FC Ingolstadt 04

Die Wittman-Elf konnte trotz Führung keine Punkte einfahren (Foto: Bösl / KBUMM).

„Wildes Spiel“: Die Stimmen nach der Partie gegen München

Die Schanzer mussten sich am Samstagnachmittag dem TSV 1860 München mit 1:2 geschlagen geben. Dennis Kaygin brachte die Schwarz-Roten zunächst in Führung (20.), ehe Sigurd Haugen (43.) und Patrick Hobsch (59.) für die Gäste trafen. Nach der Partie äußerten sich die Cheftrainer Markus Kauczinski und Sabrina Wittmann auf der Pressekonferenz zum Spielgeschehen. Zudem kamen Kapitän Simon Lorenz und Torschütze Dennis Kaygin bei uns zu Wort.

Simon Lorenz: „Die erste Halbzeit war insgesamt recht gut: Wir sind in Führung gegangen und hatten das Spiel im Griff. Dann haben wir ein Standardgegentor bekommen, womit es mit einem 1:1 in die Pause ging. Wir kamen nicht gut aus der Halbzeit, sodass die erste Viertelstunde 1860 gehörte. Dann haben wir noch das 1:2 kassiert – das passiert uns dieses Jahr zu oft, dass wir in den Phasen, wo der Gegner mal Oberwasser hat, dieses dann auch in Zählbares umwandeln kann. Insgesamt war es ein brutal wildes Spiel mit vielen Unterbrechungen sowie kaum Spielfluss. Dadurch ist die Partie am Ende vor sich hingeplätschert. Zum Schluss hatten wir noch zwei große Chancen, die wir aber nicht verwandeln konnten.“

Dennis Kaygin: „Unterm Strich war es ein unglückliches 1:2, denn wir waren vor allem in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft. Es war viel Gutes dabei, aber auch vieles, was wir im letzten Spiel vor der Winterpause besser machen müssen, um den letzten Dreier einzufahren. Die letzte Überzeugung den Ball ins Tor zu bringen, diese Entschlossenheit hat heute gefehlt. Der Wille war da, aber es ist unglücklich gelaufen. Wir wollen in Mannheim die Hinrunde auf jeden Fall mit einem Sieg beenden. Dafür werden wir in der Woche alles geben, um uns gut auf das Spiel vorzubereiten.“