Der FCI musste sich am 28. Spieltag mit 1:2 gegen den SC Verl geschlagen geben. Marco Wörner (7.) und Berkan Taz (12.) trafen bereits in der Anfangsphase für die Gäste, der Anschlusstreffer von Jasper Maljojoki (88.) kam zu spät. In der Pressekonferenz nach Spielschluss gaben die beiden Cheftrainer Tobias Strobl und Sabrina Wittmann ihr Fazit zur Partie ab. Zudem kamen Lukas Fröde und Linus Rosenlöcher bei uns zu Wort.
Lukas Fröde: „Wir sind sehr schwer in die Partie gekommen, die zweite Halbzeit war dann in Ordnung, hat aber bei weitem auch nicht gereicht, um die erste Hälfte gerade zu biegen. Der Gegner ist sicherlich auch ein Grund dafür, dass wir nicht gut in die Partie kamen. Verl hat schließlich stark ins Spiel gefunden. Sie haben uns vor viele Herausforderungen gestellt, was uns allerdings klar war. Da müssen wir mit Aufmerksamkeit und Gier dagegen arbeiten und das haben wir leider nicht geschafft. Die erste Viertelstunde war nahezu der schlechteste Start seit langer Zeit, dementsprechend sind wir enttäuscht und gehen als Verlierer vom Platz. Es gilt jetzt, das Duell abzuhacken, die Spiele sind gespielt. Wir können nichts mehr verändern und müssen nach vorne schauen.“
Linus Rosenlöcher: „Es ist schwer, die passenden Worte zu finden. Wir waren einfach nicht gut genug für das, was auf uns zukam: Eine Mannschaft mit viel Ballbesitz, die hinten wenig zulässt. Wir haben relativ schnell zwei Gegentreffer bekommen. Die beiden Tore waren für uns ein brutaler Dämpfer, weil der Matchplan natürlich ein anderer war. Am Ende ist es auch eine verdiente Niederlage. Uns haben die Ballgewinne und die guten Zweikämpfe gefehlt, wir sind nicht in die Fights gekommen und waren schlichtweg zu passiv. Leichter wird es für uns nicht. Ulm ist aktuell angeknockt – und genau das macht solche Gegner gefährlich. Deshalb brauchen wir wieder 100 Prozent, um dort Punkte zu holen. Zur Englischen Woche: Wir haben uns natürlich mehr Punkte erhofft. Ich glaube gegen Duisburg zu null zu spielen ist nicht verkehrt und gegen Wiesbaden haben wir auch einiges richtig gemacht, aber dann bitter verloren. Da müssen wir uns auch an die eigene Nase fassen, gegen Verl war es tatsächlich einfach zu wenig. Darüber sind wir als Team enttäuscht.“