„Die Kurve kriegen“: Die Stimmen zur Auswärtsniederlage gegen Viktoria Köln

Keine Punkte für die Schanzer: FCI unterliegt in Köln mit 0:2 (Foto: FCI).

„Die Kurve kriegen“: Die Stimmen zur Auswärtsniederlage gegen Viktoria Köln

Es war nichts zu holen: Der FC Ingolstadt 04 muss drei Punkte in Köln lassen und verliert damit das zweite Auswärtsspiel der neuen Saison mit 0:2. Nach der Begegnung äußerten sich die beiden Trainer sowie FCI-Kapitän Marcel Gaus zum Verlauf des Duells.

FCI-Coach Tomas Oral: „Wir hatten uns viel vorgenommen und nicht schlecht begonnen. Nach ordentlichen Anfangsminuten kamen wir mit dem 0:1 aus dem Tritt, ohne dass der Gegner dabei zwingend wurde. In der zweiten Halbzeit hatten wir uns gesteigert und sicherlich auch unsere Chancen gehabt, hier etwas mitzunehmen. Die Körpersprache war positiv, mehr Aggressivität war durchaus da. Der Sieg für Köln geht einzig und allein in Ordnung, weil der Gegner die beiden Tore machen konnte. Wir wollen uns definitiv nicht an weitere Niederlagen gewöhnen und werden in den nächsten Tagen weiterhin arbeiten, um die Kurve zu kriegen.“

VIK-Coach Pavel Dotchev: „Ingolstadt hat von Beginn an tiefes Pressing gespielt, wir konnten die Situationen aber ganz gut auflösen. Das hat den FCI wohl verunsichert. Nach dem glücklichen Führungstor waren wir um Ballbesitz bemüht, die Schanzer blieben jedoch gefährlich. Im zweiten Abschnitt war der Gast risikofreudiger und wir kamen nicht mehr so häufig zur Entlastung. Letztlich hatten wir etwas Glück und konnten in Überzahl den Deckel drauf machen. Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden.“

Kapitän Marcel Gaus: „Gefühlt ist es so, dass wir mit dem ersten Schuss auf unser Tor das Gegentor kassiert haben. Obwohl wir, wenn wir das ganze Spiel betrachten, wenig zugelassen haben, bekommen wir dennoch Gegentore. Auch viel mehr als wir bekommen dürften. Das haben wir in der Vergangenheit schon deutlich besser gemacht gehabt. Generell gilt es nun, Fehler zu minimieren. Das heißt auch, dass wir beim eigenen Ballbesitz mutiger sein müssen. Nach dem Seitenwechsel ist die Möglichkeit auszugleichen da gewesen. Aber in dieser Phase hat uns einfach das Glück gefehlt. Demnach gilt es nun einen Schritt nach vorne zu machen, von der Präsenz und von der Aggresivität her. Ich denke, wir haben sehr viel zu verbessern und jede Menge Arbeit vor uns. Das haben wir zwar schon im Vorfeld gewusst, aber jetzt müssen wir Ergebnisse liefern und die Fehlerquellen minimieren, damit die Ergebnisse wieder zu unseren Gunsten ausfallen.“