Die Schanzer trennten sich mit einem torlosen Remis von Energie Cottbus. Durch das 0:0 nahm der FC Ingolstadt 04 gegen den Spitzenreiter einen Punkt mit und blieb im vierten Spiel in Folge ungeschlagen. Nach Spielschluss äußerten sich die beiden Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz und Sabrina Wittmann zum vorangegangenen Spielgeschehen. Zudem kamen Abwehrspieler Linus Rosenlöcher und Torhüter Kai Eisele bei uns zu Wort.
Linus Rosenlöcher: „Es war eine Partie auf Augenhöhe. Die erste Halbzeit geht an uns und im zweiten Durchgang hatte uns Cottbus dann vor viele Aufgaben gestellt. Unseren Matchplan konnten wir umsetzten, hätten aber natürlich gerne mit dem Schwung den wir durch die letzten Wochen im Rücken hatten, die drei Punkte mitgenommen. Trotzdem muss man auch die Qualität des Gegners anerkennen, die mit Sicherheit zu Recht oben in der Tabelle stehen. Daher können wir hier mit dem einen Punkt sehr zufrieden sein. Zudem sind wir stolz auf uns, dass wir erneut zu Null gespielt haben. Wir haben eine Gier entwickelt, jeder von uns hat Bock darauf, das Tor zu verteidigen – das sieht man auch auf dem Platz und den aktuellen Ergebnissen. So werden wir auch die nächsten Spiele angehen. Auch wenn Schweinfurt unten drinsteht, zählen für uns die gleichen Prinzipien. Wir fahren dorthin, um die drei Punkte zu holen. Natürlich haben wir aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen, aber wir blicken nach vorne und beschäftigen uns nicht mit der Vergangenheit, sondern schauen von Spiel zu Spiel und wollen immer das Maximum herauszuholen.“
Kai Eisele: „Der Punkt war wichtig – ebenso wie, dass wir zu Null gespielt haben. Die ersten 30 Minuten waren wir die bessere Mannschaft und haben mehr Strafraumsituationen kreiert. Dann haben wir leider ein wenig den Faden durch einige Standards verloren. Aus der Kabine sind wir nicht mehr so griffig zurückgekommen und die Spielanteile lagen vermehrt bei Cottbus, aber wir haben nicht aufgehört, alles in die Aktionen reinzuwerfen uns so verdient, den nächsten Punkt eingefahren. Für einen Torwart sind Zu Null-Spiele brutal wichtig. Wir werden die Partie kommende Woche in Schweinfurt so angehen, wie wir es gegen Cottbus angegangen sind. Jeder hat gesehen, dass wir nach dem Spiel ein wenig enttäuscht waren, was dann aber auch gleich unseren Anspruch zeigt, den wir aus den letzten Spielen mitgenommen haben.“