Nach Strafstoß: Knappe Schanzerinnen-Niederlage gegen Hoffenheim

Standen fünf Minuten vor Abpfiff gegen Hoffenheim mit leeren Händen da: Ramona Maier und Co. (Foto: Meyer / KBUMM).

Nach Strafstoß: Knappe Schanzerinnen-Niederlage gegen Hoffenheim

Das ist bitter: Am Sonntag mussten sich unsere Schanzerinnen der TSG Hoffenheim in den Schlussminuten denkbar knapp durch einen Elfmeter geschlagen geben (85. Minute). Denn fast über die volle Schlagdistanz war es eine ausgeglichene Partie gewesen, bei der die Ingolstädterinnen auf fremden Rasen den Rückstand der ersten Halbzeit (45. + 1.) nach dem Pausentee ausgleichen konnten (80.). Trotz der 1:2-Niederlage beim Tabellennachbarn verweilt die Mannschaft von Interimstrainer Thorsten Splieth vorerst auf Tabellenplatz zehn.

Bei der alles entscheidenden Szene hatte Stefanie Reischmann ihre Kontrahentin zwar erwischt, aber nach Meinung aller Schanzerinnen nicht im, sondern vor dem eigenen Sechzehner. Linette Hofmann – im Dress der Gastgeberinnen – ließ sich davon nicht beirren und traf für die TSG zur 2:1-Führung (85.).

Alles in allem ein glückliches Ergebnis, auch wenn die Gastgeberinnen in den Anfangsminuten spielbestimmend gewesen waren: So kamen die Schwarz-Roten erst nach einer guten halben Stunde vollends in das Zweitliga-Duell. Ärgerlich für Ramona Maier und Co., dass kurz vor dem Seitenwechsel das 1:0 für die Sinsheimerinnen fiel (45. + 1.).

Mit Wiederanpfiff fanden die Schanzerinnen wieder zu alter Stärke zurück und hatten mehr vom Spiel. Jedoch sollte es – trotz zahlreicher Torchancen – bis zur 80. Minute dauern, ehe der Splieth-Elf der Ausgleich glückte. Die Kapitänin selbst netzte nach einem Freistoß zum 1:1 ein. Doch fünf Zeigerumdrehnungen später wurde den Donaustädterinnen der bis dahin sicher geglaubte Punkt noch genommen.

Zeit zum Durchatmen bleibt kaum, empfangen die Schanzerinnen doch bereits am kommenden Mittwoch (15.12, 15 Uhr) RB Leipzig zum Nachholspiel am Audi Sportpark.

Tore: 1:0 Riepl (45 .+ 1.), 1:1 Maier (80.), 2:1 Hofmann (FE, 85.)