Kapitän Kutschke: „Serie tut gut und soll weitergehen!“

Kapitän Kutschke: „Serie tut gut und soll weitergehen!“

Acht Treffer, vier Vorlagen: Für unseren Kapitän Stefan Kutschke läuft die Saison gut, der wuchtige Mittelstürmer ist ein wichtiger Eckpfeiler im Team von Cheftrainer Jeff Saibene. In Magdeburg war der 31-Jährige vorzugsweise in der Defensivarbeit gefordert – die Strategie ging auf. Vor seinem zweiten Derby – in der Saison 17/18 spielte Kutschke schon im Pokal (2:1-Sieg) gegen die Löwen – sprachen wir mit dem Routinier über die „ungewohnte Rolle“ im letzten Spiel sowie seine Vorfreude auf das Duell am Montagabend.

fci.de: Swervus, Stefan! Wie geht es dir denn mittlerweile? Im Spiel gegen Magdeburg musstest du angeschlagen vom Platz…

Stefan Kutschke: Es handelt sich um eine Muskelverletzung, durch die ich aktuell kürzertreten muss. Ich bin permanent in Behandlung und bekanntermaßen gut aufgehoben in unserer medizinischen Abteilung. Natürlich hoffe ich, bald wieder einsteigen zu können und rechtzeitig fit zu sein.

fci.de: Neun Spiele in Serie ohne Niederlage, der Trend stimmt! Was macht das mit euch?

Kutschke: Jeder Erfolg gibt Vertrauen und Sicherheit in die eigene Stärke! Das Spiel in Magdeburg war für einige Jungs Premiere, sodass ich im Vorfeld schon etwas angespannt war. Es ist ja schon etwas besonderes, dort aufzulaufen. Aber der Plan des Trainers, dem Gegner viel Ballbesitz zu überlassen, ging super auf. Auch wie es dann mit den Einwechslungen von Maxi Wolfram und Dennis Eckert Ayensa lief, die beide beim zweiten Tor beteiligt waren, machte die Sache rund. Kurzum, die Serie tut uns sehr gut und wir wollen sie natürlich fortsetzen.

fci.de: Möglicherweise hast du beim nächsten Spiel wieder Unterstützung, möglicherweise nicht. Zumindest wollte sich unser Coach Jeff Saibene bisher nicht in die Karten schauen lassen. In Magdeburg warst du jedenfalls Solo-Angreifer. Wie war das?

Kutschke: Ich muss gestehen, es war schon ungewohnt. Dadurch bin ich auch nicht mehr so in die Offensiv-Aktionen gekommen, wie mit Dennis neben mir. Aber unser Trainer hat uns im Vorfeld die Gründe dafür deutlich gemacht: es ging um mehr Kompaktheit im eigenen Ballbesitz und auch gegen den Ball. Fazit: Drei Punkte – alles richtig gemacht!

fci.de: Jetzt also das Derby gegen die Münchner Löwen am kommenden Montag, wie groß ist die Vorfreude?

Kutschke: Enorm groß. Allein, wenn man schon hört, wie groß die Nachfrage aus den Fanlagern ist, wächst die Vorfreude täglich! Es herrscht am Montag Zweitliga-Atmosphäre bei uns, wir wollen gerne noch einige Leute mehr davon überzeugen: ‚In den Audi Sportpark könnt ihr im neuen Jahr ruhig häufiger kommen.‘ Wir haben großen Respekt vor den Löwen, wollen die Partie aber unbedingt für uns entscheiden.

fci.de: Danke und wir freuen uns auf ein geiles Derby – hoffentlich dann mit dir, Kutsche!