Die Trainerstimmen nach dem Spiel

Die Pressekonferenz in Bremen

Die Trainerstimmen nach dem Spiel

1:0 bei Werder Bremen – noch nie schaffte ein Aufsteiger drei Siege in den ersten drei Auswärtsspielen. Unsere Schanzer reisen mit nunmehr zehn Punkten nach fünf Partien zurück an die Donau. Zuvor fassten FCI-Coach Ralph Hasenhüttl und sein Kollege aus Bremen, Victor Skripnik die Partie aus ihrer Sicht auf der Pressekonferenz zusammen.
Ralph Hasenhüttl: Wir haben es in der ersten Halbzeit kaum geschafft, die zweiten Bälle zu bekommen. Die ersten 15 Minuten waren noch recht gut, weil der Gegner versucht hat, von hinten raus zu spielen. Danach war es für uns schwer zu verteidigen, weil Bremen doch eine große Wucht im Angriff mitbringt. Trotzdem haben wir die Null bis zur Halbzeit gehalten und es dann besser gemacht. In der zweiten Halbzeit sind wir besser in die Partie gekommen, hatten gute Kontergelegenheiten und haben mit aller Kraft verteidigt. Dann waren viele vielleicht mit dem 0:0 schon zufrieden, aber wir haben es weiter versucht und zurecht den Elfmeter bekommen.Am Ende haben wir uns mit diesem Sieg Lohn für einen aufopferungsvollen Kampf belohnt!

Victor Skripnik: Natürlich ist es sehr bitter, so in der Nachspielzeit zu verlieren. Aber so ist Fußball: Am letzten Spieltag gewinnen wir so, heute haben wir eben verloren. Der Elfmeter war auch unstrittig und einfach ein Fehler. Wir wussten, dass es heute keine leichte Aufgabe wird und mit Ingolstadt ein auswärtsstarker Gegner kommt. Wir müssen in Zukunft leichtfüßiger spielen und uns mehr konzentrieren. Das nächste Mal wird es besser – dennoch bin ich nicht unzufrieden mit der Leistung heute.