Schanzer vs. Eiserne: Die Matchfacts zur Partie in Berlin

Darf nach seiner abgesessenen Rot-Sperre gegen den 1. FC Union Berlin wieder mitwirken: Schanzer Thorsten Röcher. (Foto: Bösl/KBUMM)

Schanzer vs. Eiserne: Die Matchfacts zur Partie in Berlin

Am Freitagabend ist der FC Ingolstadt 04 zu Gast beim 1. FC Union Berlin und kämpft um wichtige drei Punkte im Abstiegskampf, während es für die Eisernen um den Verbleib unter den „Top 3“ der 2. Bundesliga geht. Welcher Akteur auf Seiten der Gastgeber besonders gerne gegen den FCI spielt und für welche Schanzer eine gelbe Karte zu einer Sperre gegen Paderborn führen würde, haben wir für euch wie gewohnt in den Matchfacts zur Partie zusammengefasst.

Zum insgesamt 14. Mal treffen der FC Ingolstadt 04 und der 1. FC Union Berlin am kommenden Freitag aufeinander. Drei Mal gingen die Schanzer bisher als Sieger vom Feld, in sechs Begegnungen trennte man sich unentschieden und vier Duelle entschieden die Eisernen für sich.

Nur eines der vergangenen acht Zweitliga-Spiele (drei Siege, vier Remis) verloren die Eisernen gegen die Schanzer – im Dezember 2017 zu Hause mit 1:2.

Union blieb gegen den FCI nur im ersten der 13 Zweitliga-Duelle ohne eigenen Treffer. Nur gegen den VfL Bochum (15 Spiele) haben die Köpenicker aktuell eine längere Trefferserie in der 2. Liga als gegen Ingolstadt (zwölf).

Zu Hause gewann Berlin gegen jedoch nur eines von sechs Zweitliga-Spielen (vier Remis, eine Niederlage) und blieb in den letzten vier Heimpartien sieglos. Nur gegen Dresden wartet Union aktuell länger auf einen Heimsieg (fünf Partien).

Mit 44 Punkten nach 24 Partien spielt der 1. FC Union Berlin die zweitbeste Zweitliga-Saison seiner Vereinsgeschichte. Nur 2016/17 hatten die Eisernen nach 24 Spielen mehr Punkte auf dem Konto (47).

Passend dazu stellen die Eisernen mit erst 21 Gegentreffern die beste Defensive der 2. Liga. Noch nie hatten die Köpenicker nach 24 Zweitliga-Spielen so wenige Gegentore kassiert (zuvor immer mindestens 24).

Berlins Sebastian Andersson traf in jedem seiner drei Zweitliga-Spiele gegen den FC Ingolstadt – gegen kein Team erzielte er im Unterhaus mehr Tore als gegen die Schanzer (drei, wie auch gegen Fürth und St. Pauli).

Ingolstadts Trainer Jens Keller kehrt am Freitagabend erstmals an die Alte Försterei zurück. Keller hatte Union im Sommer 2016 übernommen und auf Anhieb zur besten Zweitliga-Saison der Vereinsgeschichte geführt (60 Punkte) – als Tabellenvierter verpassten die Eisernen damals nur knapp den Aufstieg in die Bundesliga.

Mit nur 19 Punkten nach 24 Spielen absolviert der FC Ingolstadt die schwächste Zweitliga-Saison seiner Vereinsgeschichte. Die erst 24 erzielten Tore sind für den FCI ebenfalls Tiefstwert nach 24 Partien einer Zweitliga-Saison.

Darüber hinaus kassierten die Schanzer in dieser Zweitliga-Saison schon 21 Gegentore nach Standardsituationen – negativer Ligahöchstwert. Die jüngsten drei Gegentreffer fielen allesamt nach ruhenden Bällen.

Aufgepasst FCI: Insgesamt sechs Spieler gehen vorbelastet in die Partie gegen die Hauptstädter. Paulo Otavio, Benedikt Gimber, Stefan Kutschke, Dario Lezcano, Sonny Kittel und Marcel Gaus könnten bei einer weiteren Verwarnung gegen Paderborn nicht mitwirken.

Anpfiff zur Partie ist um 18.30 Uhr. Das Stadion an der Alten Försterei öffnet seine Tore um 17 Uhr.