U 21 klettert durch fünften Sieg in Folge auf den zweiten Rang

Die Schanzer U 21 hat aktuell einfach einen Lauf. (Foto: Meyer/KBUMM)

U 21 klettert durch fünften Sieg in Folge auf den zweiten Rang

Überragende Serie ausgebaut: Die Schanzer U 21 feierte mit einem fulminanten 5:1 über den FC Unterföhring ihren fünften Sieg in Folge. Die Tore der Elf von Coach Ersin Demir erzielten Kotzke (10.) Hasenhüttl (36., 78.), Schiller (50.) und Gashi (57., FE). Durch ein Remis des 1. FC Schweinfurt gelang dem Team sogar der Sprung auf den zweiten Tabellenplatz hinter dem TSV 1860 München.

Ersin Demir brachte zu seinem Heim-Debüt als vorläufiger Chef auf der Trainerbank im Vergleich zur letzten Partie bei Fürth II Fischhaber für Buntic ins Tor sowie Gerlspeck, Hasenhüttl und Watanabe für Grauschopf, Kogler und Jalinous auf das Feld.

Unsere ältetsten Jungschanzer starteten gegen den Tabellenletzten der Regionalliga Bayern selbstbewusst, mussten aber schon früh einen personellen Rückschlag hinnehmen. Alexander Langen musste in der 6. Minute vom Feld, Niko Reislöhner ersetzte ihn. Die Demir-Elf schüttelte sich kurz und kam nach einem Sololauf von Schiller in aussichtsreicher Position zentral vor dem Strafraum zu einer guten Chance: Albano Gashi wollte das Leder eigentlich ins kurze Ecke zirkeln, doch Kapitän Kotzke fälschte unhaltbar mit seinem Kopf ab und erzielte so das frühe 1:0 für den FCI (10.).

Und die Jungschanzer machten weiter Druck: Ryoma Watanabe dribbelte sich durch das Zentrum und zog au zentraler Position ab, doch sein Schuss wurde noch leicht abgefälscht und landete auf dem Querbalken (14.). Dann musste erstmals die Defensive eingreifen, Lukas Gerlspeck konnte den Abschluss des durchgebrochenen Angreifers aber zur Ecke abwehren – diese sollte nichts einbringen (17.).

Im Anschluss beruhigte sich die Partie etwas, auch weil die Defensivreihen sich zunehmend stabilisieren konnten. Die individuelle Klasse des Schanzer Nachwuchs‘ brachte dann aber die nächste Gelegenheit: Hasenhüttl fand per feinem Chip Schiller, der aus halblinker Position im Strafraum mit seinem Linksschuss ganz knapp verfehlte (24.). Amar Suljic durfte dann in der 31. Minute für Sekundenbruchteile das 2:0 feiern, doch der Treffer wurde aufgrund einer Abseitsposition korrekterweise aberkannt. Vier Minuten später sorgte erneut der Bosnier für Gefahr, als er einen Freistoß von der Grundlinie direkt aufs Tor zimmerte und der Keeper große Mühe hatte, diesen Ball zu parieren (34.).

Der überfällige Treffer fiel dann in der 36. Minute: Albano Gashi flankte aus dem Halbfeld und fand am langen Pfosten Patrick Hasenhüttl, der überlegt einnickte und so das hochverdiente 2:0 erzielte. Der Österreicher hatte wenige Augenblicke später gleich das nächste Tor auf dem Kopf, verfehlte diesmal jedoch knapp per Flugkopfball nach einer Nicklas-Flanke (39.). Bis zum Halbzeitpfiff verwaltete die Demir-Elf das Ergebnis dann eigentlich unaufgeregt und mit sehenswerten spielerischen Akzenten. Aus dem Nichts fiel jedoch plötzlich der Anschlusstreffer durch Philipp Schmidt der in der zweiten Minute der Nachspielzeit eine Flanke über die Linie drückte (45.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Demir dann zum zweiten Mal, Suljic blieb in der Kabine und wurde im Angriff durch Dannemann ersetzt. Und es ging mit Schwung weiter: Ryoma Watanabe setzte sich auf rechts an der Grundlinie stark durch, bediente im Zentrum Marcel Schiller und dieser traf aus kurzer Distanz zum 3:1 (50.). Der Druck blieb hoch und so gab es in der 57. Minute erneut Grund zum Jubeln: Albano Gashi verwandelte einen Strafstoß, verursacht durch ein Foulspiel an Hasenhüttl, via Innenpfosten und baute die Führung weiter aus. Ersin Demir wechselte in Minute 62 dann zum dritten und letzten Mal: Michael Senger kam für Torschütze Marcel Schiller und fand mit seiner ersten Aktion prompt per Heber Gianluca Rizzo, der volles Risiko ging, den Ball aber knapp über das gegnerische Tor setzte (65.).

Wieder war es Senger, der die nächste Gelegenheit einleitete: Seine Flanke von links flog mit viel Schnitt ins Zentrum, wo Rizzo und Dannemann beinahe das fünfte Tor für den FCI erzielt hätten, jedoch beide knapp verpassten (69.). Besser gelang es Patrick Hasenhüttl, der in der 78. Minute, als die Partie schon eher vor sich hinplätscherte, per Kopf das 5:1 nach einer gut getimten Flanke von Dannemann erzielte. In der 84. Minute prüfte Senger den Unterföhringer Schlussmann dann nochmals aus der Distanz, doch dieser konnte den wuchtigen Abschluss entschärfen.

Die Schlussminuten verliefen ohne weitere gefährliche Aktionen und so freuten sich die Jungschanzer am Ende mit etwa 250 Zuschauern über den verdienten fünften Sieg in Folge – ganz stark!

Aufstellung: Fischhaber – Nicklas, Kotzke (C), Gerlspeck, Langen (6. Reislöhner) – Schiller (62. Senger), Watanabe, Gashi, Suljic (46. Senger) – Rizzo, Hasenhüttl