Die Schanzer siegten am Samstagnachmittag mit 3:0 bei der TSG Hoffenheim II. Jonas Scholz brachte die Oberbayern bereits früh in Führung (9.), die Marcel Costly mit seinem Doppelpack (18., 32.) noch im ersten Durchgang weiter nach oben schraubte. Nach Spielschluss kamen die beiden Cheftrainer Stefan Kleineheismann und Sabrina Wittmann bei der Pressekonferenz zu Wort. Außerdem äußerten sich unsere Torschützen Costly und Scholz zum vorangegangenen Spielgeschehen.
Marcel Costly: „Der Sieg war wichtig für uns. Die letzten Wochen waren auch eine gewisse Last, denn wir haben uns das natürlich alles anders vorgestellt. Dass der Klassenerhalt nun auch rechnerisch sicher ist, tut da natürlich gut – auch weil wir die letzten Spiele nicht wie gewünscht gestalten konnten. Bei meinem zweiten Treffer hatte ich vorher zu Fredrik Carlsen gesagt, dass er kurz weggehen und dann wieder kommen sollen, da wir eigentlich oftmals den langen Einwurf spielen. Nach dem Zuspiel dachte ich mir, dass ich das Ding einfach scharf vor das Tor bringe. Am Ende des Tages war keiner mehr dran, sodass der Treffer auf mein Konto geht. Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen und die Intensität sowie die Überzeugung haben, dann können wir die Spiele auch gewinnen.“
Jonas Scholz: „Am Ende geht es darum, dass wir die Punkte holen. Das haben wir heute getan, auch weil jeder für jeden die Meter gemacht hat. Das muss auch die Basis in unserem Spiel sein. Bei meinem Tor kam Yannick Deichmann zuvor an den Ball, hat ihn nochmal reingespielt, wo der Hoffenheimer Verteidiger ausgerutscht ist. Ich habe ein gutes Näschen gehabt und konnte so der Mannschaft helfen. Wir haben von der ersten bis zur letzten Sekunde alles reingehauen, die Zweikämpfe angekommen und die Meter nach hinten gemacht. So holt man auch die Punkte und wird belohnt. Selbst wenn es im Spiel Phasen gibt, die nicht wie gewünscht laufen – zumal Hoffenheim auch keine schlechte Mannschaft, sondern spielerisch sehr gut ist und starke Zocker in ihre Reihen hat. Diese Phasen musst du dann einfach auch aushalten und das haben wir richtig gut gemacht.“