Teilverzicht auf Profigehälter – FCI-Familie geht geschlossen in Kurzarbeit

So soll es bald wieder sein: Damit Fans und Spieler gemeinsam im Stadion feiern, müssen sie zunächst gemeinsam einen unsichtbaren Feind bezwingen: Die Corona-Pandemie hält aktuell die ganze Welt in Atem (Foto: Bösl / KBUMM).

Teilverzicht auf Profigehälter – FCI-Familie geht geschlossen in Kurzarbeit

Die Schanzer-Familie hält zusammen: Nach arbeitsintensiven Tagen und der Abwägung und Bewertung aller Szenarien gehen die Schanzer in Kurzarbeit. Längst nicht nur dadurch kann die FC Ingolstadt 04 Fussball GmbH ihr Personal vollständig erhalten, maßgeblichen Anteil daran hat auch der geschlossene Verzicht auf Teile des Gehalts von Profi- sowie Trainerteam und Management für die Zeit des „Shut-Downs“. Der Liga-Betrieb ruht nach aktuellem Stand bis Ende April, bevor es in die Endphase der Drittliga-Spielzeit gehen soll.

„Entscheidend für uns war die Sicherung der Arbeitsplätze unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so der Geschäftsführer Franz Spitzauer, der darüber hinaus ergänzt: „Wir erleben durch die Corona-Pandemie eine schwere Zeit und müssen Einschnitte hinnehmen. Es gibt deutlich angenehmere Themen, die man mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu besprechen hat. Wir tragen eine Verantwortung für die Menschen im Club und sind uns dieser bewusst, gleichzeitig mussten wir auf wirtschaftliche Herausforderungen reagieren, deren Ausmaße heute noch nicht einmal wirklich abzusehen sind.“

Letztendlich sei es aber äußerst zügig gelungen, diesen Balance-Akt zu vollziehen: „Es ist ein großartiges Zeichen der Solidarität und des Teamgeistes aller Spieler und Mitarbeiter, die zugestimmt haben, ihren Teil zum Gesamten beitragen zu wollen.“