Mit einem 1:1-Unentschieden trennten sich die Schwarz-Roten vom SC Preußen Münster. Dabei brachte Ryan Johansson die Gastgeber in Führung (22.), ehe Emre Gül nur wenige Minuten später mit einem wunderschönen Traumtor für den FCI ausglich (27.) und somit den Endstand stellte.
In Münster nimmt Cheftrainerin Sabrina Wittmann im Vergleich zum Auftakt keine Änderungen auf den Personalien der Startformation vor.
Schnelle Antwort auf Rückstand
6.Minute: Gül machte über die rechte Seite ordentlich Meter und brachte den Ball flach in die Box. Ein Münsteraner Verteidiger war jedoch zur Stelle und klärte, bevor Obed Ugondu an das Spielgerät gelangen konnte.
8.Minute: Vinko Sapina bediente Davide Sekulovic mit einem präzisen Pass, sodass der Offensivspieler plötzlich frei vor dem Tor auftauchte. SCP-Keeper Behrens war jedoch aufmerksam und verhinderte den Abschluss.
20.Minute: Nach einer starken Kombination zwischen Sekulovic, Šapina und Gül starteten die Schanzer einen schnellen Vorstoß über den Flügel. Im Zentrum fand die Kugel anschließend Lars Lokotsch, der zunächst freistand, aus der Drehung abschloss und den Kasten von Behrens nur knapp verfehlte.
22.Minute Tor für Münster: Im Zentrum eroberten die Nordrheinwestfalen das Leder. Johansson setzte sich anschließend im Dribbling vor dem Strafraum durch und kam zum Schuss, der zur Führung für Münster im Netz landete.
27.Minute Tor für den FCI: Die Hausherren erhöhten den Druck und Johansson traf von der linken Seite nur das Außennetz. Im direkten Gegenzug schlugen die Schwarz-Roten zurück: Ugondu legte den Ball im richtigen Moment auf Gül ab, der vor dem Strafraum nicht lange zögerte und unhaltbar zum Ausgleich traf.
40.Minute: Lorenz zeigte sich in der Defensive aufmerksam: Ein langer Pass drohte hinter die Ingolstädter Abwehrkette zu gelangen, doch Felix Higl musste seinen Lauf abbrechen, da unser Kapitän bereits zur Stelle war.
45.Minute: Nach dem Ausgleich wollten die Oberbayern mehr: Keanan Bennetts brachte aus kurzer Distanz eine präzise Flanke auf Gül, dessen wuchtiger Kopfball gefährlich auf das Heimtor kam. Nur eine starke Parade von Behrens war der einzige Grund, dass die ‚Adler‘ in dieser Situation nicht in den Rückstand gerieten.
Schanzer halten Münster in Schach
52.Minute: Aus zweiter Reihe versuchte es Fredrik Carlsen. Allerdings ging sein zu schwach geratener Schuss in die Arme des Münster-Keepers.
55.Minute: Johansson und Montell Ndikom spielten sich mit einem Doppelpass in den Sechszehner, wo Johansson auf das Gästetor das Leder zimmert. Aber Klein ist zur Stelle und blockte die Chance. Nur eine Minute später schoss diesmal Ndikom aus halbrechter Position ab, auch hier war Klein der Sieger.
57.Minute: Im Zweikampf setzte sich erneut Ndikom durch und kam relativ frei vor dem Ingolstädter Strafraum zum Abschluss.
76.Minute: Sekulovic eroberte in einem wichtigen Zweikampf das Spielgerät für die Schanzer, die anschließend direkt den Weg nach vorne suchten. Gül brachte eine Flanke in Richtung Strafraum, doch diese wurde schnell geblockt.
83.Minute: Kurz vor Ende entstand eine gefährliche Situation für das Team um Lorenz: Louis Kolbe drang durch die schwarz-rote Defensive legte den Ball für seinen Mitspieler ab. Im entscheidenden Moment war Jonas Scholz da und blockte das Zuspiel.
Nach dem anstehenden spielfreien Wochenende aufgrund der DFB-Pokal-Partien geht es für die Schanzer in der 35. Kalenderwoche im Achtelfinale des Toto-Pokals zum SV Wacker Burghausen. Der genaue Spieltermin steht noch aus. In der Liga wartet anschließend am Samstagnachmittag (29.08., 14:00 Uhr) die SG Sonnenhof Großaspach auf die Schanzer, ehe der Ligabetrieb damit wieder aufgenommen wird.
Aufstellung: Klein – Bennetts (77. Rosenlöcher), Scholz, Lorenz, Antzoulas, Sekulovic – Carlsen, Sapina (84. Plath) – Ugondu (62. Ganda), Lokotsch (77. Drakulic), Gül (84. Deichmann)
Tore: 1:0 Johansson (22.), 1:1 Gül (27.)
Gelbe Karten FCI: Scholz (49.)
Emre Gül: „Um ehrlich zu sein, war das Tor auch für mich eine Überraschung. Ab und zu haue ich mal einen rein, aber dann eher aus fünf und nicht 16 oder 17 Metern. Ich habe gesehen, Obed dribbelt an, hat mich gesucht und abgelegt. Als ich abgezogen hab, wusste ich der sitzt. Ich habe nicht lange gefackelt, habe es durchgezogen und zum Glück ist er so schön gelandet. Deswegen bin ich überglücklich über das Tor. Insgesamt nehmen wir jetzt den Punkt mit, bauen darauf auf und übernächste Woche geht es weiter.“