Die Stimmen nach dem Heimsieg gegen Darmstadt

Chefcoach Stefan Leitl feiert gegen Darmstadt seinen ersten Heimsieg mit dem FCI (Foto: Bösl/KBUMM)

Die Stimmen nach dem Heimsieg gegen Darmstadt

Heimfluch überwunden: Mit einem souveränen 3:0 besiegen unsere Schanzer den SV Darmstadt 98 im Absteigerduell und fahren somit den ersten Heimdreier ein. Stefan Kutschke eröffnete mit einem verwandelten Foulelfmeter, ehe Sonny Kittel bereits zum fünften Mal in der laufenden Saison traf und Thomas Pledl den Endstand perfekt machte. Nach Abpfiff fassten FCI-Chefcoach Stefan Leitl und Lilientrainer Torsten Frings sowie einige Schanzer Profis die Partie aus ihrer Sicht zusammen.

Stefan Leitl: „Mich freut es unheimlich für mein Team, dass wir heute endlich daheim gewinnen konnten. Es war in der Summe ein völlig verdienter Sieg, der auch in der Höhe in Ordnung geht, da wir fast alle Darmstädter Chancen bis auf eine neutralisiert haben. In der Phase nach dem 1:0 hat es mir nicht gefallen, da wir zu passiv waren. Das haben wir in der Pause angesprochen, danach einen Zahn zugelegt und uns belohnt. Ein großes Kompliment Nun gehen wir mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause und arbeiten weiter an uns.“

Torsten Frings: „Wir sind sehr enttäuscht, weil wir uns hier mehr ausgerechnet haben. Nach der Eingewöhnung haben wir das Spiel kontrolliert und bekommen dann eine Fehlentscheidung zum Elfmeter gegen uns. Danach war es schwer, wir haben umgestellt und wollten mehr Druck machen. Leider leiten wir das 2:0 dann selbst ein und das 3:0 war letztendlich nicht mehr entscheidend. Aus diesem Spiel müssen wir lernen und auch einsehen, dass wir nicht immer Favorit sind. Jetzt sammeln wir Kraft und arbeiten an unseren Schwächen.“

Christian Träsch: Der Kopf spielt im Fußball eine große Rolle. Gegen Bochum kamen wir immer zu spät, heute war es genau andersrum. Wir haben das wichtige 1:0 erzielt und dann war das Selbstvertrauen da.

Thomas Pledl: Das war heute ein geiles Gefühl. Wir haben gezeigt, dass wir ein tolles Team haben. Auf der Leistung können wir aufbauen. Wir haben das Potenzial, müssen weiter Gas geben und können gerade in der Länderspielpause nochmal an den Feinheiten arbeiten.