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FC Ingolstadt 04

Die Schwarz-Roten mussten sich gegen Köln geschlagen geben (Foto: Meyer/KBUMM)

Schanzer unterliegen mit 0:3 in Köln

Zum Abschluss der Englischen Woche mussten sich die Schanzer am Samstagnachmittag bei Viktoria Köln mit 0:3 geschlagen geben. Lange hielt der FCI die Partie offen, ehe Niklas Castelle die Gastgeber in der 60. Minute in Führung brachte. David Otto (78.) und Lucas Wolf (85.) sorgten anschließend für die weiteren Treffer und besiegelten die Niederlage.

Bei ihrem 100. Schanzer Pflichtspiel änderte Sabrina Wittmann ihre Startformation im Vergleich zum Mittwochabendspiel gegen die TSG Hoffenheim auf nur einer Position: Emre Gül rückte für Keanan Bennetts in die Startelf.

Schanzer hielten Köln in Schach und setzten Nadelstiche

2. Minute: Riesenchance für den FCI: Viktoria-Keeper Arne Schulz bewahrte die Hausherren vor einem frühen Rückstand, als er gegen Nishan Velupillay parierte, nachdem dieser nach einer schönen Kombination über rechts von Yannick Deichmann, Lars Lokotsch und Fredrik Carlsen zum Abschluss gekommen war.

14. Minute: Eine Freistoßflanke von Bennetts wurde gefährlich für die Gastgeber, wobei Georgios Antzoulas den letzten Ballkontakt hatte und nur knapp am Kasten vorbeizielte. Schulz hätte nicht mehr retten können.

26. Minute: Nach einem Doppelpass hatte Viktoria-Torjäger Otto einen Abschluss aus guter, zentraler Position, doch FCI-Schlussmann David Klein konnte den Schuss sicher abwehren.

36. Minute: Erneut Otto: Der Kölner war halblinks am Fünfmeterraum der Donaustädter an den Ball gekommen und setzte zum Schuss an. Allerdings konnte FCI-Keeper Klein diesen zum folgenden Eckball lenken.

39. Minute: Tonye kam im Strafraum der Schwarz-Roten zum Kopfball, verfehlte aber das Ziel.

44. Minute: Mit einem Rückpass auf Castelle sorgte Tonye erneut für Gefahr. Dessen Schuss ging haarscharf links am Tor der Schanzer vorbei.

45. + 2. Minute: Jonas Scholz blockte Castelles Schuss beim für den FCI brenzligen letzten Höhepunkt der 1. Halbzeit. In dieser hatten sich die Gastgeber am Ende ein Übergewicht erarbeitet, dennoch ging es mit einem torlosen Gleichstand in die Pause.

FCI gab nicht auf, Viktoria schlug jedoch dreimal zu

51. Minute: Bei Turbulenzen im FCI-Strafraum wehrte Klein einen Schuss aus dem Hinterhalt ab und wurde bei einem Nachsetzen der Kölner regelwidrig angegangen – Freistoß für die Schanzer.

56. Minute: Nach einem Kölner Abwehrfehler bot sich Lokotsch eine Einschussmöglichkeit – die Gastgeber konnten diesen aber gerade noch klären.

61. Minute: Tor für Köln: Castelle spielte sich zentral durch den Ingolstädter Strafraum, ohne ernsthaft attackiert zu werden. Freistehend konnte er schließlich hoch ins Schanzer-Tor abschließen – das 1:0 für die Viktoria.

64. Minute: Von der Strafraumgrenze zog Castelle gefährlich ab – per wunderschöner Flugparade lenkte Schlussmann Klein das Leder gerade noch so über die Torlatte.

78. Minute: Tor für Köln: Das 2:0. Otto konnte fein in Szene gesetzt werden und schloss überlegt mit einem Schlenzer aus halbrechter Position ins lange Eck ab.

85. Minute: Tor für Köln: Alexander Propopenko dribbelte über die rechte Seite in Richtung Strafraum und hob die Kugel in die Box. Dort wartete Wolf und stellte den 3:0-Endstand her.

Bevor es in die Länderspielpause geht, steigt schon am Mittwoch (23.09., 18:30 Uhr) das nächste Pflichtspiel der Schanzer im Viertelfinale des Bayerischen Toto-Pokals beim TSV Landsberg.

Aufstellung: Klein – Rosenlöcher, Scholz, Fröde, Antzoulas, Deichmann (11. Bennetts (46. Sejdo)) – Carlsen, Sapina (84. Ganda) – Velupillay, Lokotsch, Gül (74. Kanuric)
Tore: 1:0 Castelle (60.), 2:0 Otto (78.), 3:0 Wolf (85.)
Gelbe Karten: Rosenlöcher (25.), Bennetts (31.), Sapina (61.), Kanuric (87.)


Sabrina Wittmann: „In der ersten Halbzeit haben wir die Balance zwischen dem Tiefstehen und den Übergängen gut gefunden und Viktoria immer wieder von unserem Tor weggehalten. Wir hatten selbst unsere Möglichkeiten und bis zum 0:1 hatte ich auch das Gefühl, dass auf beiden Seiten ein Treffer hätte fallen können. Nach dem Gegentor war klar, dass wir aufmachen und mehr Risiko gehen müssen, da wir nicht mit einer Niederlage nach Hause fahren, sondern etwas Zählbares mitnehmen wollten. In der Englischen Woche zweimal hintereinander zu verlieren, tut natürlich extrem weh – nicht nur den Fans, sondern auch uns. Jetzt gilt es, ein bisschen Luft zu holen, wieder mehr Zeit für das Training zu bekommen und uns inhaltlich weiterzuentwickeln.“