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FC Ingolstadt 04

Die Schanzer trennten sich mit einem 2:2 von den Würzburger Kichers (Foto: Bösl/KBUMM).

Punkteteilung zum Saisonstart: Schanzer trennen sich 2:2 von den Würzburger Kickers

Zum Saisonstart trennten sich die Schanzer mit einem 2:2 von den Würzburger Kickers. Dabei brachte Lars Lokotsch die Schwarz-Roten in Führung (16.), ehe Tarsis Bonga wenig später ausglich (21.). Kurz vor der Pause traf Davide Sekulovic zum 2:1 (44.), doch Liam Omore stellte in der Nachspielzeit den frühzeitigen 2:2-Endstand her (45.+4).

Im Vergleich zu der zweiten Runde des Toto-Pokals rotiert Sabrina Wittmann auf zwei Positionen: Zwischen den Pfosten startet der 20-Järhige David Klein für Markus Ponath. Zudem rückt Georgios Antzoulas für Elias Decker in die Startformation.

Vier Tore zur Halbzeit

9. Minute: Antzoulas spielte einen starken Ball über die Würzburger Abwehr und fand Lokotsch, der nahezu frei vor dem Tor zum Abschluss kam. Sein Schuss landete jedoch am Pfosten. Auch die darauffolgende Ecke konnten die Donaustädter nicht verwerten.

13. Minute: Mit einem erneuten langen Schlenzer, diesmal von Scholz auf Lokotsch, setzte unsere Nummer 13 per Kopf an. Doch der FWK-Keeper Johann Kipper fischte den Kopfball gerade rechtzeitig aus dem linken oberen Eck heraus.

14. Minute: Emre Gül legte einen queren Pass auf Fredrik Carlsen, der sich die Kugel einmal zu viel vorlegte, sodass sein Torschuss von der Abwehr abgeblockt wurde.

15. Minute: Auf der anderen Seite stieg Tim Kraus am höchsten, allerdings ist FCI-Torwart Klein rechtzeitig zur Stelle.

16. Minute: Gül passte von der rechten Torlinie den Ball in den Sechzehner, wo vorerst Chaos herrschte, Lokotsch das Leder jedoch unter Kontrolle bekam und an Hipper ins kurze Eck zur Führung schob.

21. Minute: Über Liam Omore kamen die Gäste in die schwarz-rote Box. Seine Flanke landete schließlich bei Trasis Bonga, der ins linke Eck zum Ausgleich köpft.

31. Minute: Die Würzburger waren phasenweise häufiger in der Vorwärtsbewegung und erhöhten den Druck. Die Oberbayern hielten defensiv weiterhin dagegen.

44. Minute: Nach einer Mitnahme im Sechszehner bekam Sekulovic das Gehäuse, nahm diesen stark mit und setzte direkt zum Abschluss an. Sein Schuss fand dabei den Weg ins Netz und stellte die alte Führung wieder her.

45.+4 Minute: Kurz vor der Pause fiel der erneute Ausgleich: Eine Hereingabe der Würzburger fand Omore im Strafraum, der sich in der Luft durchsetzte und seinen Kopfball im Tor unterbrachte.

Trotz Chancen blieb es beim Remis

51. Minute: Durch eine Flanke von Ivan Franjic brachte der Würzburger das Leder in den Ingolstädter Strafraum. Klein erkannte die Situation frühzeitig, kam sicher aus seinem Tor und fang die Hereingabe souverän ab.

57. Minute: Gül holte sich die Kugel aus dem gegnerischen Strafraum und flankte in die Box, wo Keanan Bennetts das Kopfballduell gegen seinen Gegenspieler gewann. Allerdingt flog der Ball knapp über die Latte des Tores.

74. Minute: Ein Freistoß aus tiefer Position wurde von Bennetts in den Strafraum gebracht und fand Kapitän Simon Lorenz – sein Kopfball ging jedoch direkt in die Arme von Hipper.

83. Minute: Ognjen Drakulic dribbelte im Strafraum, legte auf Bennetts, der die Kugel auf die andere Seite verlagerte, wo Lokotsch erneut per Kopf ansetzte. Sein Versuch wurde nur knapp von FWK-Keeper Hipper abgeblockt. Der Nachschuss von Max Plath wurde ebenfalls vom Verteidiger vereitelt.

Für das nächste Liga-Spiel reisen die Schanzer nach NRW, wo Preußen Münster am Samstag (15.08., 14:00 Uhr) auf die Oberbayern wartet.

Aufstellung: Bennetts (86. Rosenlöcher), Scholz, Lorenz, Antzoulas, Sekulovic (86. Deichmann), Carlsen, Sapina (79. Plath), Ugondu (79. Drakulic), Lokotsch, Gül (86. Sejdo)

Tore: 1:0 Lokotsch (16.), 1:1 Bonga (21.), 2:1 Sekulovic (44.), 2:2 Omore (45.+4)

Gelbe Karte: Sapina (21.), Carlsen (90.+4)


Simon Lorenz: „Die ersten 20 Minuten waren wir gut im Spiel und können sogar 2:0 oder 3:0 führen. Nach dem Gegentreffer macht Davide ein überragendes Tor zum 2:1, welches wir eigentlich mit in die Halbzeit nehmen müssten. In der zweiten Hälfte war die Partie ausgeglichener, trotzdem hatten wir am Ende noch Möglichkeiten, das Duell für uns zu entscheiden. Das haben wir heute leider nicht geschafft. Das Kapitänsamt verändert bei mir gar nicht so viel. Ich habe schon vorher versucht, Führungsspieler und Ansprechperson zu sein, aber auch auf dem Platz voranzugehen. Trotzdem ist es natürlich eine Ehre für mich, dass ich das diese Saison machen darf. Jetzt gilt es, das Spiel zu analysieren und sich intensiv auf das Auswärtsspiel in Münster vorzubereiten.“