Cohen: „Wollen zeigen, wer Hausherr ist“

Brennt auf das Duell gegen seinen Ex-Klub: Almog Cohen. (Foto: S. Bösl)

Cohen: „Wollen zeigen, wer Hausherr ist“

Drei Jahre lang trug Almog Cohen das Trikot des 1. FC Nürnberg (2010-2013), seit nun zwei Jahren läuft er für die Schanzer auf. Seine schwere Verletzung aus dem vergangenen Sommer längst überwunden, freut sich der 26-Jährige darauf, am kommenden Montag erstmals beim Aufeinandertreffen mit den „Ehemaligen“ im Kader stehen zu können.

fci.de: Hallo Almog! Am Montag steht die Partie zwischen den Schanzern und dem „Club“ an. Hat das Spiel gegen den Verein, für den du drei Jahre lang aufgelaufen bist, noch eine spezielle Bedeutung?

Cohen: „Es war eine schöne Zeit in Nürnberg, daher hat es schon Bedeutung für mich. Der Club hat nach wie vor einen Platz in meinem Herzen. Zudem ist die Partie besonders, da ich im Hinspiel verletzt zuschauen musste und dieses Mal die Chance habe, dabei zu sein.“

fci.de: Mit einem Sieg würden wir dem „großen Traum“ nochmal ein gehöriges Stück näher kommen. Wie geht unsere Mannschaft mit der Situation vor dem Duell mit dem „Club“ um?

Cohen: „Wir bleiben auf dem Boden und arbeiten konzentriert weiter. Wichtig ist, dass wir jetzt ruhig bleiben, uns von Spiel zu Spiel „pushen“. Die Stimmung ist klasse bei uns, das ist ein wichtiger Teil des Erfolgskonzeptes. Und da lassen wir auch nichts rankommen.“
fci.de: Wie schätzt du deine ehemaligen Mannschaftskollegen ein?
Cohen: „Sie haben eine sehr starke Mannschaft, ließen die Konstanz ein wenig vermissen im Laufe der Saison. Es wird ein tolles Spiel für die Fans, und richtig hart für uns. Aber: Wir wollen zeigen, wer der Hausherr ist und legen den Fokus darauf, unser Ding durchzudrücken.“

fci.de: Ausverkauftes Haus, Derbyatmosphäre: Wie wird die Begegnung verlaufen?

Cohen: „Wie gesagt: Wir schauen auf unser Spiel und konzentrieren uns darauf unsere Vorhaben und Qualitäten umzusetzen. Das zeichnet uns schon die ganze Saison über aus. Darüber hinaus wird uns die Stimmung am Montagabend noch zusätzlich positiven Schub geben.“