp im Test (incl. Video)

Leistungssteigerung in Halbzeit Zwei reicht nicht: Unsere Schanzer mussten im Testspiel auf dem Sportgelände des SV Heimstetten gegen den TSV 1860 München eine knappe, aber nicht unverdiente 1:2-Niederlage hinnehmen. Für die Löwen trafen Karger (15.) und Belkahia (26.), auf Seiten der Schanzer, die im zweiten Durchgang deutlich aktiver agierten, verwandelte Darío Lezcano einen Elfmeter, nachdem Fatih Kaya nur per Foul zu stoppen war (69.). Alle 16 mitgereisten FCI-Akteure kamen wie geplant zum Einsatz.

Insgesamt 16 Spieler nahm FCI-Coach Alexander Nouri mit zum Test in den Münchener Vorort Kirchheim. Schon vorab verkündete er, vor allem Spielern, die aktuell in der zweiten Reihe stehen, Spielzeit geben zu wollen. Der FCI begann im gewohnten 3-5-2 und einzig Robert Leipertz musste sich im Vergleich zu seinen Kollegen auf eine ungewohntere Position im zentralen Mittelfeld einstellen.

Nach einer klassischen Abtastphase in den ersten Minuten der Partie, der erste vielversprechende Angriffszug der Schanzer: Gaus steckte auf Benschop durch, der aus spitzem Winkel knapp verzog. Kurz darauf wurde Darío Lezcano am Fünfemeterraum freigespielt, legte mit der Hacke zurück und gleich zwei Schanzer verpassten die Kugel. Erwartungsgemäß überließen die Löwen dem FCI zu Beginn häufig das Spielgerät, zwingend wurde die Nouri-Elf jedoch nicht.

13 Minuten waren gespielt, als Adriano Grimaldi die erste gefährliche Szene für die Löwen verbuchte und den Ball per Kopf am Tor vorbeisetzte. Eine Minute später schob Karger nach einem schnellen Gegenangriff über rechts freistehend aus kurzer Distanz zum 1:0 aus Löwensicht ein. Kurze Zeit später verzog Pledl aus der Distanz, doch 1860 bestritt die Partei nun offener und wurde dominanter. So erhöhte Balkahia in Minute 27 nach einer Steinhart-Ecke auf 2:0. Auch die nächste gefährliche Aktion fand sich auf Seiten der Gäste. Willsch legte auf Grimaldi ab und dieser zielte aus 18 Metern zu hoch (31.).

Auf der anderen Seite ein Lebenszeichen der Schanzer nach 40. Minuten, doch ein Leipertz-Schuss von der Strafraumgrenze streichte am Pfosten vorbei. Auch die letzte Aktion der ersten Halbzeit verbuchten die Gäste als ein Karger-Schuss von der Strafraumgrenze das Tor von Marco Knaller verfehlte. So ging es mit einem verdienten 0:2-Rückstand der Schanzer in die Kabine.

Nouri nahm zum Wiederanpfiff drei Wechsel vor: Buntic, Grauschopf und Diawusie kamen für Knaller, Galvao und Leipertz. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff verbuchten die Schanzer eine Gelegenheit durch Lezcano, der über rechts gut freigespielt wurde, aber aus etwas spitzem Winkel nur das Außennetz traf (47.).

Die Schanzer blieben aktiv und waren besser im Spiel als noch im ersten Durchgang, doch wirklich Zählbares sprang dabei nicht heraus. Nouri brachte in der 67. Minute mit Gerlspeck und Kaya für Neumann und Benschop. Der eingewechselte Angreifer sorgte sofort für Wirbel und wurde im Strafraum nach einem Doppelpass mit Lezcano gefoult. Der Paraguayer schnappte sich den Ball und erzielte den 1:2-Anschlusstreffer vom Punkt (69.). Gestärkt durch den Torerfolg versuchten die Donaustädter nun wieder mehr und konnten den Druck spürbar erhöhen.

Zahlreiche Flanken segelten durch den Löwen-Strafraum, doch kein Schanzer kam entscheidend an den Ball. Die Löwen lauerten indes eher auf Konter, Buntic musste aber nur einmal einen Kopfball entschärfen (78.). Auf der anderen Seite wurden ein gefährlicher Kaya-Schuss und ein Distanzversuch von Pledl jeweils gerade noch entschärft (81.). Die Schanzer Schlussoffensive hielt an, doch ein weiterer Torerfolg blieb unseren Schwarz-Roten verwährt. Im Gegenteil: Für sich öffnende Schanzer mussten noch einmal Aluminium und einmal Buntic retten. So endete die Partie nicht unverdient mit einem Erfolg für den TSV 1860 München.

FCI-Coach Alexander Nouri nach Abpfiff: „Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben uns dann aber nach individuellen Fehlern selbst in Schwierigkeiten und damit auch in Rückstand gebracht. In der zweiten Halbzeit hatten wir die Partie dann komplett im Griff, machen aber aus unseren zahlreichen Chancen zu wenig. Wichtig war aber heute ergebnisunabhängig, dass die Jungs Spielrhythmus bekommen und wir weitere Erkenntnisse über die einzelnen Spieler sammeln konnten. Natürlich hätten wir uns gewünscht, dass wir das Testspiel gewinnen, aber die anderen Aspekte standen für uns im Vordergrund.“

FC Ingolstadt 04: Knaller (46. Buntic) – Gimber, Galvao (46. Grauschopf), Neumann (67. Gerlspeck) – Gaus, Leipertz (46. Diawusie), Kittel, Rinderknecht, Pledl – Lezcano, Benschop (67. Kaya)

Hier die Highlights des Testspiels:

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