Bauer: „Positive Stimmung hilft mir“

Bauer: „Positive Stimmung hilft mir“

Im Spitzenspiel gegen Fortuna Düsseldorf (0:0) feierte er mit 19 Jahren sein Liga-Debüt für die Schanzer, nun war Robert Bauer auch beim Galaxy-Talk erstmals zu Gast. Der gebürtige Pforzheimer kam im Sommer aus der Jugend des Karlsruher SC zum Fussballclub und stellte sich persönlichen und sportlichen Fragen. Wir haben für euch seine Antworten zusammengefasst. Viel Spaß beim Lesen!

Hallo, Robert! Du bist zum ersten Mal beim FC Ingolstadt-Talk dabei. Am besten stellst du dich unseren Hörern persönlich vor und erzählst uns etwas über dich.

Bauer: „Ich bin 19 Jahre alt und komme aus Pforzheim in Baden-Württemberg. Meine Eltern kommen aus Kasachstan, auch wenn der Nachname das nicht vermuten lässt. Und meine Schwestern wurden sogar noch dort geboren. Ein Jahr nach dem Umzug nach Deutschland bin ich auf die Welt gekommen. Im Moment werde ich im Mittelfeld eingesetzt, kann aber auch auf den beiden Außenverteidiger-Positionen spielen. Neben dem Fußballspielen gehe ich gerne ins Kino und unternehme allgemein viel mit Freunden. Außerdem bin ich leidenschaftlicher Playstation-Zocker. Mein größtes Vorbild ist Sergio Ramos, an ihm schätze ich seine Robustheit und Kompromisslosigkeit, dennoch kann er auch etwas mit dem Ball anfangen.“

Wie bist du überhaupt zum Fußball gekommen?

Bauer: „Ich war als Siebenjähriger mit meiner Schwester auf dem Fußballplatz und wir haben ein bisschen gespielt, als ein Trainer auf mich zukam und mich angesprochen hat. So bin ich zum Fußball gekommen – der Ball war schon in der Kindheit mein ‚Lieblingsspielzeug‘ und ist es bis heute geblieben.“

Neben der Premiere beim Galaxy-Talk, hast du gegen auch gegen Düsseldorf als Profi-Fußballer debütiert. Was war das für ein Gefühl und was ging dir zuvor durch den Kopf?

Bauer: „Das war unglaublich! Sein Debüt als Profi zu feiern ist schon etwas Außergewöhnliches und dann auch noch vor dieser großen Kulisse in Düsseldorf. Ich muss gestehen, dass ich in den ersten fünf Minuten schon sehr nervös war. Es hat ein bisschen gedauert, bis ich ins Spiel fand, aber als ich gemerkt habe, wie sehr die Mannschaft hinter mir steht und mich unterstützt, wurde es immer besser. Vor der Einwechslung ging alles sehr schnell. Ich musste mich in der Halbzeit intensiv warm machen und habe dann erfahren, dass ich eingewechselt werde. Ich war sehr froh und konnte mich trotz der Anspannung ganz gut auf das Spiel fokussieren.“

Du bist erst seit wenigen Monaten in Ingolstadt, hast du dich schon eingelebt?

Bauer: „Ja, das ging schnell. Zu Beginn war es schon etwas komisch, alleine von zuhause weg zu sein, mittlerweile passt alles. Ich kann gut kochen, was praktisch ist. Mit dem gesamten Team des FCI komme ich super zurecht. Die Stimmung ist perfekt, was nicht zuletzt an den guten Ergebnissen bislang liegt. Ich bin aber auch der Meinung, dass diese Stimmung wiederum dazu beiträgt, dass wir weiterhin füreinander kämpfen. Es macht mir riesigen Spaß, jeden Tag mit den Jungs und dem Trainer zu arbeiten.“

Nun steht der FC Ingolstadt schon seit mehreren Wochen an der Tabellenspitze. Wie selbstbewusst geht ihr in die nächste Partie gegen Union Berlin (So, 09.11.2014, 13:30 im Audi Sportpark) und was hast du dir persönlich noch alles vorgenommen?

Bauer: „Wir wissen, dass wir nicht zu Unrecht oben stehen und was wir als Team erreichen können. Von außen lassen wir uns da nicht beeinflussen. Das Ziel muss es sein, den positiven Schwung so lange wie möglich mitzunehmen. Ich persönlich will mich weiterentwickeln, an meinen Schwächen arbeiten und noch einige weitere Zweitliga-Minuten dazubekommen. Ich bin mit meinen 19 Jahren noch jung und kann viel von Trainer und Mannschaft lernen.“

Danke, Robert. Wir wünschen dir viel Glück für die kommende Partie!