Die Schanzer gingen am späten Samstagnachmittag gegen den VfL Osnabrück durch einen späten Gegentreffer leer aus. Bei der knappen 0:1-Niederlage gingen die Niedersachen erst kurz vor dem Abpfiff durch Ismail Badjie in Führung (89.). Nach der Partie äußerten sich die Cheftrainer Timo Schultz und Sabrina Wittmann auf der Pressekonferenz zum Spielgeschehen. Zudem kamen Gustav Christensen und Max Plath bei uns zu Wort.
Gustav Christensen: „Wir haben gut gekämpft, aber eine Niederlage bringt leider keine Punkte, die wir nun einmal brauchen. Da es der Klub von meinem Bruder ist, der leider nicht gespielt hat, war ich noch einmal mehr motiviert. Trotz des Ergebnisses war es für mich ein besonderes Spiel, weil Teile meiner Familie im Stadion gewesen sind. Natürlich ist es schade, denn wir haben hart gearbeitet und bei den zweiten Bällen waren wir heute gut. Daran müssen wir defensiv gegen Hoffenheim anknüpfen, um dann nächstes Wochenende wieder Zähler einzufahren.“
Max Plath: „Es war eine umkämpfte erste Halbzeit, in der wir zunächst wenig Zugriff hatten. Ab der 30. Minute wurden wir dann griffiger, agierten besser im Gegenpressing und übten etwas mehr Druck aufs gegnerische Tor aus – ohne die ganz klaren Chancen zu haben. Dadurch sind wir trotzdem mit einem guten Gefühl in die Pause gegangen, aus der wir dann eigentlich gut rauskommen. Wir haben vor allem defensiv ein ordentliches Auswärtsspiel gezeigt. Deswegen müssen wir den Mund abputzen, den Kopf nach oben richten und gegen Hoffenheim wieder alles auf den Platz bringen. Für ein gutes Spiel müssen wir dann allerdings zwingender vor dem Tor werden. Die TSG ist natürlich ein anderer Gegner und insbesondere offensiv gut – Aber mit Ausnahme des Gegentreffers haben wir defensiv heute einen guten Job gemacht.“