Mit drei Toren innerhalb von fünf Minuten haben die FCI-Fußballerinnen nicht nur die Partie gegen die SG Andernach gedreht, sondern auch den Grundstein zu ihrem 3:2 (3:1)-Heimsieg gelegt. In der Tabelle kletterte der FCI damit auf den siebten Rang
Nach der Niederlage gegen den VfR Warbeyen (1:2) letzte Woche hatte FCI-Coach Benjamin Stolte seine Startelf auf vier Positionen geändert. Die umformierte Elf hätte gleich in der vierten Minute den Führungstreffer erzielen können, doch Annika Kömm verfehlte nach guter Vorarbeit von Teresa Frizberg das leere Tor nur knapp. Zwei Minuten später hatten die Gäste nach einer Kombination über Lisa Kossmann und Leonie Krump die erste Chance, aber FCI-Keeperin Anna-Lena Daum blieb bei Carolin Schraas Abschluss die Siegerin. Das erste Tor bejubelten jedoch die Gäste: Nach einer Ecke von Kossmann verlängerte Malou Müller auf Schraa, die per Kopf zum 0:1 vollendete (11.). Doch die Donaustädterinnen steckten nicht auf, blieben bei ihrem erfolgreichen hohen Angriffspressing und wurden immer stärker und dominanter: Penzkofer (13., 28.), Reischmann (16.) und Mara Winter (30.) vergaben die nächsten Chancen – der Ausgleich wäre längst verdient gewesen. In der 40. Minute belohnten sich die Gastgeberinnen dann aber: Katharina Reikersdorfer nahm an der Strafraumgrenze ein Zuspiel von Winter mit der Brust an und zimmerte die Kugel mit einem Traumtor zum Ausgleich ins Netz (40.). Nur zwei Minuten später zwang Schraa auf der anderen Seite FCI-Keeperin Daum zu einer Glanzparade. Der FCI ließ sich jedoch nicht unterkriegen: Nach Balleroberung durch Kömm und Pass von Penzkofer ließ sich Reischmann die Chance zum 2:1 nicht nehmen (43.). Und nach Reikersdorfers herrlichem Pass auf Penzkofer, die Keeperin Bläser aussteigen ließ, hatten die Ingolstädterinnen noch vor der Pause sogar auf das verdiente 3:1 erhöht (45.).
Doch schon kurz nach dem Seitenwechsel gelang Andernach mit der ersten Möglichkeit der Anschlusstreffer: Nach einer Ecke von Kossmann verkürzte Müller per Kopf auf 3:2 (49.). Andernach wurde stärker, die Partie offener, aber auch hektischer und zerfahrener. Viele Zweikämpfe, Fouls und Unterbrechungen ließen kaum einen richtigen Spielfluss zu. Erst nach 20 Minuten fanden beide Mannschaften wieder zu ihrer spielerischen Linie, die erste Annäherung ans Andernacher Tor gelang den Ingolstädterinnen in der 68. Minute, doch Reischmanns Flanke fand keinen Abnehmer. Dann hatte plötzlich Reischmann nach Pass von Jenny Beyer die Möglichkeit auf das vierte Schanzer Tor, doch ihr Abschluss landete in Bläsers Armen (78.). Die Gäste warfen in den letzten Minuten noch einmal alles nach vorn, doch Krump scheiterte an Daum (86.), Müller köpfte am Tor vorbei (88.) und auch Sarah Klyta konnte die starke Daum nicht überwinden (90.+4). Dann war Schluss.
Am kommenden Wochenende (So, 22.02., 14:00 Uhr) reisen die Schwarz-Roten zum Tabellenzweiten SC Sand.
In Zusammenarbeit mit Sabine Kaczynski (Donaukurier). Den Spielbericht des Donaukuriers findet ihr hier.