Der Start in die neue Bayernliga-Saison war für die Schwarz-Roten ein Wechselbad der Gefühle: gleich dreimal gerieten die Jungschanzer zwar in Rückstand, kämpften sich jedoch immer wieder zurück und erzielten kurz vor Schluss den verdienten Ausgleich. Das Comeback beim 4:4 (1:2) gegen den FSV Stadeln macht den Ingolstädter Mut für den weiteren Saisonverlauf.
Trainer Kevin Ulrich hatte Rückkehrer Fabio Riedl gleich zum Saisonauftakt in die Startelf beordert. Die Verpflichtung des 23-Jährigen, der bei den Schanzern ausgebildet worden ist und bis zum Sommer beim SC Wiedenbrück unter Vertrag stand, war erst unter der Woche perfekt gemacht worden.
Die Oberbayern begannen offensiv und hatten gleich die erste Großchance der Partie: FSV-Keeper Tugay Akbakla musste gegen Patrick Bachmann eine Glanzparade hinlegen – der abgefälschte Nachschuss flog nur knapp neben das Tor (9.). Das 0:1 folgte dann zwei Minuten später, das Tor von Leon Siefert kam dabei allerdings wie aus dem Nichts (11.). Danach waren die Ingolstädter weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, kamen allerdings zu selten gefährlich vor das gegnerische Tor. Nachdem das Tempo Mitte der ersten Hälfte etwas verflachte, landete plötzlich eine Flanke von Sherif Oladosu punktgenau bei Bachmann, der perfekt zum 1:1 versenkte (34.). Wenig später scheiterte Riedl an FSV-Keeper Akbakla (36.), ehe kurz vor dem Halbzeitpfiff der FSV Stadel nochmals traf: Eine Ecke von Maximilian Höhenberger landete in dem Strafraum bei Thomas Müller, der aus rund acht Metern zum 1:2 einschießen konnte (44.).
Nach dem Wiederanpfiff waren kaum vier Minuten gespielt, als Ioannis Petkos eine Ecke von Riedl zum erneuten Ausgleich einköpfte (49.). Doch beinahe im direkten Gegenzug mussten das Team von Ulrich den nächsten Gegentreffer hinnehmen: Luca Pulkrabek verwertete eine Hereingabe zum 2:3 (51.). Beim 2:4 gelang es den Jungschanzern nicht, Siefert entscheidend am Abschluss zu hindern, sodass dieser das Leder aus kürzester Distanz im kurzen Eck unterbrachte (62.). Die Hausherren gerieten zunehmend unter Druck – allerdings kamen sie nochmal zurück: Der ebenfalls eingewechselte Manuel Distl wurde im Strafraum freigespielt und blieb vor Akbakla eiskalt (76.). Eine Zeigerumdrehung vor Abpfiff der regulären Spielzeit lenkte dann mit Alik Streck ein weiterer Einwechselspieler die Kugel aus kurzer Distanz zum umjubelten 4:4-Ausgleich ins Netz. In der Nachspielzeit bot sich dem FCI sogar noch eine große Chance auf den späten Ausgleich, doch der Kopfball von Vincent Straßer prallte nur an den Pfosten (90.+4).
Das nächste Spiel steht bereits am kommenden Freitag (24.07., 19:00 Uhr) an. Dann geht es auswärts gegen den DJK Gebenbach.
In Zusammenarbeit mit Julian Meier (Donaukurier). Den Spielbericht des Donaukuriers findet ihr hier.