Die Schanzer
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Zahlreiche Abschlüsse, doch am Ende leider nur ein Treffer für die Schanzer. (Foto: Bösl/KBUMM)

Gekämpft, gedrückt, geteilte Punkte: Remis gegen den VfB Lübeck

Premiere im Audi Sportpark: Der FC Ingolstadt 04 und der VfB Lübeck trafen am heutigen Samstag Nachmittag erstmals aufeinander und trennten sich am Ende mit 1:1. Während der VfB Lübeck dem Ingolstädter Gehäuse fast nicht gefährlich werden konnte, klärten die Hansestädter die Angriffe der Schanzer zunächst noch mit Erfolg. Erst 20 Minuten vor Spielende erzielte Stefan Kutschke das hochverdiente 1:0, welches jedoch rund sechs Minuten später von effektiven Lübeckern durch deren ersten Torschuss ausgeglichen wurde. So trennten sich beide Teams am Ende mit einem Remis. Aus Sicht der Schanzer wäre dabei deutlich mehr drin gewesen.

Nachdem die Mannen bereits beim SV Meppen zu einer Schweigeminute am Mittelkreis zusammenkamen, war es auch vor der heutigen Partie gegen den VfB Lübeck angebracht: Den Opfern des tragischen Vorfalls in Trier gedachten die Schanzer und die Hansestädter, bevor Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck die Partie am "Tag des Ehrenamts" offiziell freigab. Anstoß für die weiß gekleideten Gäste aus Lübeck, die von links nach rechts starteten. Und die Schanzer sagten direkt mit der ersten Aktion von Marcel Gaus Servus vor dem Gehäuse von Lübecks Lukas Raeder (1. Spielminute). Die Offensive der Oral-Elf nahm die Arbeit direkt auf: Ilmari Niskanen (5.) zog aus rund 20 Metern ab, doch der Ball flog etwas zu weit über das gegnerische Tor. Die Schwarz-Roten machten ihre Sache gut, doch auch die Gäste hatten durch Röser eine gefährliche Szene, er wurde jedoch rechtzeitig abgedrängt und vergab aus spitzem Winkel deutlich. Durch das frühe Gegenpressing der Schanzer kamen die Gäste kaum in den Spielaufbau, die Donaustädter kombinierten sich ordentlich durch das Mittelfeld.

Nach einem Ballverlust der Schanzer im Mittelfeld stieg Nico Antonitsch etwas zu ungestüm ein und sah die erste Gelbe Karte des Spiels. Der anschließende Freistoß der Gäste konnte Buntis Kasten jedoch nicht wirklich in Gefahr bringen (11.). Die nächste Aktion gehörte dann wiederum den Gastgebern: Elva wirbelte sich durch die Lübecker Hälfte, passte auf Gaus, der für den mitgelaufenen Kutschke auflegte, doch leider ging der Schuss von unserem Captain neben das Tor des VfB (13.). Rund vier Minuten später waren es nochmal die Schanzer, die dem 1:0 immer näher kamen: Marc Stendera schlug eine Flanke von der rechten Außenseite in den Strafraum der Gäste, wo Caniggia Elva zum Kopfball ansetzte, doch der Ball wollte noch nicht im Netz landen.

Die Anfangsphase des Spiels sprach nach zwei kleineren Wacklern nun klar für die Ingolstädter, die die Lübecker, bis auf wenige Aktionen in deren Hälfte festmachen konnten. Doch auch die Abteilung Defensive des FC Ingolstadt 04 machte ihre Arbeit souverän: Kollektiv arbeiteten die Männer gegen die gelegentlichen Lübecker Angriffe. So auch in der 32. Minute, als die Gäste, die bislang zumeist in der eigenen Hälfte agierten, dem Ingolstädter Tor näher kamen. Fast im Gegenzug prüfte Marcel Gaus den Gästekeeper erneut: Seinen herrlichen Schuss aus rund 25 Metern klärte Lukas Raeder jedoch spektakulär zur Ecke, die nichts einbrachte (34.). Rund drei Minuten vor der Halbzeitpause waren es dann wieder die Gastgeber, die dem Tor der Lübecker gefährlich näher kamen: Nach einem Schuss von Caniggia Elva von der linken Strafraumseite konnte die Kugel im gut gefüllten Strafraum von keinem der Schanzer verarbeitet werden: Schade, da wäre etwas mehr drin gewesen.

Die letzte Aktion des ersten Durchgangs gehörte dann nochmal den Lübeckern, die einen von Ersin Zehir getretenen Freistoß in den Strafraum brachten, der dort aber direkt geklärt wurde. Schiri Jöllenbeck ließ in der Folge seine Pfeife im Audi Sportpark ertönen und bot die Mannschaften zur Halbzeitpause in ihre Kabinen.

Unverändert kamen beide Teams nach einer Viertelstunde wieder auf das Feld, wo in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff keine der beiden Mannschaften zwingend vor das Tor des Gegners kam. In der 54. Minute wurde Stefan Kutschke rund 20 Meter vor dem Strafraum der Gäste zu Fall gebracht: Der anschließende Freistoß von Marc Stendera landet am Fünfmeter-Eck. Wo er vom Keeper des VfB geklärt werden kann. Zwei Zeigerumdrehungen später war es dann die bis dato aussichtsreichste Chance der Schanzer auf ein Tor: Caniggia Elva, der den Ball rechts auf das Tor brachte konnte jedoch nicht das 1:0 herstellen, denn der Lübecker Schlussmann klärte zur zweiten Ecke der Schanzer (57.). Kurz zuvor landete schon ein Kopfball des Angreifers knapp neben dem Tor.

In der 63. Minute brachte Michael Heinloth seine Flanke zwar vielversprechend in den Strafraum, doch der Keeper unserer Gäste war zur Stelle und packte sich das Spielgerät, ehe ein Schwarz-Roter den Ball erreichen konnte. Die 65. Minute stand im Zeichen der Kurzpässe: in halbrechter Position vor dem Lübercker Strafraum ließen die Schanzer den Ball kurz in den eigenen Reihen laufen und suchten die Lücke nach vorne, bis Merlin Röhl den Zug zum Tor suchte und abzog. Zwar fiel kein Tor, jedoch brachte der Angriff einen Eckball ein, dem in den nächsten Minuten noch zwei weitere Offensivaktionen direkt vor dem Gehäuse der Hansestädter folgten. Und der Druck sollte sich lohnen: nach dem anschließenden Freistoß brachte Michael Heinloth den Ball in den Strafraum zu Stefan Kutschke, der aus kurzer Distanz zum absolut verdienten 1:0 für die Schanzer traf. Das 30. Tor für unsere Nummer 30 (72.)


1:0 durch Stefan Kutschke: Das 30. Tor für unsere Nummer 30 (Foto: Bösl / KBUMM)

Dieses Tor sollte den Ingolstädtern noch mehr Rückenwind verschaffen: Nach guter Vorarbeit von Dennis Eckert Ayensa kam Merlin Röhl in der 75. Minute zum Abschluss, doch der Ball unserer Nummer 34 landete über dem Kasten des VfB Lübeck. Und fast im Gegenzug erzielten die Gäste aus dem Nichts heraus den Ausgleich: Mit dem ersten Schuss der Gäste auf das Ingolstädter Tor brachte Pascal Steinwender den Ball über die Torlinie, indem er nach einem einfachen langen Ball das Spielgerät über Buntic ins Tor lupfte (78.). In den folgenden Minuten war dann wieder Feuer in der Partie: die Schanzer und die Lübecker gaben nochmal Gas, wobei der FC Ingolstadt 04 ein deutliches Chancenplus hatte. Das Spiel fand nun hauptsächlich vor dem Lübecker Strafraum satt.

Die letzten Minuten des Spiels konnten trotz aller Mühen keinen weiteren Treffer für den FC Ingolstadt 04 einbringen: zwar schmissen Stefan Kutschke und Co. nochmal alles nach vorne was ging, doch am Ende sollte es nicht ein. Unter anderem vergab Nico Antonitsch freistehend per Kopf aus rund 5 Metern (87.). Die Gäste aus Lübeck konnten an diesem Samstag nicht bezwungen werden und die Punkte mussten geteilt werden. Schade, denn die spielbestimmende Mannschaft waren eindeutig die Gastgeber.

Das nächste Spiel der Schanzer muss hingegen noch etwas auf sich warten lassen: Nachdem der FSV Zwickau unter der Woche neue Coronafälle meldete, wurde die Auswärtspartie der Schanzer bei den Sachsen abgesetzt. Die nächste Möglichkeit, zu Punkten zu kommen, bietet sich dem Team von Tomas Oral somit erst am 16. Dezember beim Spiel gegen Hansa Rostock.

Tore: 1:0 Kutschke (72.); 1:1 Steinwender (78.)

Aufstellung: Buntic – Heinloth, Antonitsch, Keller, Gaus – Röhl – Niskanen (Eckert Ayensa 62.), Stendera, Bilbija (Beister 80.), Elva (Hawkins 86.) - Kutschke

 

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