Die Schanzer unterlagen am Mittwochabend mit 1:2 gegen Viktoria Köln. Tobias Eisenhuth (16.) brachte die Gäste aus dem Rheinland in Führung, die David Otto (26.) noch im ersten Durchgang ausbaute. Auf Seiten der Ingolstädter trug sich Yann Sturm (56.) in der zweiten Hälfte in die Torschützenliste ein. Nach Spielschluss kamen die beiden Cheftrainer Marian Wilhelm und Sabrina Wittmann zu Wort. Zudem äußerten sich Captain Simon Lorenz und Stürmer Ognjen Drakulic bei uns zum Spielgeschehen.
Simon Lorenz: „Die ersten zehn Minuten waren in Ordnung, aber anschließend wurde es eine schlechte erste Halbzeit. Im zweiten Durchgang haben wir eine verbesserte Leistung gezeigt, wenn man allerdings 35 Minten so in der ersten Halbzeit spielst, kann man kein Spiel gewinnen. Daher haben im Endeffekt auch in der Halbzeit besprochen, dass wir nicht mehr so wie in der ersten Hälfte auftreten dürfen. Dabei ging es vor allem um die Art und Weise, wie die Zweikämpfe auf dem Platz geführt werden. Das war in der ersten Halbzeit einfach nicht gut genug. Wir wollen die nächsten Wochen ganz klar Punkte holen. In Essen erwartet uns eine richtig gute Mannschaft und Euphorie, da das Team einen echt guten Lauf hat. RWE ist auf dem zweiten Platz – das wird ein schwieriges Spiel in dem Stadion.“
Ognjen Drakulic: „Wir waren in den ersten zehn Minuten gut in der Partie, anschließend haben die Kölner das erste Tor gemacht. Das war ein sehenswerter Treffer, zumal sie direkt nachgelegt haben. Die erste Halbzeit ist dadurch nur in eine Richtung gelaufen. Im zweiten Durchgang haben wir uns zusammengerissen und besser nach vorne gespielt. Wir waren präsenter in den Offensivaktionen, so hat Yann Sturm schließlich auch sein Tor erzielt. Danach waren wir am Drücker, jedoch hat das leider nicht gereicht, um noch ein Unentschieden mitzunehmen. Wir müssen uns verbessern und vor allem zuhause vor den Fans wieder Punkte einfahren. Auswärts gegen Essen wird es sehr hart, wir müssen unser Bestes geben, um dort hoffentlich zu gewinnen.“