FC Ingolstadt 04

Wie auch im Hinspiel unterlagen die Schanzerinnen dem SC Sand (Foto: Schäfer).

Schanzerinnen scheitern zweimal am Aluminium und unterliegen gegen den SC Sand

Die FCI-Frauen konnten beim Auswärtsspiel gegen den SC Sand am vergangenen Sonntag nicht an die starke Leistung der Vorwoche anknüpfen und verloren mit einem 0:3 (0:2). Trotz guter Ansätze fehlte den Schanzerinnen die letzte Durchschlagskraft vor dem Tor, während die Gastgeberinnen ihre Chancen effizient nutzten. Nach der Niederlage stehen die Donaustädterinnen auf dem achten Tabellenplatz.

Bereits nach dem Anpfiff zeigte sich die Gefährlichkeit der Ingolstädter Offensive: In der 18. Minute kombinierte sich der FCI mit Stefanie Reischmann schnell über die rechte Seite zu Nina Penzkofer, deren Schuss vom Elfmeterpunkt an die Querlatte knallte – der erste von zwei Aluminiumtreffern für die Gäste an diesem Nachmittag. In der Folge bestimmten Zweikämpfe und Mittelfeldgeplänkel das Geschehen. Die ersten klaren Chancen der Gastgeberinnen ließen jedoch nicht lange auf sich warten: Jenny Gaugigl schickte Ex-Schanzerin Pia Reininger auf die Reise, die in der zwölften Minute frei vor FCI-Keeper Anna-Lena Daum eiskalt zum 1:0 einschob. Nur drei Minuten später prüfte Kim Schneider Daum mit einem Fernschuss aus der Distanz, doch die Ingolstädter Torhüterin hielt sicher (14.). Sand blieb aber weiterhin effektiv und nutze ihre zweite Gelegenheit: Leni Fuchs dribbelte über die rechte Außenbahn in den Strafraum, wo Anna-Lena Fritz und Melissa Strobel sie nicht entscheidend stören konnten und sie schließlich mit einem scharfen Schuss aus spitzem Winkel auf 2:0 erhöhte (25.). Für die Oberbayerinnen blieb das Glück im Abschluss aus. Nach einem kurz abgewehrten Ball von SC-Torhüterin Jule Braun brachte Penzkofer den Ball im Strafraum nicht unter Kontrolle. In der 36. Minute zirkelte Emma Kusch einen Freistoß aus 20 Metern halbrechter Position nur an den linken Pfosten – eine weitere knappe Chance auf den Anschlusstreffer, der nur am Aluminium endete.

In der zweiten Halbzeit drängte Ingolstadt auf den Anschluss: Penzkofer versuchte es zunächst mit einem Fernschuss über das Tor (54.) und scheiterte später aus kurzer Distanz an Braun (64.). Doch wie bereits in der ersten Hälfte zeigte Sand seine Effektivität. Nach einem langen Ball scheiterte Reininger erst noch an Daum (81.), doch nur eine Minute später setzte sich Kim Schneider gegen die Ingolstädter Abwehrspielerinnen durch und erzielte aus rund 22 Metern mit einem Heber das 3:0.

Für die Schanzerinnen steht nun eine zweiwöchige Ligapause bevor. Doch eine echte Pause ist es nicht, denn schon am kommenden Sonntag testet das Team von Benjamin Stolte gegen den Erstligisten RB Leipzig (01.03., 14:00 Uhr).