Thalhammer: „Man spürt die positive Energie im Team!“

Dreh- und Angelpunkt im Zentrum der Schanzer: Max Thalhammer (Foto: Bösl / KBUMM).

Thalhammer: „Man spürt die positive Energie im Team!“

Max Thalhammer fehlte zuletzt gegen Preußen Münster mit einer Gelb-Sperre und wurde dort beim torlosen Remis schmerzlich vermisst. Beim 0:0 gegen den Tabellenzweiten Eintracht Braunschweig war das Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff wieder mit dabei. Aber der Abwehr-Riegel der Gelb-Blauen ließ sich trotz guter Chancen nicht knacken. Worauf sich „Thale“ und Co. nun beim Auftritt in Zwickau einstellen müssen? fci.de hat nachgefragt.

fci.de: Hallo Maxi! Wie geht es dir denn körperlich in diesen strapaziösen Wochen?

Max Thalhammer: „Sehr gut, wobei ich ja noch eine unfreiwillige Pause gegen Münster gehabt habe. Ich glaube aber für das ganze Team sprechen zu können. Wir kommen körperlich sehr gut klar mit der hohen Spielintensität.“

fci.de: Am letzten Dienstag hatten wir eine harte Nuss zu knacken, der Gegner verteidigte gefühlt zehn Meter vor dem eigenen Sechzehner. Habt ihr das 0:0 gegen die Braunschweiger schon verdaut?

Thalhammer: „Es war bitter, auch noch am Tag danach. Wir waren drückend überlegen, hatten die klar besseren Chancen – und ärgerten uns entsprechen über eine verpasste Möglichkeit, aufzuschließen. Aber mittlerweile haben wir den Haken dahinter gemacht. Vier Punkte Rückstand sind aufholbar und ich spüre die positive Energie im Team. Der Glaube ist da!“

fci.de: Wie frustrierend war es für dich persönlich, als Kreativspieler in unseren Reihen immer wieder gegen eine gelb-blaue Wand zu dribbeln?

Thalhammer: „Es war ungewohnt und in der Form kannte ich es tatsächlich noch nicht. Normalerweise, wenn der Ball nach dem Anstoß zu mir kommt, werde ich schon angelaufen, in dem Fall kam niemand. Ich versuchte, mir auch schon hinten die Bälle abzuholen, die Mitspieler einzusetzen, die Lücke zu finden. Es sollte einfach nicht sein.“

fci.de: Trotzdem: Dreimal „zu Null“ und fünfmal ungeschlagen, macht das Mut für die verbleibenden Aufgaben?

Thalhammer: „Auf jeden Fall. Plus: Nach dem Re-Start haben uns nur die Bayern geschlagen, und das auch erst mit dem Abpfiff, Wir waren dreimal ohne Gegentor zuletzt, es hapert fast einzig an der Verwertung eigener Gelegenheiten. Ich bin zuversichtlich, dass der Ball schon bald wieder im Netz zappelt.“

fci.de: Bestenfalls natürlich in Zwickau! Was erwartet uns dort?

Thalhammer: „Es wird nicht einfach. Die Zwickauer sind im Abstiegskampf, konnten aber zuletzt mit einem Unentschieden gegen Haching nach 0:2-Rückstand und dem 5:1 gegen Halle gute Resultate erzielen, auch wenn sie gegen Großaspach ein wichtiges Spiel verloren haben. Das Hinspiel hatte es in sich und war völlig offen, wir wissen, wie gefährlich sie vorne sind. Uns erwartet ein hartes Stück Arbeit, aber ich glaube fest an unsere Mannschaft. Mit der Leidenschaft und Laufbereitschaft der letzten Wochen werden wir uns dort durchsetzen.“

fci.de: Vielen Dank und dann noch eine gute Vorbereitung bis zum Spiel am Sonntag, Thale!