Die Schanzer durften am 25. Spieltag einen erkämpften 3:2-Heimsieg gegen den TSV Havelse bejubeln. Nach der frühen Führung durch Nassim Boujellab (11.) ging es für die Wittmann-Elf mit einem Rückstand in die Pause. Kurz nach dem Seitenwechsel brachte Dennis Kaygin die Hausherren schließlich zurück ins Spiel (48.). In der Folge übernahmen die Schanzer immer mehr die Kontrolle: Max Besuschkow drehte die Partie (59.), ehe Costly mit seinem Treffer scheinbar alles klarmachte (85.). In der Nachspielzeit verkürzte Aytun noch einmal auf 3:2 (90.+4). Am Ende blieb es jedoch beim verdienten Heimerfolg der Schanzer.
Marcel Costly: „Es war ein sehr turbulentes Spiel. Gerade die Anfangsphase hatten wir gut unter Kontrolle, bis die Führung für Havelse etwas aus dem Nichts kam. Das hat uns ein wenig aus dem Spiel gebracht und sind zu keinen klaren Abschlüssen gekommen. Wir wussten aber auch, dass wenn wir unseren Matchplan weiter so umsetzen, wir zu unseren Chancen kommen werden. Am Ende des Tages ist es verdient, dass die drei Punkte zuhause bleiben. Bei meinem Treffer kann ich mich nur bei Yann Sturm bedanken, es ist nicht selbstverständlich, dass er dort noch einmal zu mir legt. Die Situation zuvor macht er herausragend mit dem Ball, er geht ins Eins-gegen-Eins und hat dann noch die Übersicht behalten. Deswegen wollte ich auch ganz klar zeigen, dass es sein Tor war und deshalb haben wir gemeinsam gejubelt. Nächste Woche wird es ein schweres Auswärtsspiel. Wiesbaden ist aktuell eine Mannschaft der Stunde. Sie haben das letzte Spiel zuhause gezeigt, wie heimstark sie sind, dementsprechend müssen wir gewappnet sein und die Woche gut trainieren.“
Jonas Scholz: „Es war ein hartes Stück Arbeit. Wir sind in Rückstand geraten und gingen damit auch in die Halbzeit. Nach der Pause haben wir das Spiel dann allerdings schnell auf unsere Seite gedreht. Dass wir am Ende noch den Anschlusstreffer zum 3:2 bekommen, war dann ein wenig blöd, aber der Sieg zählt und den haben wir geholt. In der Pause hat Kai Eisele die richtigen Worte gefunden, dass wir taktisch wenig verändern, sondern nur mehr Energie brauchten, die wir in der ersten Halbzeit nicht hatten. Das haben wir auch dementsprechend gut umgesetzt. Nächste Woche gegen Wiesbaden wird ein schwieriges, aber hoffentlich auch ein gutes Spiel.“