FC Ingolstadt 04

Sabrina Wittmann und der FCI mussten in Mannheim spät den Ausgleich hinnehmen (Foto: Meyer / KBUMM).

„Extrem zweikampfbetontes Spiel“: Stimmen nach dem Spiel in Mannheim

Die Schanzer fahren durch einen späten Gegentreffer bei Waldhof Mannheim nur mit einem Punkt zurück an die Donau. Beim 2:2-Unentschieden gingen die Schanzer zunächst durch Marcel Costly (34.) in Führung. Im zweiten Durchgang glichen die Hausherren durch ein unglückliches Eigentor von Mads Borchers (56.) aus, ehe Ognjen Drakulic den zweiten Treffer für die Schwarz-Roten brachte (75.). Spät in der Nachspielzeit glich Masca für den Waldhof aus (90.+7). Nach der Partie äußerten sich die Cheftrainer Luc Holtz und Sabrina Wittmann auf der Pressekonferenz zum Spielgeschehen. Zudem kamen die beiden Torschützen Marcel Costly und Ognjen Drakulic bei uns zu Wort.

Marcel Costly: „Direkt nach dem Spiel tut das Ergebnis weh: Wir haben die Bedingungen hier in Mannheim angenommen – der Matchplan ist eigentlich aufgegangen. Obwohl wir zweimal in Führung lagen, stehen wir am Ende wieder nur mit einem Punkt da. Damit in die Winterpause zu gehen, fühlt sich natürlich nicht gut an. Auch wenn ich mich gerne an meine Zeit hier in Mannheim zurückerinnere, hätte ich mir heute natürlich die drei Punkte gewünscht. In der Situation, in der wir uns momentan befinden, heißt es in der Winterpause ganz klar: Kräfte tanken. Denn die Rückrunde wird brutal schwer. Unsere Leistungen waren zu schwankend, deshalb müssen wir im neuen Jahr unbedingt eine Schippe drauflegen.“

Ognjen Drakulic: „Wir waren von Beginn an in den Zweikämpfen da. Nach dem Tor von Marcel Costly sind wir mit einer Führung in die Pause gegangen, was uns zunächst gut getan hat. Vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit waren wir allerdings nicht so präsent, haben wir uns mehr auf unser Tor konzentriert und mit der Zeit das 1:1 kassiert. Bei meinem Treffer hatte ich gesehen, dass ‚Cello‘ den Ball auf der rechten Außenbahn hat und bin dann in die Mitte gelaufen. Sein Zuspiel war sehr gut und habe dann einfach ins lange Eck abgezogen. Der Treffer war ein unglaubliches Gefühl, vor allem weil zuvor sehr viel Chaos im Spiel herrschte. Dass wir am Ende dann trotzdem noch das zweite Tor kassiert haben, ist natürlich extrem bitter.“